ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

vbw-Jahresauftakt in Brüssel: „Jetzt ist nicht die Zeit für business as usual“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände bayme vbm und der vbw. Foto: ibw

Bei ihrem Jahresauftakt mit Weißwurstfrühstück in Brüssel begrüßte die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. das Arbeitsprogramm der EU-Kommission mit dem Titel „Jetzt ist nicht die Zeit für business as usual“. „Damit trifft sie den Kern der Lage“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Er betonte, dass Europa insbesondere bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise Handlungsfähigkeit beweisen muss: „Bei der Verteilung der Flüchtlinge ist es dringend erforderlich, zu einer europäischen Lösung zu kommen.“

Die vbw sieht in weiteren Spar- und Reformmaßnahmen innerhalb der Eurozone die Voraussetzung für finanzielle Hilfen durch die Gemeinschaft. „Der Stabilitäts- und Wachstumspakt ist konsequent umzusetzen. Dass dies ein Erfolgsmodell sein kann, zeigt die Tatsache, dass es in vielen früheren Krisenländern, insbesondere in Irland, Portugal und Spanien, wieder bergauf geht. Auch das Bruttoinlandsprodukt der EU hat vergangenes Jahr zugelegt und das Vorkrisenniveau von 2008 übertroffen. Zudem ist die Zahl der Arbeitslosen in der EU auf den niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahren gesunken“, so Brossardt.

Industrieller Wertschöpfungsanteil der EU soll auf 20 Prozent erhöht werden

Die immensen Herausforderungen dürfen laut vbw nicht dazu führen, dass Europa die Stärkung seiner Wettbewerbsfähigkeit aus dem Fokus verliert. Deshalb fordert die vbw, die mit dem „Juncker-Plan“ angestoßene Investitionsoffensive mit allem Nachdruck weiter voranzutreiben. „Das Ziel der EU, den industriellen Wertschöpfungsanteil bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen, ist richtig und muss weiter verfolgt werden“, erklärte Brossardt. Er sieht auch das Vorhaben der EU-Kommission positiv, die Verhandlungen zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) abzuschließen, den europäischen Binnenmarkt weiterzuentwickeln und den Energiebinnenmarkt zu vollenden.

vbw begrüßt digitale Agenda der Europäischen Union

Aus Sicht der vbw ist es zudem überfällig, dass sich die Europäische Union eine ehrgeizige digitale Agenda gesetzt hat. „Wir brauchen Anreize für zusätzliche Investitionen in den Ausbau von Informations- und Kommunikationsnetzen sowie europaweit einheitliche Standards zur digitalen Sicherheit, damit unsere europäischen Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben können“, so Brossard- Einen kritischen Blick wird die vbw 2016 auf geplante neue Vorschriften im Bereich Arbeit und Soziales werfen, kündigte Brossardt an.

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Bei ihrem Jahresauftakt mit Weißwurstfrühstück in Brüssel begrüßte die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. das Arbeitsprogramm der EU-Kommission mit dem Titel „Jetzt ist nicht die Zeit für business as usual“. „Damit trifft sie den Kern der Lage“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Er betonte, dass Europa insbesondere bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise Handlungsfähigkeit beweisen muss: „Bei der Verteilung der Flüchtlinge ist es dringend erforderlich, zu einer europäischen Lösung zu kommen.“

Die vbw sieht in weiteren Spar- und Reformmaßnahmen innerhalb der Eurozone die Voraussetzung für finanzielle Hilfen durch die Gemeinschaft. „Der Stabilitäts- und Wachstumspakt ist konsequent umzusetzen. Dass dies ein Erfolgsmodell sein kann, zeigt die Tatsache, dass es in vielen früheren Krisenländern, insbesondere in Irland, Portugal und Spanien, wieder bergauf geht. Auch das Bruttoinlandsprodukt der EU hat vergangenes Jahr zugelegt und das Vorkrisenniveau von 2008 übertroffen. Zudem ist die Zahl der Arbeitslosen in der EU auf den niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahren gesunken“, so Brossardt.

Industrieller Wertschöpfungsanteil der EU soll auf 20 Prozent erhöht werden

Die immensen Herausforderungen dürfen laut vbw nicht dazu führen, dass Europa die Stärkung seiner Wettbewerbsfähigkeit aus dem Fokus verliert. Deshalb fordert die vbw, die mit dem „Juncker-Plan“ angestoßene Investitionsoffensive mit allem Nachdruck weiter voranzutreiben. „Das Ziel der EU, den industriellen Wertschöpfungsanteil bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen, ist richtig und muss weiter verfolgt werden“, erklärte Brossardt. Er sieht auch das Vorhaben der EU-Kommission positiv, die Verhandlungen zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) abzuschließen, den europäischen Binnenmarkt weiterzuentwickeln und den Energiebinnenmarkt zu vollenden.

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