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Gemeinde Langweid am Lech erhält 2,7 Milliionen Euro für Personenunterführung
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Förderung

Gemeinde Langweid am Lech erhält 2,7 Milliionen Euro für Personenunterführung

Christian Bernreiter ist Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Foto: StMB/Atelier Krammer
Christian Bernreiter ist Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Foto: StMB/Atelier Krammer

Die Personenunterführung in Langweid am Lech muss neu gebaut werden. Genaueres über das Projekt undwie Langweid am Lech davon profitieren soll.

Viele Pendler stellen täglich ihr Fahrzeug an der Langweider P+R-Anlage ab und steigen am dortigen Bahnhof in den Zug nach Augsburg oder Donauwörth. Fußgänger erreichen den westlich der Gleise liegenden Parkplatz und den Bahnhof vom Ortszentrum aus über eine bereits in den 30er Jahren errichtete Personenunterführung. Diese weist aufgrund ihres hohen Alters erhebliche bauliche Schäden auf und entspricht auch in ihren Abmessungen nicht mehr den Anforderungen an eine zeitgemäße, behindertengerechte Eisenbahnquerung. Die Gemeinde Langweid am Lech hat sich daher entschlossen, das Bauwerk durch einen Neubau zu ersetzen. Gute Nachrichten kommen dazu nun aus München: Bayerns Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter stellte eine Förderung des Vorhabens in Höhe von mehr als 2,7 Millionen Euro in Aussicht.

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Entscheidender Faktor für nachhaltigen Verkehr 

„Die Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger ist ein entscheidender Faktor für einen nachhaltigen Verkehr. Gerade im ländlichen Raum hat nicht jeder die Möglichkeit, mit dem Bus zum nächsten Bahnhof zu kommen, weswegen gut erreichbare Parkplätze an den Zustiegspunkten zum ÖPNV wichtig sind. Ich freue mich, dass wir die Gemeinde Langweid finanziell dabei unterstützen können, die Erschließung des Bahnhofs und der dortigen Parkplätze an die heutigen Anforderungen anzupassen und so den Bürgerinnen und Bürgern den dortigen Umstieg auf die Bahn zu erleichtern“, so Bernreiter.

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Unterführung wird neu gebaut 

Die bestehende Unterführung weist eine Breite von nur 1,5 Meter auf und ist damit nicht nur unattraktiv, sondern entspricht auch in keinster Weise den Anforderungen an eine barrierefreie Fußgängerquerung. Akuten Handlungsbedarf gab es zuletzt auch wegen der fortschreitenden Bauwerksschäden aufgrund des hohen Alters der Anlage. Die Gemeinde Langweid ersetzt daher aktuell die bestehende Unterführung durch einen Neubau. Dieser wird auf einer Gesamtlänge von 30 Metern eine lichte Breite und Höhe von je 2,5 Metern aufweisen und von beiden Seiten der Bahn über Treppenabgänge und behindertengerechte Rampen zu erreichen sein. Die Anbindung des Bahnhofs und des P+R-Parkplatzes wird dadurch insbesondere auch für Personen mit Mobilitätseinschränkungen oder Reisende mit Kinderwägen oder Gepäck wesentlich attraktiver.

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Bauarbeiten im Frühjahr 2023 abgeschlossen

Die Bauarbeiten begannen im Mai dieses Jahres und sollen bereits im Frühjahr 2023 abgeschlossen werden. Insgesamt investiert die Gemeinde Langweid in das Vorhaben 6,13 Millionen Euro, wovon der Freistaat Bayern 2,722 Millionen Euro aus Mitteln des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes und des Bayerischen Finanzausgleichgesetzes übernimmt. In den letzten fünf Jahren hat der Freistaat Bayern den Landkreis Augsburg und seine kreisangehörigen Gemeinden mit Zuwendungen in Höhe von rund 11,5 Millionen Euro bei Straßen- und Brückenbaumaßnahmen unterstützt. Insgesamt erhalten Landkreise, Städte und Gemeinden in Bayern vom Freistaat jährlich rund 250 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung ihrer Straßennetze. Dazu gehören neben der Verstärkung von Fahrbahnen und Brücken beispielsweise auch der Radwegebau, der verkehrssichere Umbau von Kreuzungen oder der Bau von Busspuren.

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