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Günztalklinik Allgäu schließt umfassenden Erweiterungsbau ab
Millioneninvestition

Günztalklinik Allgäu schließt umfassenden Erweiterungsbau ab

Von links: Thomas Düll, Lars Leveringhaus, Maria Rita Zinnecker, Michael Gibbesch, Stefan Brunhuber, Florian Ullinger, Brigitte Schröder, Claus Thoma, Dr. Matthias Wagner, Alexander Fröhlich, Jürgen Holzheu, Barbara Holzmann, Matthias Mader und Martin Sailer. Foto: Georg Schalk
Von links: Thomas Düll, Lars Leveringhaus, Maria Rita Zinnecker, Michael Gibbesch, Stefan Brunhuber, Florian Ullinger, Brigitte Schröder, Claus Thoma, Dr. Matthias Wagner, Alexander Fröhlich, Jürgen Holzheu, Barbara Holzmann, Matthias Mader und Martin Sailer. Foto: Georg Schalk

Mit rund zehn Millionen Euro aus Eigenmitteln haben die Bezirkskliniken Schwaben das Fachkrankenhaus im Ostallgäu vergrößert. Wie sich das Angebot dadurch für Patienten ändert.

Die Günztalklinik Allgäu hat ihr Angebot im zehnten Jahr ihres Bestehens ausgebaut. Das Fachkrankenhaus für Psychosomatik und Psychotherapie Obergünzburg im Ostallgäu verfügt nun über zusätzliche Patientenzimmer und Behandlungsräume. Träger der Klinik sind die Bezirkskliniken Schwaben. Sie finanzierten die Baumaßnahme mit rund zehn Millionen Euro aus eigenen Mitteln.

Nach der Schließung der Kreisklinik im Jahr 2013 war die Zukunft des Krankenhausstandorts Obergünzburg zunächst ungewiss. Mit der Eröffnung der Günztalklinik im Oktober 2016 erhielt der Standort eine neue Perspektive. „Das Konzept ist aufgegangen, die zehn Jahre sind eine Erfolgsgeschichte“, berichtet Vorstandsvorsitzender Stefan Brunhuber bei der Feier zur Eröffnung der neuen Räumlichkeiten. Mehr als 80 Prozent der Patienten kommen laut ihm aus dem Bezirk Schwaben.

750 Quadratmeter für neue Therapieräume

Um auf den bisherigen Platzmangel zu reagieren, wurden Bereiche des ehemaligen Kreiskrankenhauses umgebaut. Betroffen waren unter anderem der frühere OP- und Intensivtrakt sowie die ehemalige Notaufnahme, wo auf einer Fläche von 750 Quadratmetern nun neue Behandlungszimmer, Funktionsräume, Therapieräume und Büros eingerichtet wurden. „Wir haben uns gemeinsam mit dem Verwaltungsrat unter drei Möglichkeiten für den Ausbau letztlich für die Maximalvariante entschieden: Das war absolut richtig“, erklärt Brunhuber. Die Arbeiten wurden schneller als ursprünglich geplant abgeschlossen.

Investition ohne staatliche Förderung

Die Bezirkskliniken Schwaben finanzierten den Ausbau vollständig aus Eigenmitteln. Bezirkstagspräsident und Verwaltungsratsvorsitzender Martin Sailer erklärt, dass die Investition der Weiterentwicklung des Standorts diene. Er verwies zudem auf die Unterstützung durch die Marktgemeinde Obergünzburg.

Auch die Bauplanung verlief nach Angaben der Beteiligten erfolgreich. Michael Gibbesch von FG Architekten und Sachverständige aus Sonthofen im Oberallgäu, dem Generalplaner des Projekts, hob den termingerechten und unfallfreien Abschluss hervor. Die Kosten blieben knapp unter dem vorgesehenen Budget von 10,5 Millionen Euro.

Neue Räume für Patienten und Mitarbeitende 

Neben den insgesamt 24 neu entstandenen Einzelzimmern sollen auch die zusätzlichen Gruppen- und Therapieräume die Arbeit der Klinik unterstützen, da Räumlichkeiten für Therapien in der Vergangenheit oft gefehlt hatten. Bei einem Festakt in dem neuen, großen Mehrzweckraum, der fortan Platz für Vorträge und Veranstaltungen bieten soll, wurde der Neubau offiziell eingeweiht. Die Gäste, darunter die stellvertretende Landrätin Brigitte Schröder, die ehemalige Landrätin Maria Rita Zinnecker, der amtierende Obergünzburger Bürgermeister Florian Ullinger und sein Vorgänger Lars Leveringhaus sowie der komplette Verwaltungsrat der Bezirkskliniken, lernten bei einem Rundgang die neuen Räumlichkeiten kennen.

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