Fördergelder

Klinik Krumbach erhält 1,09 Millionen Euro für Neubau-Projekte

An der Klinik Krumbach wird viel investiert. Foto: Klinik Krumbach
Das Geld wird in den Neubau der OP-Abteilungen und der Zentralsterilisation im Krumbacher Kreiskrankenhaus investiert. Es soll den Abteilungen schon in diesem Jahr zur Verfügung stehen.

Insgesamt bewilligt die Staatsregierung ein Fördervolumen von 6,43 Millionen Euro, das teilten die Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart am Donnerstag mit. „Das Klinikum Krumbach ist weiterhin äußerst gefragt, rund 9.000 Patienten behandelte der Klinikum 2017. Der zügige Aus-, Um- und Neubau ist von entscheidender Bedeutung“, sagt Alfred Sauter. „Mit dem Ausbau der Klinik Krumbach wird unsere Versorgungsqualität nachhaltig gesichert“, betont Sauter. „davon profitieren die Patienten genauso wie die Mitarbeiter, Pfleger und Ärzte der Krumbacher Klinik.“

373 Millionen Euro für bayerische Krankenhäuser

Im Nachtragshaushalt 2018 wurden die Fördermittel für den Krankenhausausbau erhöht. Für Krumbach hat sich der aus Jettingen-Scheppach stammende Finanzstaatssekretär Dr. Hans Reichhart intensiv eingesetzt. „Erhalt und Sicherung einer leistungsfähigen Krankenhausversorgung ist eine Schwerpunktaufgabe bayerischer Investitionspolitik“, so Reichhart. Bayernweit stehen im aktuellen Jahr 373 Millionen Euro für 108 Krankenhaus-Bauvorhaben bereit. Grundlage für dieses hohe Fördervolumen ist die Erhöhung des Krankenhausförderetats um 140 Millionen Euro auf ins gesamt 643 Millionen Euro. „Die Umsetzung der Bauvorhaben wird weiter beschleunigt. Das ist ein positives Signal für den Erhalt unserer qualitativ hochwertigen stationären medizinischen Versorgung in den ländlichen Regionen“, erklärt Reichhart.

Medizinische Versorgung „sichert die Attraktivität des Landkreises“

„Das Klinikum Krumbach ist für den südlichen Landkreis von großer Bedeutung“, sagt Alfred Sauter. „Mit rund 410 Mitarbeitern ist die Klinik einer der wichtigsten Arbeitgeber im Landkreis Günzburg.“ Über 9.000 Patienten behandelte das Klinikum Krumbach 2017. Das entspricht einer Steigerung von sieben Prozent im Vergleich zum Jahr 2015. „Die heimatnahe, qualitative und flächendeckende Versorgung ist ein Standortvorteil unseres Landkreises“, betont Sauter, „sie sichert die Attraktivität des Landkreises, gerade auch für junge Familien.“ Die Zahl der Geburten am Klinikum Krumbach stieg im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2015 um über 30 Prozent. Insgesamt erblickten 411 Kinder in Krumbach das Licht der Welt.

Große Investitionen an Kliniken im Raum Günzburg

In das Klinikum Krumbach sind in den letzten zehn Jahren insgesamt 22,1 Millionen Euro investiert worden. Davon wurden 17,4 Millionen Euro durch den Freistaat gefördert. Für den Bauabschnitt 3 des Klinikums investierte Bayern 10,7 Millionen Euro, für den Bauabschnitt 4 im Jahr 2004 rund 2,1 Millionen Euro. Um die Intensivstation in Krumbach auf den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik zu bringen, wendete der Freistaat für die Intensivstation und Endoskopie in Krumbach 2016 rund 4,1 Millionen Euro auf. Insgesamt sind in die Kliniken im Landkreis Günzburg in einem Zeitraum von zehn Jahren 66 Millionen Euro geflossen.

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