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Weshalb WDT auf Innovation aus den eigenen Reihen setzt
Top-100-Siegel

Weshalb WDT auf Innovation aus den eigenen Reihen setzt

Werner Dosiertechnik erhält bei einer Gala in Heidelberg das Top-100-Siegel. (v.l.n.r.): Rainer Rieger (Geschäftsführer WDT), Di
Werner Dosiertechnik erhält bei einer Gala in Heidelberg das Top-100-Siegel. (v.l.n.r.): Rainer Rieger (Geschäftsführer WDT), Dietmar Werner (Geschäftsführer WDT), Christian Wulff, Jochen Rieger (Geschäftsführer WDT). Foto: KD Busch / compamedia

Das Unternehmen ist zum wiederholten Mal mit dem Top-100-Siegel ausgezeichnet worden. Weshalb Innovation aus den eigenen Reihen dabei entscheidend war.

Die Werner Dosiertechnik GmbH & Co. KG, kurz WDT, aus Wertingen im Landkreis Dillingen ist erneut mit dem TOP-100-Siegel ausgezeichnet worden und zählt damit bereits zum vierten Mal zu den TOP-Innovatoren. Nun fand die Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit in Heidelberg statt. Der frühere Bundespräsident Christian Wulff überreichte die Auszeichnung. 

Im wissenschaftlichen Auswahlverfahren überzeugte WDT in der Größenklasse B mit 51 bis 200 Mitarbeitern in Deutschland. Besonders hervorgehoben wurde das Unternehmen in der Kategorie „Innovative Prozesse und Organisation“. Zuletzt konnten es das Siegel 2024 in derselben Kategorie gewinnen. 

Mitarbeitende entwickeln neue Lösungen

Nach Aussagen des Unternehmens stehe langfristige Innovation im Fokus. Die konkreten Lösungen entstehen dabei durch die Mitarbeitenden selbst. So sollen strategische und operative Entscheidungen grundsätzlich gemeinsam in Workshops und Besprechungen erarbeitet werden. „Grundsätzlich kommt somit jede Idee für eine Neuerung zu einem gewissen Anteil aus der Belegschaft“, erklärt Geschäftsführer Jochen Rieger. „Ab einem gewissen Punkt müssen wir als Geschäftsführung loslassen.“

 „Multihopper“ als Beispiel für Eigeninitiative

Als Beispiel nennt das Unternehmen den sogenannten „Multihopper“, eine Erweiterung des Granudos-Systems. Die Idee und ein großer Teil der Entwicklung sollen ebenfalls aus der Belegschaft stammen. Die Geschäftsführung wurde über das Projekt informiert, griff aber erst bei Fragen der Priorisierung und des Timings ein. Nach Angaben des Unternehmens erzielte der Multihopper im Jahr 2025 den höchsten Umsatzanteil unter allen Neu- und Weiterentwicklungen.

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