Medizinische Versorgung

Krankenhaus-Förderverein investiert 31.000 Euro in Wertingen

Der Verein „Freunde des Krankenhauses Wertingen“. Foto: Verena Beese
Erst kürzlich kam der Förderverein Freunde des Krankenhauses Wertingen e.V. zur Mitgliederversammlung zusammen. Neben den geplanten Investitionen stand vor allem das neue Pflegeberufe-Gesetz im Fokus.

Mit 1.119 Mitgliedern hat der Verein seit seinem Gründungsjahr die Mitgliederzahl stabil halten können. Besondere Schwerpunkte des Vereins sind Information, Mitgliederwerbung und der Erhalt des Kreiskrankenhauses Wertingen. Große Erfolge erzielte der Förderverein über die Beteiligung auf der Messe WERTA, der Besuch der Klassen in der Krankenpflegschule und die Beteiligung am Tag der offenen Tür.

Hier soll das Geld investiert werden

Für die gute Zusammenarbeit dankte Vorstand Willy Lehmeier der Geschäftsleitung Uli Prillinger und Barbara Jahn-Hofmann. Schatzmeister Markus Rauwolf berichtete über einen positiven Kassenstand. Vorsitzender Lehmeier sprach die Investitionen im Jahr 2018 an. So wurde für die Abteilung Anästhesie ein portables Ultraschallsystem beschafft. Ebenso erhält die Krankenpflegeschule zwei Beamer, eine mobile Moderationswand und ein Flipchart. In Summe sollen dem Krankenhaus rund 31.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Kleine Änderungen im Beirat

Bei der anstehenden Neuwahl blieb es bis auf die Position des Schriftführers beim bewährten Team. Alfred Schneid kündigte nach 14 Jahren seine Tätigkeit auf und bat hierfür um Verständnis. Zum neuen Schriftführer wurde Fabian Braun gewählt. In den Beirat wurde Hans-Josef Berchtold neu aufgenommen. Hartmut Hippich, seit Februar 2018 Pflegedirektor der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen, begrüßte die Freunde des Krankenhauses. Er freue sich auf eine interessante, konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit bei den Kreiskliniken und werde sein Bestes geben, den Pflegedienst professionell zu leiten und in der Klinikleitung die Belange der Pflege zu vertreten.

Neue generalistische Pflegausbildung startet 2020

Sein Vortrag bezog sich auf das neue Pflegeberufe-Gesetz. Pflegeausbildung soll dabei attraktiver und die Ausbildung einheitlicher werden. Mit dem neuen Gesetz wird eine neue generalistische Pflegausbildung mit dem Berufsabschluss Pflegefachfrau oder Pflegefachmann eingeführt. Dabei werden in den ersten beiden Ausbildungsjahren gemeinsame Lerninhalte vermittelt. Wer sich zu Beginn der Ausbildung für die Alten- oder Kinderkrankenpflege entschieden hat, kann sich nach diesen zwei Jahren nochmals neu entscheiden. Die Auszubildenden können ab dem dritten Ausbildungsjahr die generalistische Ausbildung fortsetzen oder zwischen Kinderkranken- oder Altenpflege wählen.

Es ist absolut sinnvoll, so Hippich, die Ausbildungswege zu vereinheitlichen, da sich der Pflegebedarf geändert hat. In den Pflegeheimen wird immer mehr medizinische Pflege erbracht. Genau dort müssen heute schon häufig chronisch oder mehrfach Erkrankte versorgt werden. In Krankenhäusern müssen zunehmend ältere, mehrfach kranke Menschen gepflegt werden. Die neuen Ausbildungsgänge starten 2020.

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Mit 1.119 Mitgliedern hat der Verein seit seinem Gründungsjahr die Mitgliederzahl stabil halten können. Besondere Schwerpunkte des Vereins sind Information, Mitgliederwerbung und der Erhalt des Kreiskrankenhauses Wertingen. Große Erfolge erzielte der Förderverein über die Beteiligung auf der Messe WERTA, der Besuch der Klassen in der Krankenpflegschule und die Beteiligung am Tag der offenen Tür.

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Sein Vortrag bezog sich auf das neue Pflegeberufe-Gesetz. Pflegeausbildung soll dabei attraktiver und die Ausbildung einheitlicher werden. Mit dem neuen Gesetz wird eine neue generalistische Pflegausbildung mit dem Berufsabschluss Pflegefachfrau oder Pflegefachmann eingeführt. Dabei werden in den ersten beiden Ausbildungsjahren gemeinsame Lerninhalte vermittelt. Wer sich zu Beginn der Ausbildung für die Alten- oder Kinderkrankenpflege entschieden hat, kann sich nach diesen zwei Jahren nochmals neu entscheiden. Die Auszubildenden können ab dem dritten Ausbildungsjahr die generalistische Ausbildung fortsetzen oder zwischen Kinderkranken- oder Altenpflege wählen.

Es ist absolut sinnvoll, so Hippich, die Ausbildungswege zu vereinheitlichen, da sich der Pflegebedarf geändert hat. In den Pflegeheimen wird immer mehr medizinische Pflege erbracht. Genau dort müssen heute schon häufig chronisch oder mehrfach Erkrankte versorgt werden. In Krankenhäusern müssen zunehmend ältere, mehrfach kranke Menschen gepflegt werden. Die neuen Ausbildungsgänge starten 2020.

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