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Airbus fliegt mit Eurocopter
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Eurocopter

Airbus fliegt mit Eurocopter

 Dr. Michael Rehmet, Andreas Fehring, Didier Evrard, Dr. Wolfgang Schoder; Foto: Eurocopter, Charles Abarr

Ein bisschen Hubschrauber im Airbus. Der A350 XWB fliegt künftig mit Türen aus Donauwörth. Eurocopter hat die erste Passagiertür für den A350 XWB an Airbus vergeben. Dies unterstreicht die Innovationskraft des Donauwörther Unternehmen in der Composite-Technologie.

Eurocopter legt einen weiteren Meilenstein und treibt die Synergien zwischen Hubschrauberproduktion und Flugzeugkomponenten voran. Am Standort Donauwörth übergab Eurocopter die erste Passagiertür für den neuen Kohlefaser-Langstreckenflieger A350 XWB an Airbus. Als Hauptauftragnehmer und Systemlieferant entwickelt und fertigt Eurocopter die Türen und Tore des neuen Großraumflugzeugs der Airbusflotte.

Mit Kohlefaser wettbewerbsfähig

"Neben der Hubschrauberproduktion ist die Entwicklung und Produktion von Flugzeugkomponenten ein weiteres wichtiges Standbein von Eurocopter in Deutschland. Die Türen und Tore des A350 XWB, die von heute an ausgeliefert werden, zeigen unsere Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Kohlefasertechnologie", sagte Dr. Wolfgang Schoder, Eurocopter Executive Vice President Programs.

Werkstoff für den modernen Flugzeugbau

Die A350XWB Passagiertür ist eine Innovation, denn sie ist die erste integrale Tür eines Verkehrsflugzeugs aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Das geringe Gewicht bei hoher Steifigkeit sowie Dauerfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit zeichnet diesen idealen Werkstoff im modernen Flugzeugbau aus. Die von Eurocopter umgesetzten, technischen Innovationen betreffen beispielsweise die Struktur und Bauweise der Flugzeugtüren aus möglichst wenigen Einzelteilen, modernste mechanische Systeme und Ausrüstung mit erleichterter Wartung sowie zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen. Am Eurocopter Standort in Donauwörth erfolgt die Serienproduktion in einer neu gebauten Halle, die den hohen Ansprüchen an automatisierte Fertigungsmethoden und Qualitätsüberwachung bei hohen geplanten Produktionsraten Rechnung trägt.

Gemeinsam ein erstklassiges Produkt herstellen

"Die Fertigung des A350 XWB macht gute Fortschritte. Alle Beteiligten und Zulieferer wie Eurocopter konzentrieren sich voll darauf, gemeinsam ein erstklassiges Flugzeug auf den Markt zu bringen", sagte Didier Evrard, Airbus Executive Vice President - Head of A350 XWB Program. "Der A350 XWB verbindet neueste Errungenschaften bei Aerodynamik und Konstruktion mit fortschrittlichsten Technologien von Airbus und seinen Partnern, um die Kraftstoffeffizienz gegenüber den derzeitigen Flugzeugen dieser Größenklasse um 25 Prozent zu verbessern."

Auftrag beschäftigt 400 Mitarbeiter

Die Konzeption, Entwicklung und Produktion des A350 XWB Programmes beschäftigt zur Zeit rund 250 Mitarbeiter von Eurocopter. Für die künftige Serienfertigung werden mehr als 400 Mitarbeiter benötigt. Das gesamte Auftragsvolumen der Türen und Tore der geplanten A350 XWB-Typenfamilie, zusammen mit für die Frachttore unterbeauftragten Programmpartnern in Südkorea, beträgt knapp 1,5 Milliarden Euro. Neben der präsentierten Passagiertür wurden bereits fünf Cargo-Tore ausgeliefert. Für 2012 ist die Lieferung von insgesamt sieben Shipsets bestehend aus vier Passagiertür-Paaren, zwei Frachttüren und einer Gepäcktür geplant.

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