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BKH Günzburg investiert 100 Millionen Euro in Standortsicherung
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Bezirkskliniken Schwaben

BKH Günzburg investiert 100 Millionen Euro in Standortsicherung

So soll der Neubau der psychiatrischen Klinik des BKH Günzburg aussehen. Foto: Büro Broghammer Jana Wohlleber Freie Architekten

Nach 100 Jahren seines Bestehens stellt sich das Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg neu auf: In diesem Zuge werden bis 2023 etwa 100 Millionen Euro in den Standort investiert. Der Großteil fließt in den Neubau der psychiatrischen Klinik und ein Radiologiezentrum mit eigenem Kernspintomografen.

Mit der restlichen Summe entstehen eine Sporthalle, ein neues Personal-Speisen-Casino und ein Pflegeheim. Inklusive dem Abschluss der forensischen Klinik 2015 werden es damit insgesamt 125 Millionen Euro sein, die am BKH Günzburg binnen zehn Jahren verbaut werden. „Ein stolze Summe“, stellte der Vorstandsvorsitzende der Bezirkskliniken Schwaben, Thomas Düll, fest. „Da steckt viel Zukunft und Vertrauen drin.“ Düll informierte gemeinsam mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden und Bezirkstagspräsidenten Jürgen Reichert, den Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart sowie Bezirksrätin Stephanie Denzler über die geplanten Projekte.

„Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro ist verantwortbar“

„Was da gerade geschieht, ist eine epochale Standortsicherung. In dieser Dimension ist das Vorhaben gewünscht, erforderlich und notwendig, wenn man bleiben will. Das Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro ist verantwortbar. Es dokumentiert, dass hier am BKH Günzburg ungeheuer viel fachliche Kompetenz vorhanden ist. Eine erfreuliche Entwicklung, die wir gerne weiter politisch begleiten wollen. Es sind die Früchte der Politik, die der damalige Bezirkstagspräsident Dr. Georg Simnacher begonnen hat“, so Landtagsabgeordneter Alfred Sauter.

„Zukunftsfähigkeit unseres Standortes Günzburg ist gesichert“

Es sei keine Selbstverständlichkeit, so der Vorstandsvorsitzende, dass so viel Geld in eine eher ländlich geprägte Gegend fließt. Das Ministerium prüfe genau, ob sich solche Investitionen in den nächsten 20 bis 25 Jahren rechnen. „Damit ist die Zukunftsfähigkeit unseres Standortes Günzburg gesichert. Er ist ein wichtiger Baustein in der Gesundheitsversorgung in Bayern“, erklärte Düll.

Psychiatrische Klinik wird in drei Bauabschnitten errichtet

Der Ministerrat hatte im Sommer das Startsignal für 22 neue Bauvorhaben an bayerischen Krankenhäusern gegeben. Dazu gehört auch das BKH Günzburg, das im Jahreskrankenhausbauprogramm 2017 mit knapp 13,6 Millionen Euro berücksichtigt wurde. Der Neubau der kompletten Psychiatrie in Günzburg soll in drei Bauabschnitten verwirklicht werden, berichtete Düll. Der erste Abschnitt  beinhaltet sogenannte „Vorwegmaßnahmen“ und „Maßnahmen zur Strukturverbesserung“.

Radiologiezentrum für 7,5 Millionen Euro geplant

Hinzu zählt der Neubau eines Radiologiezentrums, der voraussichtlich 7,5 Millionen Euro kosten wird. „Er kommt allen Teilkliniken zugute“, so der Vorstandsvorsitzende. Künftig soll dort eie hochmoderne MRT installiert werden. Das bisherige Gerät, das bei einer niedergelassenen Praxis in Günzburg  steht, soll parallel weiterlaufen. „Die Zugriffszahlen sind so groß, dass beide gebraucht werden“, so Düll.

Spatenstich für Radiologiezentrum, Sporthalle und Casino ist 2017

Damit die Neubauprojekte anlaufen können, muss erst eine Turnhalle errichtet werden. Daran angegliedert ist ein sogenanntes Casino, in dem alle Beschäftigten der Bezirks- wie der Kreiskliniken essen gehen können. Sobald dieses in Betrieb gegangen ist, kann das alte Casino samt Begegnungszentrum abgerissen werden. Düll: „Damit wird das Baufeld frei für die beiden großen Bettentrakte der psychiatrischen Klinik mit 290 Betten und 20 tagesklinischen Plätzen.“ Baubeginn soll 2019 sein. Spatenstich für das neue Radiologiezentrum samt Sporthalle und Casino ist 2017. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Baugenehmigung und zur Fortführung des staatlichen Förderverfahrens.

Vorstandsvorsitzender Düll hofft auf Unterstützung des Bezirks Schwaben

Voraussichtlich 2019 ist eine Grundsteinlegung für die beiden neuen Bettentrakte plus Therapieräume geplant. Zu den ganzen Vorhaben gehört laut Düll auch der Neubau eines Pflegeheims für den außerklinischen Bereich „Wohnen und Fördern“ der Bezirkskliniken Schwaben, der mit knapp sechs Millionen Euro zu Buche schlagen wird. „Da es hierfür keine staatliche Förderung gibt, werden wir das selber bezahlen müssen“, so der Vorstandsvorsitzende, der auf Unterstützung des Bezirks Schwaben hofft.

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