Hightech Standort

So sieht der neue Highspeed-Heli von Airbus aus Donauwörth aus

Nicht einmal eine halbe Stunde bräuchte der neue Helikopter durch das gesamte Einzugsgebiet von B4BWIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Peter Ristok, Projektleiter verantwortlich für den Donauwörther Bauanteil des Racers von Airbus Helicopters, erklärt im Interview, welche Rolle der Standort in Donauwörth an der Entwicklung spielte – und wie die Testphase aussehen wird.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Ristok, Airbus Helicopters forscht derzeit in Donauwörth an dem „Racer“.Was verbirgt sich dahinter?

Peter Ristok: Der Racer (Rapid And Cost-Effective Rotorcraft) Demonstrator ist ein Hochgeschwindigkeitshelikopter der im Rahmen des europäischen Forschungsprogramms Cleansky-2  zusammen mit rund 40 Partner aus 13 EU-Ländern entwickelt und gebaut wird. Unter den 40 Partnern sind  große Unternehmen, mittelständische und kleine Firmen, Forschungsinstitute und Universitäten...

Wie Unterscheidet sich ein Hochgeschwindigkeits-Helikopter – abgesehen von der Geschwindigkeit – von herkömmlichen Hubschraubern?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Bei einem herkömmlichen Hubschrauber sind die Möglichkeiten, die Fluggeschwindigkeit zu steigern durch die Geschwindigkeit der Rotorblattspitzen begrenzt. Nähert sich diese der Schallgrenze, steigen der Energieverbrauch, der Geräuschpegel und die Vibrationen rapide an.

Der Racer bietet unserer Meinung nach die richtige Antwort auf die Frage, ob es möglich ist, bei vertretbaren Kosten die Fluggeschwindigkeit normaler Hubschrauber um 50 Prozent zu steigern. Möglich ist das durch die aerodynamisch optimierten Boxwing Flügel und die daran befestigten Rotoren, die im Schwebeflug für den Drehmomentausgleich sorgen und beim schnellen Vorwärtsflug den notwendigen Schub erzeugen können. Ein Heckrotor, wie bei konventionellen Hubschraubern üblich, entfällt beim Racer.

Sie sagen, es sind rund 40 Partner an dem Projekt beteiligt. Welche konkrete Rolle spielt der Airbus Helicopters Standort in Donauwörth?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Donauwörth ist für die Zelle und das Kraftstoffsystem verantwortlich sowie für Koordination der darin involvierten Partneraktivitäten. Das umfasst unter anderem den Rumpf, die Box-Wing Flügel , die Türen, das Dach, und das Kraftstoffsystem. Das Kraftstoffsystem besteht aus den Tanks, Pumpen, Sensoren, Versorgungsleitungen zu den Triebwerken, der Tankbelüftung sowie dem Betankungssystem. Seit Ende März dieses Jahres arbeiten wir an der Montage des Racers am Standort Donauwörth. Der Abschluss der Montagearbeiten ist für Anfang Juli geplant. Anschließend wird  der Racer an den Airbus Standort Marignane in Frankreich zur weiteren Endmontage überführt.

Ist damit Donauwörth ab Juli aus dem Spiel?

Ganz und gar nicht. Donauwörth wird die Kolleginnen und Kollegen in Marignane bei der weiteren Montage des Racers unterstützen wie auch die Marignaner uns in Donauwörth zurzeit unterstützen. Zusätzlich werden wir uns ab Juli auf den Bau der Test –Strukturen für den Racer konzentrieren und die Tests mit unseren Partnern vorbereiten und durchführen. 

Ein Meilenstein wird der erste Testflug sein. Den planen Sie im kommenden Jahr. Was muss bis dahin noch passieren?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Bis zum ersten Testflug für den Racer muss noch ein umfangreiches Nachweisprogramm am Boden, bestehend aus Analysen, Nachweisrechnungen, Tests am Demonstrator und anderen Systemen mit der dazu notwendigen zu erstellenden Dokumentation abgearbeitet werden.

Wenn das Testprogramm erfolgreich abgeschlossen ist: Wie geht es weiter?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Racer-Projekt um einen Demonstrator. Mit ihm wollen wir die Machbarkeit und die Missionsfähigkeit unserer Racer-Konstruktion mit dem innovativen Box-Wing-Design und den seitlichen Schubrotoren demonstrieren. Nach Abschluss der Erprobungsphase folgt Entscheidung über das weitere Vorgehen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Hightech Standort

So sieht der neue Highspeed-Heli von Airbus aus Donauwörth aus

Nicht einmal eine halbe Stunde bräuchte der neue Helikopter durch das gesamte Einzugsgebiet von B4BWIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Peter Ristok, Projektleiter verantwortlich für den Donauwörther Bauanteil des Racers von Airbus Helicopters, erklärt im Interview, welche Rolle der Standort in Donauwörth an der Entwicklung spielte – und wie die Testphase aussehen wird.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Ristok, Airbus Helicopters forscht derzeit in Donauwörth an dem „Racer“.Was verbirgt sich dahinter?

Peter Ristok: Der Racer (Rapid And Cost-Effective Rotorcraft) Demonstrator ist ein Hochgeschwindigkeitshelikopter der im Rahmen des europäischen Forschungsprogramms Cleansky-2  zusammen mit rund 40 Partner aus 13 EU-Ländern entwickelt und gebaut wird. Unter den 40 Partnern sind  große Unternehmen, mittelständische und kleine Firmen, Forschungsinstitute und Universitäten...

Wie Unterscheidet sich ein Hochgeschwindigkeits-Helikopter – abgesehen von der Geschwindigkeit – von herkömmlichen Hubschraubern?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Bei einem herkömmlichen Hubschrauber sind die Möglichkeiten, die Fluggeschwindigkeit zu steigern durch die Geschwindigkeit der Rotorblattspitzen begrenzt. Nähert sich diese der Schallgrenze, steigen der Energieverbrauch, der Geräuschpegel und die Vibrationen rapide an.

Der Racer bietet unserer Meinung nach die richtige Antwort auf die Frage, ob es möglich ist, bei vertretbaren Kosten die Fluggeschwindigkeit normaler Hubschrauber um 50 Prozent zu steigern. Möglich ist das durch die aerodynamisch optimierten Boxwing Flügel und die daran befestigten Rotoren, die im Schwebeflug für den Drehmomentausgleich sorgen und beim schnellen Vorwärtsflug den notwendigen Schub erzeugen können. Ein Heckrotor, wie bei konventionellen Hubschraubern üblich, entfällt beim Racer.

Sie sagen, es sind rund 40 Partner an dem Projekt beteiligt. Welche konkrete Rolle spielt der Airbus Helicopters Standort in Donauwörth?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Donauwörth ist für die Zelle und das Kraftstoffsystem verantwortlich sowie für Koordination der darin involvierten Partneraktivitäten. Das umfasst unter anderem den Rumpf, die Box-Wing Flügel , die Türen, das Dach, und das Kraftstoffsystem. Das Kraftstoffsystem besteht aus den Tanks, Pumpen, Sensoren, Versorgungsleitungen zu den Triebwerken, der Tankbelüftung sowie dem Betankungssystem. Seit Ende März dieses Jahres arbeiten wir an der Montage des Racers am Standort Donauwörth. Der Abschluss der Montagearbeiten ist für Anfang Juli geplant. Anschließend wird  der Racer an den Airbus Standort Marignane in Frankreich zur weiteren Endmontage überführt.

Ist damit Donauwörth ab Juli aus dem Spiel?

Ganz und gar nicht. Donauwörth wird die Kolleginnen und Kollegen in Marignane bei der weiteren Montage des Racers unterstützen wie auch die Marignaner uns in Donauwörth zurzeit unterstützen. Zusätzlich werden wir uns ab Juli auf den Bau der Test –Strukturen für den Racer konzentrieren und die Tests mit unseren Partnern vorbereiten und durchführen. 

Ein Meilenstein wird der erste Testflug sein. Den planen Sie im kommenden Jahr. Was muss bis dahin noch passieren?

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Bis zum ersten Testflug für den Racer muss noch ein umfangreiches Nachweisprogramm am Boden, bestehend aus Analysen, Nachweisrechnungen, Tests am Demonstrator und anderen Systemen mit der dazu notwendigen zu erstellenden Dokumentation abgearbeitet werden.

Wenn das Testprogramm erfolgreich abgeschlossen ist: Wie geht es weiter?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Racer-Projekt um einen Demonstrator. Mit ihm wollen wir die Machbarkeit und die Missionsfähigkeit unserer Racer-Konstruktion mit dem innovativen Box-Wing-Design und den seitlichen Schubrotoren demonstrieren. Nach Abschluss der Erprobungsphase folgt Entscheidung über das weitere Vorgehen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben