Interview

Startup FONTANjA: Sekt aus dem Zapfhahn

Secco zum selber zapfen aus dem Fass – das ermöglicht Anja Riehr mit ihrer mobilen Sektbar. Anfang des Jahres entstand aus ihrer Leidenschaft zu Sekt ihr Unternehmen FONTANjA. Wieso ihr Produkt nachhaltig ist und was ein Ex-Liebherr Ingenieur damit zu tun hat, verrät sie im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie ist die Idee dazu entstanden?

Anja Riehr: Wir feiern gerne zuhause, mit Freunden, Bekannten und der Familie. Doch die Vorbereitungen waren immer so aufwendig. Getränkekisten tragen, die Flaschen wieder entsorgen, die Getränke immer kühl halten und angebrochene Flaschen wegschütten. Das muss einfacher gehen, habe ich mir gedacht und mich mit einem pensionierten Ingenieur zusammengetan. Daraus entstand schließlich meine eigene Marke: FONTANjA.

Wer hat die Zapfanlage entwickelt?

Unser Ingenieur, der viele Jahre in leitender Funktion bei Liebherr tätig war. Er hat jetzt in seinem Ruhestand das Gerät für uns entwickelt. Und dann dachte ich – warum nur für mich? Andere haben sicher die gleichen Probleme auf Feiern – egal ob im kleinen oder großen Rahmen. Jetzt vermiete ich unsere Geräte für Events, beziehungsweise verkaufe FONTANjA hier vom schönen Bayerisch-Schwaben aus.

Was hat es mit dem Namen auf sich?

FONTANjA ist eine Wortschöpfung aus „Fontana“, was Brunnen bedeutet, und meinem Vornamen. Er steht für unser Motto LA VITA PURA, „das pure Leben“.

War es schon immer Ihr Traum, selbstständig zu sein?

Ja, aber dass es eine mobile Seccobar wird, hätte ich auch nicht gedacht. Es ist einfach passiert. Prosecco ist meine große Leidenschaft, und FONTANjA damit mein Passions-Projekt. Damit verbinde ich meine Leidenschaft für Events und lebe nun endlich meinen Traum der Selbständigkeit.

Arbeiten Sie Vollzeit für FONTANjA?

Nein. FONTANjA ist zwar mein Leidenschaftsprojekt, aber in Teilzeit. Die andere Zeit verbringe ich bei meinem normalen Beruf als Leiterin des Geschäftsfelds Kundenmanagement bei der Augsburg Innovationspark GmbH. Zur Seite steht mir bei FONTANjA mein Lebensgefährte Roland Schwerter, der den Vertrieb leitet, und unser Ingenieur. Dieser ist im Hintergrund in beratender Funktion tätig.

Wo lassen Sie Ihr Produkt produzieren?

Bei einem Metallbauunternehmen in Baden-Württemberg. Das Produkt wird innerhalb von einer Woche gefertigt und ausgeliefert. Eine zweistündige Schulung durch den Ingenieur ist ebenfalls inklusive. 

Wen wollen Sie mit Ihrem Produkt ansprechen?

Alle, die gerne feiern! FONTANjA eignet sich für Privatleute wie für große, professionelle Veranstalter. Firmen können die Seccobar beispielsweise bei großen Events, auf dem Messestand oder einfach im Büro einsetzen. Auch im Hotellerie-Bereich, bei Hochzeiten, Familienfeiern, Geburtstagen, Taufen und Gartenpartys ist eine mobile Seccobar sehr praktisch.

Was macht Ihr Produkt nachhaltig?

Da wir auf wiederverwendbare Fässer statt Flaschen setzen, vermeiden wir Abfall und verringern den CO2 Ausstoß, der durch Einkauf, Herstellung, Transport und Lagerung von abgefüllten Getränken entsteht. Es entsteht auch kein Flaschenleergut mehr.

Welche Events gehören zu Ihren Highlights?

Wir waren mit FONTANjA kürzlich im Augsburger Rathaus zum Seccoempfang bei der Trauung von Kirsten und Dr. Marcus Kuhn  von KUHN Beschichtungen. Die Gäste waren total begeistert! Die Trauung führte übrigens Eva Weber, Augsburgs Zweite Bürgermeisterin, durch. Sie hat ebenfalls mit uns angestoßen.

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Startup FONTANjA: Sekt aus dem Zapfhahn

Secco zum selber zapfen aus dem Fass – das ermöglicht Anja Riehr mit ihrer mobilen Sektbar. Anfang des Jahres entstand aus ihrer Leidenschaft zu Sekt ihr Unternehmen FONTANjA. Wieso ihr Produkt nachhaltig ist und was ein Ex-Liebherr Ingenieur damit zu tun hat, verrät sie im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie ist die Idee dazu entstanden?

Anja Riehr: Wir feiern gerne zuhause, mit Freunden, Bekannten und der Familie. Doch die Vorbereitungen waren immer so aufwendig. Getränkekisten tragen, die Flaschen wieder entsorgen, die Getränke immer kühl halten und angebrochene Flaschen wegschütten. Das muss einfacher gehen, habe ich mir gedacht und mich mit einem pensionierten Ingenieur zusammengetan. Daraus entstand schließlich meine eigene Marke: FONTANjA.

Wer hat die Zapfanlage entwickelt?

Unser Ingenieur, der viele Jahre in leitender Funktion bei Liebherr tätig war. Er hat jetzt in seinem Ruhestand das Gerät für uns entwickelt. Und dann dachte ich – warum nur für mich? Andere haben sicher die gleichen Probleme auf Feiern – egal ob im kleinen oder großen Rahmen. Jetzt vermiete ich unsere Geräte für Events, beziehungsweise verkaufe FONTANjA hier vom schönen Bayerisch-Schwaben aus.

Was hat es mit dem Namen auf sich?

FONTANjA ist eine Wortschöpfung aus „Fontana“, was Brunnen bedeutet, und meinem Vornamen. Er steht für unser Motto LA VITA PURA, „das pure Leben“.

War es schon immer Ihr Traum, selbstständig zu sein?

Ja, aber dass es eine mobile Seccobar wird, hätte ich auch nicht gedacht. Es ist einfach passiert. Prosecco ist meine große Leidenschaft, und FONTANjA damit mein Passions-Projekt. Damit verbinde ich meine Leidenschaft für Events und lebe nun endlich meinen Traum der Selbständigkeit.

Arbeiten Sie Vollzeit für FONTANjA?

Nein. FONTANjA ist zwar mein Leidenschaftsprojekt, aber in Teilzeit. Die andere Zeit verbringe ich bei meinem normalen Beruf als Leiterin des Geschäftsfelds Kundenmanagement bei der Augsburg Innovationspark GmbH. Zur Seite steht mir bei FONTANjA mein Lebensgefährte Roland Schwerter, der den Vertrieb leitet, und unser Ingenieur. Dieser ist im Hintergrund in beratender Funktion tätig.

Wo lassen Sie Ihr Produkt produzieren?

Bei einem Metallbauunternehmen in Baden-Württemberg. Das Produkt wird innerhalb von einer Woche gefertigt und ausgeliefert. Eine zweistündige Schulung durch den Ingenieur ist ebenfalls inklusive. 

Wen wollen Sie mit Ihrem Produkt ansprechen?

Alle, die gerne feiern! FONTANjA eignet sich für Privatleute wie für große, professionelle Veranstalter. Firmen können die Seccobar beispielsweise bei großen Events, auf dem Messestand oder einfach im Büro einsetzen. Auch im Hotellerie-Bereich, bei Hochzeiten, Familienfeiern, Geburtstagen, Taufen und Gartenpartys ist eine mobile Seccobar sehr praktisch.

Was macht Ihr Produkt nachhaltig?

Da wir auf wiederverwendbare Fässer statt Flaschen setzen, vermeiden wir Abfall und verringern den CO2 Ausstoß, der durch Einkauf, Herstellung, Transport und Lagerung von abgefüllten Getränken entsteht. Es entsteht auch kein Flaschenleergut mehr.

Welche Events gehören zu Ihren Highlights?

Wir waren mit FONTANjA kürzlich im Augsburger Rathaus zum Seccoempfang bei der Trauung von Kirsten und Dr. Marcus Kuhn  von KUHN Beschichtungen. Die Gäste waren total begeistert! Die Trauung führte übrigens Eva Weber, Augsburgs Zweite Bürgermeisterin, durch. Sie hat ebenfalls mit uns angestoßen.

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