15 Millionen Euro Investition

Aus Günzburger Steigtechnik wird Munk Group

Wo Munk drin ist, wird künftig auch „Munk“ draufstehen: Die Eigentümerfamilie der Günzburger Steigtechnik wird das Unternehmen unter ihrem Namen als Dachmarke führen, mit den einzelnen Geschäftssparten als Zusatz. Dies kündigte Firmengründer Ferdinand Munk jetzt vor Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Medien in Günzburg an.

„Wir können nichts mitnehmen, aber etwas da lassen“, nannte Munk die Motivation zu diesem Schritt. Eine Einstellung, die er mit Ehefrau Ruth teilt, mit der zusammen er aus dem elterlichen Betrieb heraus 1982 den „Günzburger Leiternbau“ gründete. Mit diesem Satz bezog er sich jedoch nicht nur auf den Namen, sondern auf die Gesamtheit des Unternehmens, für das nunmehr eine nachhaltige und langfristige Nachfolge geregelt ist. Eine Konstruktion aus Geschäftsführung und Beirat sichere die Handlungsfähigkeit in der Generation der Kinder und Enkel, betonte der Unternehmer. Gleichzeitig sei sichergestellt, dass Gewinne im Unternehmen bleiben, um weiter Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

15 Millionen-Invest in zwei Standorte

Sichtbares Zeichen für die Zuversicht und den Unternehmergeist der Familie sind 15 Millionen Euro Investitionssumme. Die bringt Munk auf, um in den kommenden Jahren den Standort Günzburg aufzubauen sowie einen zweiten Standort in Leipheim zu etablieren. Das unter dem Titel „Zukunft Munk“ umgesetzte Projekt trägt die Handschrift von Prof. Dr. Klaus Kellner von der Hochschule Augsburg. Mit seiner Unternehmensberatung hat er den Prozess der Nachfolge in der Munk-Gruppe begleitet sowie die Optimierung der Material- und Produktionsprozesse mitgestaltet. Als Mitglied im Beirat wird er diese Aufgabe auch künftig wahrnehmen, zusammen mit Prof. Dr. Hans Werdich von der Donau Treuhand sowie Ruth Munk und ihren drei Töchtern.

Günzburger Steigtechnik wird zur Munk-Gruppe

Spatenstich mit politischer Prominenz

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Das Projekt habe die Grundlage für diverse Vorhaben am Standort Günzburg geliefert, sagte Ferdinand Munk, zu denen jetzt der erste Spatenstich erfolgte. Neben ihm und Mitgliedern der Familie griffen unter anderem Polit-Urgestein Alfred Sauter, Landrat Dr. Hans Reichhart und Günzburgs OB Gerhard Jauernig zum Werkzeug, um den grünen Rasen auf seine neue, Gebäude tragende Rolle vorzubereiten. Wobei Munk darauf Wert legt, dass das Werkgelände nicht nur produktive Räume birgt, sondern in einem mit 10.000 Quadratmetern großzügig dimensionierten Außenbereich auch erfrischendes und inspirierendes Grün.

Neubauten verbessern Abläufe und Umweltbilanz

Auf dem Firmengelände im Gewerbegebiet Donauried beginnen nunmehr die Bauarbeiten für eine neue, rund 5.000 m2 große Produktionshalle mit Sozialräumen und einer hochmodernen, teilautomatisierten Förderanlage für die Materiallogistik. Die Neubauten verbessern die Abläufe in der Produktion, bieten Mitarbeitern und Kunden mehr Raum und gliedern die verschiedenen Geschäftsbereiche auch räumlich. Sie entsprechen auch dem Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens, das eine energiesparende Fertigung und den verantwortungsvollen Umgang mit allen Ressourcen vorsieht. An beiden Standorten werden Photovoltaikanlagen mit gesamt über 1.600 Modulen installiert, um den Strom- und Energiebedarf zu ergänzen.

Neuer Standort für Rettungstechnik in Leipheim

Die nach Leipheim ausgegliederte Rettungstechnik-Sparte war beim symbolischen Akt gedanklich einbezogen. Sie zieht mit 30 Arbeitsplätzen ins „Areal PRO“, wo eine Produktions- und Lagerhalle mit Showroom und integriertem Büro-Kubus in Kürze in Betrieb gehen. Ausreichend Raum für diesen wachsenden Geschäftsbereich war in unmittelbarer Nähe zum Stammwerk nicht realisierbar, die „zehn Minuten Fahrzeit sind so gut wie nebenan“, merkte Munk an.

Corona-Krise souverän gemeistert

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Angesprochen auf die Lage seines Unternehmens in der Corona-Krise, sagte Munk, dass die Günzburger Steigtechnik im bisherigen Verlauf von 2020 alle Pläne übertroffen habe. Die Produktion sei keinen Moment stillgestanden, es habe auch keine Kurzarbeit gegeben. „Der Bedarf für unsere Produkte war da und die Kunden haben unserer Qualität vertraut“, sagte er gegenüber B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Die langjährige Aufbauarbeit in zuverlässige Lieferketten und das konsequent durchgehaltene Prinzip „Made in Germany“ hätten sich bezahlt gemacht: „Wir nennen unsere Lieferanten nicht nur Partner, wir behandeln sie auch so. Damit stellen wir sicher, dass wir jederzeit arbeitsfähig sind“, betonte Munk. Wer in der Krise seine Lieferanten hängenlasse, riskiere deren Marktaustritt. Mit der Konsequenz, dass man selbst nicht mehr handlungsfähig sei, wenn das Geschäft wieder anläuft.

Regionale Partner eingebunden

Wie ernst Munk der Partnerschaftsgedanke ist, sieht man an der Liste der Unternehmen, die sich um die neuen Objekte kümmern. Für die Bauarbeiten zeichnet Bendl aus Günzburg verantwortlich, Renner aus Rain am Lech übernimmt Sanitär- und Klimatechnik, Elektro Strehle aus Günzburg ist zuständig für alle Energie-Installationen, als Architekturbüro treten Stumpf Wolfinger Ried aus Augsburg an – alles ebenfalls Familienunternehmen. Am 30. Januar 2022 ist Schlüsselübergabe.

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15 Millionen-Invest in zwei Standorte

Sichtbares Zeichen für die Zuversicht und den Unternehmergeist der Familie sind 15 Millionen Euro Investitionssumme. Die bringt Munk auf, um in den kommenden Jahren den Standort Günzburg aufzubauen sowie einen zweiten Standort in Leipheim zu etablieren. Das unter dem Titel „Zukunft Munk“ umgesetzte Projekt trägt die Handschrift von Prof. Dr. Klaus Kellner von der Hochschule Augsburg. Mit seiner Unternehmensberatung hat er den Prozess der Nachfolge in der Munk-Gruppe begleitet sowie die Optimierung der Material- und Produktionsprozesse mitgestaltet. Als Mitglied im Beirat wird er diese Aufgabe auch künftig wahrnehmen, zusammen mit Prof. Dr. Hans Werdich von der Donau Treuhand sowie Ruth Munk und ihren drei Töchtern.

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Neubauten verbessern Abläufe und Umweltbilanz

Auf dem Firmengelände im Gewerbegebiet Donauried beginnen nunmehr die Bauarbeiten für eine neue, rund 5.000 m2 große Produktionshalle mit Sozialräumen und einer hochmodernen, teilautomatisierten Förderanlage für die Materiallogistik. Die Neubauten verbessern die Abläufe in der Produktion, bieten Mitarbeitern und Kunden mehr Raum und gliedern die verschiedenen Geschäftsbereiche auch räumlich. Sie entsprechen auch dem Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens, das eine energiesparende Fertigung und den verantwortungsvollen Umgang mit allen Ressourcen vorsieht. An beiden Standorten werden Photovoltaikanlagen mit gesamt über 1.600 Modulen installiert, um den Strom- und Energiebedarf zu ergänzen.

Neuer Standort für Rettungstechnik in Leipheim

Die nach Leipheim ausgegliederte Rettungstechnik-Sparte war beim symbolischen Akt gedanklich einbezogen. Sie zieht mit 30 Arbeitsplätzen ins „Areal PRO“, wo eine Produktions- und Lagerhalle mit Showroom und integriertem Büro-Kubus in Kürze in Betrieb gehen. Ausreichend Raum für diesen wachsenden Geschäftsbereich war in unmittelbarer Nähe zum Stammwerk nicht realisierbar, die „zehn Minuten Fahrzeit sind so gut wie nebenan“, merkte Munk an.

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Regionale Partner eingebunden

Wie ernst Munk der Partnerschaftsgedanke ist, sieht man an der Liste der Unternehmen, die sich um die neuen Objekte kümmern. Für die Bauarbeiten zeichnet Bendl aus Günzburg verantwortlich, Renner aus Rain am Lech übernimmt Sanitär- und Klimatechnik, Elektro Strehle aus Günzburg ist zuständig für alle Energie-Installationen, als Architekturbüro treten Stumpf Wolfinger Ried aus Augsburg an – alles ebenfalls Familienunternehmen. Am 30. Januar 2022 ist Schlüsselübergabe.

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