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Keine neuen Erkenntnisse bezüglich der Schutzmauer!
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Landratsamt Dillingen

Keine neuen Erkenntnisse bezüglich der Schutzmauer!

Keine neuen Erkenntnisse zu den näheren Hintergründen der Errichtung einer Mauer um das Zwischenlager beim Kernkraftwerk Gundremmmingen hat Landrat Leo Schrell aus der Antwort des Bundesamtes für Strahlenschutz und des Bayerischen Umweltministeriums gewonnen.

Ende Januar hatte Schrell sich an die Behörden gewandt und um nähere Auskünfte gebeten, weil die Ankündigung der Baumaßnahmen in der Bevölkerung zu Verunsicherung geführt habe. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat dem Landrat mitgeteilt, dass das Zwischenlager als Anlage gemäß dem Atomgesetz über ein umfassendes Sicherungs- und Schutzkonzept verfüge, das regelmäßig überprüft werde. „Als Ergebnis dieser Überprüfung werden die Sicherungsmaßnahmen der Zwischenlager derzeit optimiert, weil die Nachrüstung nach neuen technischen Erkenntnissen erforderlich wurde“, so das Bundesamt. Die Nachrüstung sei nach Aussage des Bundesamtes für Strahlenschutz für alle deutschen Zwischenlager erforderlich, wobei Art und Umfang der konkreten Maßnahme standortabhängig sei. Für das Zwischenlager Gundremmingen sei danach die Errichtung einer zusätzlichen Mauer als ausreichend eingestuft worden.

„Ein Mehr an Sicherheit“

Auf Details der Maßnahme zum Schutz gegen terroristische Angriffe wollte das Bundesamt für Strahlenschutz in seiner schriftlichen Äußerung mit Verweis auf den Geheimschutz, dem die Informationen unterliegen, nicht eingehen. Ähnlich äußerte sich das Bayerische Umweltministerium vor wenigen Tagen und verwies in Bezug auf die Unterrichtung der Öffentlichkeit auf die Zuständigkeit des Bundesamtes für Strahlenschutz. Zu den Befürchtungen, das Zwischenlager könnte wegen der nach wie vor völlig ungeklärten Frage der Endlagerung zum Endlager mutieren, teilte das Ministerium mit, dass durch die Errichtung der Mauer beim Zwischenlager des Kernkraftwerkes Gundremmingen ein Mehr an Sicherheit erreicht werde und die Endlagerfrage hiervon völlig unabhängig zu sehen sei.

www.landkreis.dillingen.de

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