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Wie steht es um die Günzburger Unternehmen?
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Unternehmensbefragung

Wie steht es um die Günzburger Unternehmen?

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Wie es um die Unternehmen in Günzburg steht. Foto: Stadt Günzburg

Diese Frage soll eine Unternehmensbefragung beantworten, die auch in den Wirtschafts- und Strukturbeirat des Landkreises Günzburg einfließt. Jetzt wurden die Ergebnisse präsentiert.

Wo verspüren die Unternehmen den meisten Druck und sehen die größten Herausforderungen, Was ihnen am Standort Landkreis Günzburg besonders wichtig ist und was sie hier schätzen. Um diese und viele weitere Details ging es in der Unternehmensbefragung der Regionalmarketing Günzburg GbR – Wirtschaft und Tourismus gemeinsam mit der Firma Gefak im vergangenen Jahr im Rahmen des Regionalmanagements für den Landkreis Günzburg. Befragt wurden knapp 2.500 Unternehmen im Landkreis. Die Rücklaufquote war mit ca. 25 Prozent (aller befragten Unternehmen) und circa 40 Prozent (Rückmeldungen bezogen auf den Anteil der Beschäftigten im Verhältnis zu allen Beschäftigten im Landkreis) sehr zufriedenstellend. Die repräsentativen Ergebnisse, auch was die Verteilung auf Betriebsgröße und Unternehmensstruktur/Branche betrifft – wurden am 4. April 2022 im Rahmen der Wirtschafts- und Strukturbeiratssitzung des Landkreises Günzburg vorgestellt. Die Gesamtzufriedenheit mit dem Standort wurde mit „gut“ bewertet.

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Landkreis punktet mit Verkehrsanbindung und Lebensqualität


Was die Zufriedenheit der teilnehmenden Unternehmen und Betriebe mit dem Standort Landkreis Günzburg betrifft, schneiden die Themen überregionale Verkehrslage und örtliche Verkehrsanbindung, Lebensqualität, Nähe zu den Hauptkunden und Schulangebot in der Liste von insgesamt 30 Kriterien am besten ab. Die Nähe zu Forschungseinrichtungen, Angebote für neue Arbeitsformen, Verfügbarkeit und Preisniveau von Wohnraum und die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte sind auf der Zufriedenheitsskala der Unternehmen unterdurchschnittlich. Im Nord-Süd-Vergleich innerhalb des Landkreises zeigt sich bei den Themen Verkehr sowie Forschung/Technologietransfer im Norden größere Zufriedenheit, bei den Themen Schul- und Kinderbetreuungsangebot sowie Lebensqualität ist der Süden zufriedener. Bei differenzierter Betrachtung der Bewertungskriterien im Abgleich von Zufriedenheit und Wichtigkeit der einzelnen Standortfaktoren kristallisieren sich als Themen mit dem größten Gap an erster Stelle das Thema Fachkräfte gefolgt von Breitbandausbau bzw. Mobilfunkversorgung heraus.

 


Arbeitskräftebedarf im Fokus

 


47 Prozent der rückmeldenden Betriebe geben einen kurzfristigen Arbeitskräftebedarf an. Davon suchen 62 Prozent gelernte Arbeitskräfte im gewerblich/technischen Bereich, 57 Prozent Auszubildende, 35 Prozent ungelernte Arbeitskräfte, 33 Prozent gelernte Arbeitskräfte im kaufmännischen Bereich, 32 Prozent höherqualifizierte Arbeitnehmer, 20 Prozent Hochschulabsolventen und 7 Prozent gelernte Arbeitskräfte im medizinischen/sozialen Bereich. Als Ursachen für die Stellenbesetzungsprobleme wird genannt, dass die erforderlichen fachlichen Qualifikationen nicht vorhanden sind, der Zugang zu geeigneten Fachkräften fehlt oder die persönliche Eignung (soft skills, Sprache etc.) nicht gegeben ist. Ursachen für Besetzungsprobleme im Bereich Ausbildung sind aus Sicht der Befragungsteilnehmer eine nicht gegebene persönliche Eignung, fehlende Attraktivität des Berufsbildes und nicht vorhandene fachliche Qualifikation. Als Maßnahmen zur Fachkräftesicherung geben die Unternehmen/Betriebe auf den ersten vier Plätzen an: attraktive Entlohnung, Rekrutierung über die eigene Belegschaft, Weiterbildung sowie flexible Arbeitszeitgestaltung. Interesse im Kontext Fachkräftesicherung haben die Befragten mit 52 Prozent an Ausbildung/Duales Studium, 35 Prozent betrieblichem Gesundheitsmanagement, 33 Prozent (über-)betrieblicher Kinderbetreuung bzw. Anwerbung von Absolventen und 29 Prozent gezielter Öffentlichkeitsarbeit/Marketing.

 


Regionalmanagement-Projekte der aktuellen Förderphase greifen Handlungsempfehlungen gezielt auf

 

Aus den Ergebnissen der Unternehmensbefragung, die Josef Rother, Gefak, den Mitgliedern des Wirtschafts- und Strukturbeirates vorstellte, gehen auch bereits konkrete Handlungsempfehlungen hervor. Dies sind im Bereich Fachkräfte eine aktive Bewerbung bestimmter Berufsbilder, die Zusammenarbeit mit Schulen, Wirtschaftsförderung und Kammern, ein „Tag der Ausbildung“, das verstärkte Angebot von Praktika sowie die gezielte Anwerbung (auch aus dem Ausland) sowie Weiterbildung von Arbeitskräften für bestimmte Branchen. Hier setzt die Regionalmarketing Günzburg GbR – Wirtschaft und Tourismus im Rahmen der Regionalmanagement-Förderung für 2022-2024 bereits an. So wird es im November 2022 erstmals einen landkreisweiten und branchenübergreifenden „Tag der Ausbildung“ in Kooperation mit IHK, HWK/Kreishandwerkerschaft, Agentur für Arbeit, dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft und den Schulen bzw. dem Schulamt und der Schulberatung geben. Außerdem steht bereits für dieses Jahr ein Projekt „Zukunft der Arbeit“ auf dem Programm mit einer Impulsveranstaltung am 25. Mai und verschiedenen geplanten Workshop- und Weiterbildungsmodulen. Weitere Maßnahmen sind im Bereich Fachkräfteakquise im Gesundheitsbereich, im Kontext Fortzug-Rückkehr sowie in der Ansprache von Gästen/Touristen in der Region geplant.

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Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Gewerbeflächenbedarf und regionale Verflechtungen beleuchtet

 


Neben den Herausforderungen des komplexen Themas Arbeits-/Fachkräfte sehen die befragten Unternehmen/Betriebe Handlungsbedarf im Bereich Nachhaltigkeit und Digitalisierung bzw. geben in der Unternehmensbefragung 2021 hier gezielt Interesse an. Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit laufen in über 50 Prozent der Betriebe bereits zu den Themen Energie- und Ressourceneffizienz sowie Klimaneutralität. Interesse, hier künftig etwas tun bzw. erfahren zu wollen, haben 66 Prozent der Betriebe im Bereich Klimaneutralität und 53 Prozent im Bereich Energieeffizienz. Was Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung betrifft, haben über 50 Prozent der befragten Betriebe bereits Maßnahmen in Angriff genommen oder geplant zu den Themen Datenschutz & IT-Sicherheit, IT-Kompetenz der Mitarbeiter sowie Entwicklung neuer Projektideen. Bei der Abfrage nach ihrem Interesse an entsprechenden Themen steht mit 57 Prozent die IT-Kompetenz der Mitarbeiter an erster Stelle. Einen zusätzlichen Gewerbeflächenbedarf gaben 29 Prozent der Befragungsteilnehmer an. 44 Prozent dieses Bedarfs bezieht sich auf bis zu 2.000 Quadratmeter, 22 Prozent auf 10.000 bis 50.000 Quadratmeter.

 


Unternehmenskooperationen waren ein weiteres Augenmerk in der Befragung und bieten in unterschiedlichen Bereichen ebenfalls Potenzial. So gaben 67 Prozent der Befragten an, dass bei ihnen bereits Unternehmenskooperationen bestehen bzw. vorstellbar sind. Bereits bestehende Kooperationen beziehen sich hauptsächlich auf die Bereiche Einkauf, Transport/Logistik sowie Vertrieb/Marketing. Vorstellbar sind für die Unternehmen künftig Kooperationen darüber hinaus in den Bereichen Messen, Ausbildung/Qualifizierung, Mitarbeiterrekrutierung, regionale Energieversorgung sowie Forschung & Entwicklung.

 


Landrat Reichhert zur Unternhemensbefragung

 


„Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen, die aus der Unternehmensbefragung hervorgehen, sind uns – nicht nur im Bereich der RMG – eine wertvolle Grundlage für verschiedene zukunftsweisende und gemeinsame Aktivitäten,“ so Landrat Reichhart. „Ich bedanke mich daher noch einmal sehr herzlich bei allen Unternehmen und Betrieben, die sich die Zeit genommen haben, an der Befragung teilzunehmen, und begrüße die bereits angegangenen Maßnahmen im Bereich Fachkräfte, Digitalisierung, Weiterbildung, Zukunft der Arbeit aber z.B. auch Wohnraumschaffung, interkommunale Zusammenarbeit und einigen Themenbereichen mehr, die uns derzeit beschäftigen.“

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