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Die BBS Brandner Bus Schwaben Verkehrs GmbH aus dem Landkreis Günzburg besteht seit inzwischen 100 Jahren. Anlässlich dieses Jubiläums blickte das Familienunternehmen gemeinsam mit Gästen aus der Regionalpolitik auf seine Meilensteine zurück – und kündigte im gleichen Zuge autonome Taxis für die Region an.
Der Rückblick während der Jubiläumsfeier zeigte, dass BBS Brandner sich seit seiner Gründung im Jahr 1926 kontinuierlich weiterentwickelt hat. Angefangen beim Linienverkehr, über Busreisen und Fahrten auf Abruf bis hin zum Güterverkehr hat das Familienunternehmen sein Geschäftsmodell stets zukunftsorientiert ausgeweitet. Das spiegelt auch der flottenübergreifende Umstieg auf batterieelektrische Fahrzeuge wider, den BBS Brandner im März 2022 begann. Heute nutzt das Unternehmen bereits mehr als 100 emissionsfreie Groß- und Kleinbusse. Zwei neue Modelle wurden bei der Jubiläumsfeier offiziell eingeweiht.
In Zukunft will der Familienbetrieb sogar noch stärker auf die Energiewende setzen, denn BBS Brandner plant, in den nächsten Jahren autonome Taxis in Betrieb zu nehmen. Dieses Projekt mit dem Namen „Flexiride“ soll in den kommenden Jahren das Angebot rund um die Bedarfsbusse ergänzen. Erste Fahrzeuge sollen laut Geschäftsführer Josef Brandner, der das Unternehmen in dritter Generation leitet, bereits 2027 oder 2028 unterwegs sein.
Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring, der anlässlich des Jubiläums eine Festrede hielt, bezeichnet das Busunternehmen als „Paradebeispiel für die Erfolgsgeschichte des familiengeführten Mittelstands in unserer Heimat“. Zu den autonomen Taxis ergänzt er: „Das ist Digitalisierung, die bei den Menschen ankommt. Robo-Taxis sind keine Science-Fiction für die Metropolen mehr, sondern ein echter Lebensqualitätsverbesserer für ländliche Regionen. Sie schließen dort Lücken, wo sich klassischer Linienverkehr nie rechnen würde. Dank BBS wird Bayerisch-Schwaben dabei zum Vorreiter für die modernste Form des öffentlichen Nahverkehrs.“