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Freiraumoffensive Kaufbeuren zeichnet Geschäftsideen aus
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Altstadt attraktiver gestalten

Freiraumoffensive Kaufbeuren zeichnet Geschäftsideen aus

 PM_Gewinner Gründerwettbewerb
Die stolzen Gewinner des Gründerwettbewerbs: (von links) Stefan Kapfer, Philipp Linsmeier, Martha Strozycka und Kim Marc Saqualla. Foto: Stadt Kaufbeuren.

Die Stadt Kaufbeuren hat  eine große Freiraumoffensive ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Altstadt für Besucher noch attraktiver zu machen und freie Geschäftsflächen zu reaktivieren. Nun stehen die Gewinner fest.

Ein spannender Abend im alten Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses: Die Gewinner der Freiraumoffensive wurden bekannt gegeben. Die Freiraumoffensive wurde vom Stadtmarketing e.V. und der Stadt Kaufbeuren ins Leben gerufen. Sie wurde von der Consilio Unternehmenberatungs-GmbH und der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren finanziell und tatkräftig unterstützt.

11 Kandidaten kamen in die Vorauswahl

Aus den vielen eingegangenen Bewerbungen wurden 11 Kandidaten in einer Vorauswahl benannt und konnten im Vorfeld ihre Geschäftsidee einer Fachjury vorstellen. Drei von ihnen können sich jetzt über eine umfassende Unterstützung freuen.

Die Fachjury, bestehend aus Wirtschafts- und Kulturreferentin Caroline Moser, Michaela Heinlein von der Consilio Unternehmensberatung, Bau- und Umweltreferent Helge Carl, Franz Endhardt Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Kaufbeuren, dem Vorsitzenden des Tourismus- und Stadtmarketing e.V., Ulf Jäkel, sowie Gerhard Remmele von der IHK Schwaben, hat ihre Entscheidung getroffen.

Kim Marc Saqalla freut sich über dritten Platz

Über den dritten Platz kann sich Kim Marc Saqalla freuen. Neben einem Ladengeschäft für modische Textilien, Sneaker und Accessoires will der erfahrene Einzelhändler eine einmalige Dienstleistung anbieten. In seiner Manufaktur will er selbst Sneaker kreieren und ganz im Sinne des Umweltschutzes bereits getragene Sneaker der Kunden mit seiner Premium Shoecare wiederaufbereiten. Kim Marc Saqalla erhält für den dritten Platz 1000 Euro Preisgeld.

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Zweiter Platz: Popup Living für temporäre Lebensräum

Den zweiten Platz konnten Philipp Linsmeier und Stefan Kapfer für sich beanspruchen: Sie haben ein Konzept für ein Pop Up Baukastensystem eingereicht. Mit ihrer Idee wollen die beiden Gründer innovative Räume, flexibles Arbeiten und neues Wohnen ermöglichen. Popup Living schafft temporären Wohnraum in Städten. Bei dem Vorhaben handelt es sich weniger um ein Ladengeschäft, sondern um ein flexibel designtes Möbelkonzept. Mit den Popup Boxen entsteht ein modernes Arbeitsumfeld, in das sich Nutzer einmieten und sofort loslegen können. Der zweite Platz wurde mit 2.000 Euro prämiert.

Martha Strozycka überzeugt die Jury mit Damenmode in Übergrößen

Am meisten überzeugte die Jury die Idee von Martha Strozycka. Mit ihrem Konzept für ein Ladengeschäft für Damenmode in Übergrößen konnte sie sich den ersten Platz sichern. Aktuell gibt es kein Ladengeschäft in Kaufbeuren, das die Zielgruppe der Oversize-Trägerinnen anspricht. Martha Strozycka wird in ihrem Geschäft elegante und bequeme Kleidung in Übergrößen anbieten, die ausschließlich in der EU hergestellt wird. Die Gründerin ist auch schon während der Bewerbungsphase in die Umsetzung gestartet, sodass sie bereits am 2. Dezember eröffnete. Sie darf sich über 3.000 Euro Preisgeld freuen.

Freiraumoffensive geht möglicherweise erneut an den Start

Die Gewinnerin hat damit ein Ziel der Freiraumoffensive erfüllt: Freie Geschäftsfläche zu reaktivieren und die Kaufbeurer Altstadt für die Besucher attraktiver zu gestalten. Die Gesamthöhe des Gewinns liegt bei 18.000 Euro. Neben den Preisgeldern gibt es Sachpreise zur Gründungsunterstützung, attraktiven Kreditkonditionen und eine umfassende Unternehmungsberatung. 

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Die Projektleiterin und Citymanagerin, Bilgi Dikkaya-Kaufmann, ist sehr zufrieden mit der Freiraumoffensive unter dem Motto „Platz da für deine Idee“. „Durch die zahlreichen Bewerbungen ist der Wettbewerb alleine schon ein voller Erfolg. Die Jury hatte dadurch eine große Auswahl und konnte so die machbarsten Konzepte für Kaufbeuren herausfiltern“, sagt sie.  „Nach der erfolgreichen Erstauflage unseres Formates, werden wir mit unserer Freiraumoffensive möglicherweise im neuen Jahr erneut an den Start gehen“, so die Projektleiterin.

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