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Thannhausener BBS Brandner KG erhält 7,4 Millionen Euro Förderung
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Mobilitätsförderung

Thannhausener BBS Brandner KG erhält 7,4 Millionen Euro Förderung

Josef Brandner, Geschäftsführer BBS Brandner KG, erhält den Förderbescheid vom Verkehrsminister Christian Bernreiter. Foto: StMB
Josef Brandner, Geschäftsführer BBS Brandner KG, erhält den Förderbescheid vom Verkehrsminister Christian Bernreiter. Foto: StMB

Die Firma BBS Brandner KG in Thannhausen investiert in den Ausbau der Elektromobilität. Der Freistaat Bayern unterstützt dieses Projekt finanziell. Welche klimaneutralen Ziele das Unternehmen verfolgt und wie der Freistaat zukünftig die Emissionen im ÖPNV reduzieren will.

Für den Umbau des Fuhrparks im Unternehmen BBS Brandner KG hat Verkehrsminister Christian Bernreiter in München einen symbolischen Förderbescheid in Höhe von mehr als 7,4 Millionen Euro an Geschäftsführer Josef Brandner überreicht. Bis 2031 sollen rund 100 Busse des Busunternehmens auf Elektrobetrieb umgestellt werden. Die Mittel hierfür stammen unter anderem aus dem Sonderprogramm „Klimabusse“. „Wir nutzen alle Potenziale zum Ausbau der Ladeinfrastruktur. Daher freut es mich sehr, die Firma Brandner bei ihrem Umstieg auf eine emissionsfreie Flotte unterstützen zu können. Die Umstellung auf emissionsfreie Busse im ÖPNV und die dafür notwendige Infrastruktur fördern wir in den nächsten Jahren mit zusätzlichen 25 Millionen Euro“, erklärt Minister Bernreiter.  

Errichtung einer Freiflächenphotovoltaik-Anlage

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Das Elektrifizierungskonzept der BBS Brandner KG sieht vor, dass von den derzeit rund 150 eingesetzten Bussen bis 2031 rund 100 Busse auf Elektrobetrieb umgestellt werden. Die Energieversorgung erfolgt aus regenerativ erzeugtem Strom regionaler Versorger, der unter anderem durch Wasserkraft gewonnen wurde. Ergänzend soll ein größerer Teil des Stroms noch Ende dieses Jahres aus einer eigenen Freiflächenphotovoltaik-Anlage kommen, die aktuell im Rahmen eines separaten Vorhabens auf einer Fläche von neun Hektar errichtet wird. Das ganzheitliche Konzept trägt zur CO2-Minderung in Schwaben bei. „Wir danken dem Freistaat Bayern für seine Förderung und den aktiven Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele. Es freut uns, dass wir so in erheblichem Umfang zur CO2-neutralen Transformation der Antriebsenergie im ÖPNV in Bayerisch-Schwaben beitragen können. Mit batterie-elektrischen Omnibussen wird damit die Nutzung noch attraktiver für Kunden und Fahrgäste“, ergänzt Geschäftsführer Josef Brandner. 

ÖPNV soll komplett emissionsfrei werden

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Die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im ÖPNV ist für die bayerische Staatsregierung ein zentrales verkehrspolitisches Anliegen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2040 komplett auf emissionsfreie Busse im ÖPNV umzustellen. In den nächsten Jahren fördert der Freistaat Bayern daher mit zusätzlichen 25 Millionen Euro die Beschaffung von emissionsfreien Bussen, übergangsweise auch die Beschaffung von emissionsarmen Bussen, sowie den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur. Das Sonderprogramm „Klimabusse“ aus der Regierungserklärung „Klimaland Bayern“ strebt die Förderung von 400 Klimabussen pro Jahr an. 

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