Allgäu GmbH

Allgäu GmbH kritisiert Ausbau der B12 im Bundesverkehrswegeplan

Symbolbild. Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Die Allgäu GmbH bezieht Stellung zum Bundesverkehrswegeplan 2030. Dieser sieht vor, die B12 nur für den Abschnitt Kaufbeuren – Jengen in den „vordringlichen Bedarf“ aufzunehmen. Der weitere Verlauf von Kaufbeuren bis Kempten ist lediglich als „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft. Dies will die Allgäu GmbH ändern.

Die Allgäu GmbH ist die offizielle Entwicklungs- und Marketingorganisation der drei kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen sowie der vier Allgäuer Landkreise  Ober-, Ost-, Unterallgäu und Lindau sowie der Allgäuer Wirtschaft. Als solche sieht die Handlungsbedarf für eine Gesamtlösung und fordert: Die B12 soll von Jengen bis Kempten ausgebaut werden. „Das Allgäu hat sich darauf geeinigt, den Ausbau der B12 von Jengen bis Kempten als das vordringliche Straßenbauprojekt zu betrachten. Die Begründung haben wir in einer Stellungnahme an das Bundesministerium für Verkehr erläutert“, erklärt Hans-Joachim Weirather, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH.  

Allgäu GmbH will Wirtschaftsstandort mit starker Infrastruktur stärken

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Die Gründe für diese Forderung sind vielfältig. Zum einen ist Kaufbeuren die einzige kreisfreie Stadt in Deutschland, die nicht über eine direkte Autobahnanbindung verfügt. Zum anderen sieht die Allgäu GmbH die Region durch die Bundeswehrreform überdurchschnittlich belastet: Insgesamt wurden 63 Prozent aller im Allgäu bestehenden Dienstposten der Bundeswehr gestrichen. Als Ausgleich braucht das Allgäu laut Allgäu GmbH die Neuansiedlungen von Unternehmen. Hierfür sieht die Allgäu GmbH eine gute Verkehrsanbindung als Entscheidungsgrundlage für Unternehmen unumgänglich. Der Ausbau der B12 bis Kempten sei daher als ein geschlossenes Straßenausbauprojekt zu sehen. So könnten auch die betroffenen Standorte Füssen, Sonthofen und Kempten einbezogen werden.

Gemischte Reaktionen auf Bundesverkehrswegeplan

Kritische Stimmen am Bundesverkehrswegeplan werden vielerorts laut. Auch die Handwerkskammer für Schwaben sieht viele wichtige Infrastruktur-Projekte nicht ausreichend berücksichtigt. Der vierspurige Ausbau der B12 zwischen Buchloe und Kaufbeuren rückt hingegen in greifbare Nähe. Kaufbeurens Oberbürgermeister Bosse sieht dies als „epochal für unsere Region“, Landrätin Zinnecker erkennt die „Weichen für die Zukunft gestellt“. Als Zeugnis für die bedeutende Rolle der Bundesstraßen für die Wirtschaftskraft einer Region dient ein Beispiel aus dem Landkreis Augsburg.

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Die Allgäu GmbH ist die offizielle Entwicklungs- und Marketingorganisation der drei kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen sowie der vier Allgäuer Landkreise  Ober-, Ost-, Unterallgäu und Lindau sowie der Allgäuer Wirtschaft. Als solche sieht die Handlungsbedarf für eine Gesamtlösung und fordert: Die B12 soll von Jengen bis Kempten ausgebaut werden. „Das Allgäu hat sich darauf geeinigt, den Ausbau der B12 von Jengen bis Kempten als das vordringliche Straßenbauprojekt zu betrachten. Die Begründung haben wir in einer Stellungnahme an das Bundesministerium für Verkehr erläutert“, erklärt Hans-Joachim Weirather, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH.  

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Kritische Stimmen am Bundesverkehrswegeplan werden vielerorts laut. Auch die Handwerkskammer für Schwaben sieht viele wichtige Infrastruktur-Projekte nicht ausreichend berücksichtigt. Der vierspurige Ausbau der B12 zwischen Buchloe und Kaufbeuren rückt hingegen in greifbare Nähe. Kaufbeurens Oberbürgermeister Bosse sieht dies als „epochal für unsere Region“, Landrätin Zinnecker erkennt die „Weichen für die Zukunft gestellt“. Als Zeugnis für die bedeutende Rolle der Bundesstraßen für die Wirtschaftskraft einer Region dient ein Beispiel aus dem Landkreis Augsburg.

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