Landratsamt Donau-Ries | Hochschule Augsburg

Erste Studenten im Landkreis Donau-Ries: „Bildung in die Region bringen heißt, Menschen in der Region halten“

Den Start des neuen Bildungs-Projekts feierten zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Foto: Kapfer / LRA
Der Landkreis Donau-Ries konnte kürzlich die ersten 21 Studenten willkommen heißen. Foto: Kapfer / LRA

Als einen Tag, der in die Geschichte des Landkreises Donau-Ries eingehen wird, würdigte Landrat Stefan Rößle den 6. Oktober 2016. Denn am vergangenen Donnerstag haben 21 Studenten erstmals ein Studium am Hochschulzentrum Donau-Ries in Nördlingen begonnen. Weitere sechs starteten am Hochschulzentrum Memmingen.

Der Teilzeit-Studiengang „Systems Engineering“ ist Teil des Verbundprojektes „Digital und Regional“ der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm. Er wird von Bayerischen Wissenschaftsministerium jährlich mit 1,5 Millionen Euro gefördert. Zum Erstsemesterstart war daher auch Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, nach Nördlingen gekommen. Zusammen mit Landrat Stefan Rößle, MdB Ulrich Lange, MdL Wolfgang Fackler, Kreisrat Peter Schiele, Oberbürgermeister Herrmann Faul, sowie den beteiligten Hochschulen und der Wirtschaft begrüßte er die Studierenden der ersten Generation in Nördlingen.

Teilzeit-Studium macht Arbeiten und Studieren möglich

Es ist ein Studiengang, den es bisher in Bayern so nicht gibt. Die 27 Männer und Frauen in Nördlingen und Memmingen studieren in Teilzeit. Sie sind drei Tage pro Woche in ihrem Unternehmen tätig. An zwei Tagen besuchen sie Lehrveranstaltungen an den Standorten Nördlingen und Memmingen. Unterstützung erhalten sie durch moderne und didaktisch hochwertige E-Learning-Angebote. Damit ist eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis gegeben. Erlerntes Wissen kann sofort im Betrieb oder zeitnah in Projektarbeiten angewandt werden.

Unternehmer und Studenten schätzen praxisnahes Konzept

Dieser Ansatz wurde von allen Seiten gelobt und nutzt sowohl den Studenten als auch den Unternehmen und der Region. „Wir bieten damit nicht nur Berufstätigen Weiterqualifizierungs-Perspektiven, sondern auch Abiturienten, Meistern und Technikern ein besonders praxisorientiertes Verbundstudium in ihrer Heimat an“, erklärte Prof. Dr. Manfred Uhl, Vizepräsident für Studium und Kommunikation der Hochschule Augsburg. Die modernen Lehrmethoden sorgen dafür, dass die Studierenden ihr Studium und ihre Lerneinheiten individuell gestalten und ihre Zeit frei einteilen können. Auf diese Weise lassen sich Beruf, Studium und Freizeit miteinander verbinden.

Duale Ausbildung und Studien-Möglichkeiten stärken den Landkreis Donau-Ries

„Bildung in die Region bringen heißt, Menschen in der Region halten“: Nach Aussage von Peter Lachenmeier, Geschäftsführer der Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH, hat der Kampf um die besten Köpfe bereits begonnen. Als sehr produktionslastiger Standort braucht die Region hochqualifizierte Fachkräfte. Die bekommt sie unter anderem durch die duale Ausbildung und nun auch durch ein entsprechendes Studienangebot vor Ort. Über 30 regionale Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie kooperieren aktuell mit dem Projekt „Digital und Regional“.

Voraussetzungen für optimale Studien-Bedingungen in Nördlingen schaffen

Staatssekretär Sibler lobte, dass die Region sich nicht nur zu einer guten akademischen Ausbildung bekenne, sondern dafür auch Geld in die Hand nimmt. Der Landkreis Donau-Ries und die Stadt Nördlingen stellen als Gesellschafter des Technologiezentrum Westbayern (TCW) dem Hochschulzentrum Donau-Ries kostenlos Räume im TCW zur Verfügung. Die Wirtschaft finanziert seit Jahren Stiftungsprofessuren. Jetzt werden auch Mitarbeiter für das neue Studienangebot abstellt. Landrat Stefan Rößle und Nördlingens Oberbürgermeister Hermann Faul sagten zu, das Technologiezentrum Westbayern weiterhin zu fördern. Außerdem kündigte er an, dass der Wirtschaftsförderverband DONAURIUES e.V. ein Deutschlandstipendium an der Hochschule Augsburg finanziert.

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Der Landkreis Donau-Ries konnte kürzlich die ersten 21 Studenten willkommen heißen. Foto: Kapfer / LRA

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Der Teilzeit-Studiengang „Systems Engineering“ ist Teil des Verbundprojektes „Digital und Regional“ der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm. Er wird von Bayerischen Wissenschaftsministerium jährlich mit 1,5 Millionen Euro gefördert. Zum Erstsemesterstart war daher auch Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, nach Nördlingen gekommen. Zusammen mit Landrat Stefan Rößle, MdB Ulrich Lange, MdL Wolfgang Fackler, Kreisrat Peter Schiele, Oberbürgermeister Herrmann Faul, sowie den beteiligten Hochschulen und der Wirtschaft begrüßte er die Studierenden der ersten Generation in Nördlingen.

Teilzeit-Studium macht Arbeiten und Studieren möglich

Es ist ein Studiengang, den es bisher in Bayern so nicht gibt. Die 27 Männer und Frauen in Nördlingen und Memmingen studieren in Teilzeit. Sie sind drei Tage pro Woche in ihrem Unternehmen tätig. An zwei Tagen besuchen sie Lehrveranstaltungen an den Standorten Nördlingen und Memmingen. Unterstützung erhalten sie durch moderne und didaktisch hochwertige E-Learning-Angebote. Damit ist eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis gegeben. Erlerntes Wissen kann sofort im Betrieb oder zeitnah in Projektarbeiten angewandt werden.

Unternehmer und Studenten schätzen praxisnahes Konzept

Dieser Ansatz wurde von allen Seiten gelobt und nutzt sowohl den Studenten als auch den Unternehmen und der Region. „Wir bieten damit nicht nur Berufstätigen Weiterqualifizierungs-Perspektiven, sondern auch Abiturienten, Meistern und Technikern ein besonders praxisorientiertes Verbundstudium in ihrer Heimat an“, erklärte Prof. Dr. Manfred Uhl, Vizepräsident für Studium und Kommunikation der Hochschule Augsburg. Die modernen Lehrmethoden sorgen dafür, dass die Studierenden ihr Studium und ihre Lerneinheiten individuell gestalten und ihre Zeit frei einteilen können. Auf diese Weise lassen sich Beruf, Studium und Freizeit miteinander verbinden.

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