Arbeitsmarkt

So möchte das Jobcenter Günzburg Arbeitssuchende besser integrieren

Das Kommunale Jobcenter des Landkreises Günzburg möchte besonders bei der Integration in die Berufswelt unterstützen. Dabei können die Ausgangspunkte ganz unterschiedlich sein. Das sind die Geschichten von Tarek* und Kerstin*, die den Weg in den Berufsalltag mit dem Jobcenter Günzburg geschafft haben.

Die Integration von Arbeitslosen kann sich aus vielerlei Gründen schwierig gestalten. Das Jobcenter Günzburg stellt jedoch nun zwei Geschichten von erfolgreicher Integration in den Arbeitsmarkt vor. Tarek* ist aus Syrien nach Deutschland gekommen und hat mithilfe des Jobcenters eine Ausbildung begonnen. Die Langzeitarbeitslose Kerstin* nahm hingegen an einem Projekt zur Teilhabe am Arbeitsmarkt teil.

Integration in den Arbeitsmarkt

Tarek* ist 30 Jahre alt. Er wurde in Syrien geboren und war im Herbst 2015 nach Deutschland eingereist. Er ist verheiratet und hat drei Kinder, alle unter sechs Jahren. Die zwei jüngsten sind bereits in Deutschland geboren. Er und seine Familie sind zwischenzeitlich auch als Geflüchtete anerkannt. Mit Unterstützung des der Arbeitsverwaltung und des Kommunalen Jobcenters absolvierte er nun eine Ausbildung zum Mechatroniker. Diese hat Tarek in diesem Frühjahr erfolgreich abgeschlossen. Der Ausbildungsbetrieb übernahm ihn anschließend. Ein Fallmanager des Kommunalen Jobcenters unterstützte die Familie während der gesamten Zeit. Für das Günzburger Jobcenter steht die Geschichte von Tarek beispielhaft für eine gelungene Erwerbsintegration eines Geflüchteten.

Die Integrationsquote von Geflüchteten ist im Landkreis Günzburg gut, sie übersteigt sogar die entsprechende Quote für deutsche Staatsangehörige. 138 Syrer sind nach den neuesten Statistiken der Bundesagentur für Arbeit im Rechtskreis SGB II sozialversicherungspflichtig beschäftigt, vor zwei Jahren waren es erst 39.

Erfolgreicher Wiedereinstieg von Langzeitarbeitslosen

Die 50-jährige alleinstehende Kerstin* wohnhaft im nördlichen Landkreisgebiet bezog vom Kommunalen Jobcenter hingegen schon seit Mai 2012 Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Ihr Leistungsbezug war zwischenzeitlich nur kurzfristig unterbrochen. Es gelang ihr auch bei intensivster Unterstützung ihrer Fallmanagerin im Kommunalen nicht, auf dem Arbeitsmarkt neu Fuß zu fassen. Und das, obwohl sie eine Qualifikation als Schwesternhelferin hat. Kerstin hatte vielfältige gesundheitliche Probleme und war Rehabilitantin. Hinzu kamen außerdem Schicksalsfälle im persönlichen Umfeld. Beschäftigungsaufnahmen scheiterten auch deswegen regelmäßig.

Nach intensiver Vorbereitung und einem Fördercheck durch das Kommunale Jobcenter gelang Kerstin jetzt mit Unterstützung ihrer Fallmanagerin die Teilnahme an einem Projekt zur Teilhabe am Arbeitsmarkt. Sie erhielt daraufhin eine Beschäftigung in einem Lebensmittelbetrieb. Ihre Fallmanagerin wird sie in der ersten Zeit der Tätigkeit begleiten und unterstützt ebenso den neuen Arbeitgeber. Weiterbildungskosten während der Beschäftigung erstattet das Jobcenter zusätzlich.

*Namen von der Redaktion geändert.

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Die Integration von Arbeitslosen kann sich aus vielerlei Gründen schwierig gestalten. Das Jobcenter Günzburg stellt jedoch nun zwei Geschichten von erfolgreicher Integration in den Arbeitsmarkt vor. Tarek* ist aus Syrien nach Deutschland gekommen und hat mithilfe des Jobcenters eine Ausbildung begonnen. Die Langzeitarbeitslose Kerstin* nahm hingegen an einem Projekt zur Teilhabe am Arbeitsmarkt teil.

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Tarek* ist 30 Jahre alt. Er wurde in Syrien geboren und war im Herbst 2015 nach Deutschland eingereist. Er ist verheiratet und hat drei Kinder, alle unter sechs Jahren. Die zwei jüngsten sind bereits in Deutschland geboren. Er und seine Familie sind zwischenzeitlich auch als Geflüchtete anerkannt. Mit Unterstützung des der Arbeitsverwaltung und des Kommunalen Jobcenters absolvierte er nun eine Ausbildung zum Mechatroniker. Diese hat Tarek in diesem Frühjahr erfolgreich abgeschlossen. Der Ausbildungsbetrieb übernahm ihn anschließend. Ein Fallmanager des Kommunalen Jobcenters unterstützte die Familie während der gesamten Zeit. Für das Günzburger Jobcenter steht die Geschichte von Tarek beispielhaft für eine gelungene Erwerbsintegration eines Geflüchteten.

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Nach intensiver Vorbereitung und einem Fördercheck durch das Kommunale Jobcenter gelang Kerstin jetzt mit Unterstützung ihrer Fallmanagerin die Teilnahme an einem Projekt zur Teilhabe am Arbeitsmarkt. Sie erhielt daraufhin eine Beschäftigung in einem Lebensmittelbetrieb. Ihre Fallmanagerin wird sie in der ersten Zeit der Tätigkeit begleiten und unterstützt ebenso den neuen Arbeitgeber. Weiterbildungskosten während der Beschäftigung erstattet das Jobcenter zusätzlich.

*Namen von der Redaktion geändert.

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