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Dr. Nüßlein zu Gast bei KALKA
KALKA Dienstleistungs GmbH

Dr. Nüßlein zu Gast bei KALKA

Dr. Georg Nüßlein zu Gast bei Kalka in Günbrug. Foto: Kalka
Dr. Georg Nüßlein zu Gast bei Kalka in Günbrug. Foto: Kalka

Dr. Georg Nüßlein von der CSU machte sich persönlich ein Bild des Günzburger Dienstleistungsunternehmen KALKA. Nach dem Rundgang diskutierte er mit KALKA Geschäftsführer Christian Flemisch über branchenorientierte Anliegen und Probleme. 

Bundestagsabgeordneter Dr. Georg Nüßlein (CSU) informierte sich vor Ort über das Günzburger Dienstleistungsunternehmen KALKA. Nach einem Firmenrundgang und einer Präsentation über das Unternehmen zeigte sich der energie- und wirtschaftspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe beeindruckt vom breiten Leistungsspektrum und dem Engagement des mittelständischen Familienunternehmens. Im Anschluss diskutierte der Abgeordnete mit der Firmenleitung von KALKA branchenspezifischen Anliegen und Probleme.

Softfacts im Vergabewesen werden zu wenig genutzt

Ein Diskussionsthema war hierbei die Vergabepraxis der öffentlichen Hand. Dr. Nüßlein betonte, dass er sich für bei der Novellierung der Vergabeordnung für die Beibehaltung und den Ausbau der „Softfacts“ im Vergabeverfahren eingesetzt hatte. „Leider werden dies jedoch durch die öffentlichen Vergabestellen zu wenig genutzt“, konnte Geschäftsführer Christian Flemisch aus der Praxis berichten. „Hierdurch und durch die amtliche Trennung von Unterhalt & baulichen Maßnahmen wird in diesem Bereich nicht Nachhaltig gehandelt“. Die Geschäftsleitung von KALKA regte an, dass die Vergabestellen einen Kontakt mit den Berufsverbänden aufbauen sollten.  Diese könnten als neutrale Instanz Vergabeverfahren begleiten.

Hohe Mitarbeiterzahlen bei KALKA

Mit großem Interesse folgte der CSU-Politiker den personalbezogenen Ausführungen der Geschäftsleitung von KAKLA. Im Branchenumfeld der Gebäudedienstleistungen ist der Anteil an Mini-Jobbern vergleichsweise hoch und somit auch die Mitarbeiterzahl. Der hierdurch entstehende Verwaltungsaufwand wurde durch die Entscheidungen der Politik in den letzten Jahren äußerst verschärft. Statistische Meldungen sowie Auskünfte an Arbeitsagentur und Sozialträger bestimmen den Arbeitsaufwand der Personalabteilung maßgeblich. Hinzu kommen nicht in aller Konsequenz durchdachte gesetzliche Änderungen, wie die Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes. Dies belastet vor allem personalintensive Branchen unverhältnismäßig, so die Ausführungen der Geschäftsführerin Eva Flemisch. Das Anliegen der KALKA Dienstleistungs GmbH in diesem Rahmen ist, den Bürokratieabbau weiter voran zu treiben und das Leben der Unternehmer nicht durch unzählige statistische Erhebungen weiter zu erschweren. Nach Meinungsaustausch über weiterer Themen, wie der aktuellen Insolvenzordnung und der Problematik der Minijobber bedankten sich die Eigentümer der KALKA Dienstleistungs GmbH bei MdB Dr. Georg Nüßlein für das konstruktive Gespräch,. Nüßlein erklärte, dass er einige Anregungen aus dem Firmenbesuch gerne mit nach Berlin nehmen werde.

Weiter Informationen unter www.kalka.de.

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