Global Recycling Day

Gröger setzt sich für Schrott als Ressource ein

Spendenübergabe mit Anna Zorbach (WWF) und Lars Gröger (Geschäftsführer Gröger). Foto: Rohstoffverwertung Gröger
Das Jahr 2017 ging für die Günzburger Recycling Gruppe positiv zu Ende. Dennoch gab es Markt-Schwankungen. Das Unternehmen arbeitet außerdem daran, den Ruf von Schrott und Abfall zu verbessern.

Die Günzburger Recycling Gruppe ist mit dem Geschäftsverlauf 2017 zufrieden. Nun sollen die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die Warenströme sollen durch weitere Investitionen optimiert werden.

Drohenden Handelsstreitigkeiten beeinflusst Markt

Der Recyclingmarkt hat sich 2017 stabiler entwickelt als im Vorjahr. Schwankungen gab es dennoch. Nachdem der Stahlschrottmarkt nach wie vor sehr fest ist, gab es bei den Industriemetallen wie Aluminium und Kupfer in den letzten Wochen jedoch deutliche Kursverluste. Dies hängt mit den drohenden Handelsstreitigkeiten mit den USA zusammen. Metalle sind jedoch tagespreisabhängig. Das Unternehmen muss rund um die Uhr über die entsprechenden Metall- und Börsenwerte auf dem Laufenden sein.

Absatz von Stahlschrotten bei über 75 Prozent

Der wichtigste Absatzmarkt der Gesellschaft war 2017 mit 70 Prozent Deutschland, gefolgt von Polen, Österreich und der Schweiz. Der Absatz von Schrott und Metallen lag im vergangen Jahr bei gesamt 136.763 Tonnen. Davon entfielen 77,1 Prozent auf den Absatz von Stahlschrotten und 22,9 Prozent auf Nichteiserne(NE)-Metalle (Alu, Kupfer, Zink, et cetera). Beim Eisenschrottes wurde im Dezember 2017 der Jahreshöchstpreis erzielt.

Gröger investiert in Rohstoffverwertung

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

In Günzburg wird nicht nur Stahlschrott gesammelt, um ihn zu Rohstoff für Stahlwerke und Gießereien zu verarbeiten. Hier werden auch NE-Metalle wie Kupfer, Messing, Blei oder Zink aufbereitet, denn: Rohstoffe werden immer knapper. Die Aufbereitung und der Handel von NE-Metallen und legierten Schrotten werden immer wichtiger. In 2017 investierte Gröger allein bei der Rohstoffverwertung annähernd eine Millionen Euro. Das Geld floss unter anderem in Lkws, Bagger und Container. Auch bei den Tochtergesellschaften CSG Gröger und L+N Recycling wurde kräftig investiert.

Gruppe will personell wachsen

Geschäftsführender Gesellschafter Lars Gröger sieht das Unternehmen anhand der aktuellen Zahlen bestens für die Zukunft aufgestellt. Das vorhandene Auftragspolster stelle eine sichere Basis für den Erhalt und den soliden Ausbau der Arbeitsplätze dar. Personell wuchs die Unternehmensgruppe im letzten Jahr, sucht sogar nach weiteren Fachkräften. Das Unternehmen bildet zudem Industriekaufleute und seit 2017 auch Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft aus. Vorteil für Gröger sei auch die bestehende Unternehmensgröße, wodurch flexibel agiert werden kann. Zudem ergänzen sich das Unternehmen und seinen zwei Tochterunternehmen CSG Container-Service Gröger GmbH und L&N Recycling GmbH sinnvoll.

Ressource, kein Abfall

Um den engen Bezug zwischen Recycling und Umweltschutz zu verdeutlichen, beteiligte sich die Gröger Gruppe beim ersten weltweiten Global Recycling Day. Dieser Tag soll die Weltgemeinschaft ermutigen, entsorgte Materialien nicht als Abfall zu betrachten, sondern als Ressource, denn: Irgendwann werden einige dieser Primärressourcen nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Firmengruppe Gröger spendete daher 5.000 Euro an den „World Wide Fund For Nature“. Auch Partner der Gruppe waren aufgefordert, sich zu beteiligen. Insgesamt kamen 10.000 Euro zusammen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Global Recycling Day

Gröger setzt sich für Schrott als Ressource ein

Spendenübergabe mit Anna Zorbach (WWF) und Lars Gröger (Geschäftsführer Gröger). Foto: Rohstoffverwertung Gröger
Das Jahr 2017 ging für die Günzburger Recycling Gruppe positiv zu Ende. Dennoch gab es Markt-Schwankungen. Das Unternehmen arbeitet außerdem daran, den Ruf von Schrott und Abfall zu verbessern.

Die Günzburger Recycling Gruppe ist mit dem Geschäftsverlauf 2017 zufrieden. Nun sollen die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die Warenströme sollen durch weitere Investitionen optimiert werden.

Drohenden Handelsstreitigkeiten beeinflusst Markt

Der Recyclingmarkt hat sich 2017 stabiler entwickelt als im Vorjahr. Schwankungen gab es dennoch. Nachdem der Stahlschrottmarkt nach wie vor sehr fest ist, gab es bei den Industriemetallen wie Aluminium und Kupfer in den letzten Wochen jedoch deutliche Kursverluste. Dies hängt mit den drohenden Handelsstreitigkeiten mit den USA zusammen. Metalle sind jedoch tagespreisabhängig. Das Unternehmen muss rund um die Uhr über die entsprechenden Metall- und Börsenwerte auf dem Laufenden sein.

Absatz von Stahlschrotten bei über 75 Prozent

Der wichtigste Absatzmarkt der Gesellschaft war 2017 mit 70 Prozent Deutschland, gefolgt von Polen, Österreich und der Schweiz. Der Absatz von Schrott und Metallen lag im vergangen Jahr bei gesamt 136.763 Tonnen. Davon entfielen 77,1 Prozent auf den Absatz von Stahlschrotten und 22,9 Prozent auf Nichteiserne(NE)-Metalle (Alu, Kupfer, Zink, et cetera). Beim Eisenschrottes wurde im Dezember 2017 der Jahreshöchstpreis erzielt.

Gröger investiert in Rohstoffverwertung

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

In Günzburg wird nicht nur Stahlschrott gesammelt, um ihn zu Rohstoff für Stahlwerke und Gießereien zu verarbeiten. Hier werden auch NE-Metalle wie Kupfer, Messing, Blei oder Zink aufbereitet, denn: Rohstoffe werden immer knapper. Die Aufbereitung und der Handel von NE-Metallen und legierten Schrotten werden immer wichtiger. In 2017 investierte Gröger allein bei der Rohstoffverwertung annähernd eine Millionen Euro. Das Geld floss unter anderem in Lkws, Bagger und Container. Auch bei den Tochtergesellschaften CSG Gröger und L+N Recycling wurde kräftig investiert.

Gruppe will personell wachsen

Geschäftsführender Gesellschafter Lars Gröger sieht das Unternehmen anhand der aktuellen Zahlen bestens für die Zukunft aufgestellt. Das vorhandene Auftragspolster stelle eine sichere Basis für den Erhalt und den soliden Ausbau der Arbeitsplätze dar. Personell wuchs die Unternehmensgruppe im letzten Jahr, sucht sogar nach weiteren Fachkräften. Das Unternehmen bildet zudem Industriekaufleute und seit 2017 auch Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft aus. Vorteil für Gröger sei auch die bestehende Unternehmensgröße, wodurch flexibel agiert werden kann. Zudem ergänzen sich das Unternehmen und seinen zwei Tochterunternehmen CSG Container-Service Gröger GmbH und L&N Recycling GmbH sinnvoll.

Ressource, kein Abfall

Um den engen Bezug zwischen Recycling und Umweltschutz zu verdeutlichen, beteiligte sich die Gröger Gruppe beim ersten weltweiten Global Recycling Day. Dieser Tag soll die Weltgemeinschaft ermutigen, entsorgte Materialien nicht als Abfall zu betrachten, sondern als Ressource, denn: Irgendwann werden einige dieser Primärressourcen nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Firmengruppe Gröger spendete daher 5.000 Euro an den „World Wide Fund For Nature“. Auch Partner der Gruppe waren aufgefordert, sich zu beteiligen. Insgesamt kamen 10.000 Euro zusammen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben