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MdL Dr. Reichhart zu Gast bei der Gröger-Recycling-Gruppe
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Politik und Wirtschaft im Gespräch

MdL Dr. Reichhart zu Gast bei der Gröger-Recycling-Gruppe

Dieter Mengele, Sybille Hoot, Wolfgang Szdzuy, Jürgen Backeler, Dr. Hans Reichhart und Lars Gröger. Foto: Gröger

Vor wenigen Tagen besuchte der Landtagsabgeordnete Dr. Hans Reichhart die Gröger-Recycling-Gruppe in Günzburg. Das Unternehmen nutzte die Gelegenheit, den Politiker auf verschiedene Themen aufmerksam zu machen, die die Branche beschäftigten. Ein Fokus lag dabei auf den Möglichkeiten der Abfallindustrie, neue Rohstoffe zu schaffen.

Thematisiert wurden außerdem die Bereiche Re-Kommunalisierung, Bürokratieabbau und erschwerte Bedingungen der Entsorgungsbranche beispielsweise bei Betriebserweiterungen. Durch den offenen Meinungsaustausch konnte auf beiden Seiten Verständnis für die unterschiedlichen Belange geschaffen werden, sind sich die beiden Gesprächspartner einig.

Abfälle sollen möglichst schnell wieder zurück in den Rohstoffkreislauf gelangen

Am Gespräch beteiligt waren Vertreter der drei Entsorgungsfachbetriebe Rohstoffverwertung Gröger GmbH & Co. KG mit ihren beiden Tochterfirmen CSG Gröger GmbH und L+N Recycling GmbH. Sie machten darauf aufmerksam, dass nahezu jeder zum Abfallaufkommen beiträgt, jedoch nur wenige bereit sind, diese Aufgabe aktiv mit zu tragen. Dies sei jedoch die Pflicht der gesamten Gesellschaft gegenüber den künftigen Generationen. Ebenso sei es der falsche Weg, das ständig steigende Abfallaufkommen dadurch zu lösen, dass die Abfälle möglichst weit weg transportiert werden. Darin sind sich die Unternehmensvertreter einig. Abfälle sind Rohstoffe und sollen möglichst schnell wieder zurück in den Rohstoffkreislauf gelangen, so der gemeinsame Konsens.

Über die Gröger-Recycling-Gruppe

Die Rohstoffverwertung Gröger GmbH & Co. KG mit ihren beiden Tochterfirmen CSG Gröger GmbH und L+N Recycling GmbH beschäftigen gemeinsam über 140 Mitarbeiter. Auf  einer Betriebsfläche von rund 70.000 Quadratmetern schlagen sie jedes Jahr über 120.000 Tonnen Metallschrott, 30.000 Tonnen Papier, Glas und Gewerbeabfall und 18.000 Tonnen E-Schrott um.

Die Gruppe ist seit über 65 Jahren darauf spezialisiert, Stahlschrott und Nicht-Eisen-Metalle zu entsorgen und wiederzuverwerten. Dabei setzt die Unternehmensgruppe auf Erfahrung, europaweite Kontakte auf diesem Markt sowie die kontinuierliche Unternehmens-Entwicklung. In einem Firmenverbund wird alles von der Sammlung über den Transport bis zur Aufbereitung und Vermarktung sämtlicher Abfallstoffe übernommen. Mittlerweile sind über 50 firmeneigene Fahrzeuge für die verschiedenen Aufgabenstellungen im Bereich der Abfall- und Recyclingwirtschaft im Einsatz.

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