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Impfzentren in Dillingen sind bereit für Novavax
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Impfkampagne

Impfzentren in Dillingen sind bereit für Novavax

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Symbolbild. Im Landkreis Dillingen starten bald die Impfungen mit Novavax. Foto: Mat Napo/Unsplash
Michael Ermark B4B Wirtschaftsleben Schwaben vmm Wirtschaftsverlag
Von Michael Ermark

Ein neuer Impfstoff erreicht Bayerisch-Schwaben. Das Landratsamt Dillingen setzt darauf, dass einige impfskeptische Menschen bereit sind, sich mit dem neuen Impfstoff der Firma Novavax immunisieren zu lassen. Einen Termin bekommt zu Beginn der Kampagne aber nicht jeder.

Voraussichtlich ab dem 21. Februar 2022 können im Landkreis Dillingen die ersten Impfungen mit dem seit 20. Dezember 2021 in der EU für Personen ab 18 Jahren zugelassenen Impfstoff von Novavax (Nuvaxovid) verabreicht werden.

Derzeit arbeitet das Impfzentrum in enger Abstimmung mit dem Landratsamt an der Umsetzung des vom Freistaat Bayern vorgegebenen Konzeptes. So hat die Gesundheitsministerkonferenz erst vor wenigen Tagen beschlossen, den Impfstoff von Novavax prioritär an bisher nicht geimpfte Beschäftigte in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten zu verimpfen.


Nächster Schritt: Bedarf ermitteln

Deshalb wird das Impfzentrum des Landkreises Dillingen zeitnah mit den entsprechenden Einrichtungen Kontakt aufnehmen, um den jeweiligen Bedarf zu ermitteln. Bei Bedarf werden mobile Impfteams des Impfzentrums Novavax-Impfungen sowohl in den Einrichtungen vor Ort als auch an den festen Impfstandorten im Landkreis an den priorisierten Personenkreis anbieten.

Grund für diese Vorgehensweise ist, dass die Lieferung des Impfstoffes von Novavax aufgrund des zunächst erwarteten begrenzten Lieferumfangs bis auf weiteres ausschließlich an die Impfzentren zur prioritären Verimpfung an den genannten Personenkreis erfolgt, wobei die Impfzentren zu diesem Zweck den Impfstoff auch an niedergelassene Arztpraxen, Krankenhäuser, Betriebsärzte und Apotheken abgeben können.


Wann wird die Novavax-Priorisierung aufgehoben?
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Sobald der Bedarf nach einer Impfung mit dem Impfstoff von Novavax bei den betroffenen Beschäftigten in den genannten priorisierten Einrichtungen rückläufig ist, kann die Priorisierung aufgehoben und der Impfstoff für die Verimpfung an die Gesamtbevölkerung frei gegeben werden. Davon ist derzeit spätestens ab 21. März 2022 auszugehen, meldet das Landratsamt.


Dillingen rechnet mit guter Nachfrage nach Novavax
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Das Impfzentrum geht von entsprechenden Anfragen zu dem sogenannten Totimpfstoff aus. Dies belegen entsprechende Nachfragen, vor allem auch aus dem Gesundheitsbereich, beim Impfzentrum. Totimpfstoffe – oder inaktivierte Impfstoffe – enthalten entsprechend ihrer Bezeichnung nur abgetötete Krankheitserreger, die sich nicht mehr vermehren können, oder auch nur Bestandteile der Erreger. Lebendimpfstoffe hingegen enthalten geringe Mengen vermehrungsfähiger Krankheitserreger, die jedoch so abgeschwächt wurden, dass sie die Erkrankung selbst nicht auslösen. Dazu gehören etwa die Masern-Mumps-Röteln-Impfstoffe. Der Impfstoff der US-Firma Novavax, Nuvaxovid (NVX-CoV2373) wird oft als Totimpfstoff bezeichnet, ist aber genauer gesagt ein Protein-Impfstoff.


So funktionieren Proteinimpfstoffe
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Ein Proteinimpfstoff enthält Coronavirus ähnliche Partikel, auf die das Immunsystem reagiert. Anders als bei den zugelassenen mRNA- und Vektor-Impfstoffen wird damit das Corona-Protein beziehungsweise ein ähnliches Protein nicht erst durch körpereigene Zellen angeregt.

Aufgrund seiner Bauweise kann der Impfstoff von Novavax auch bei den Personen Akzeptanz finden, die wegen der teilweisen Neuartigkeit der bisher zugelassenen Impfstoffe noch impfskeptisch sind. Die Ständige Impfkommission hat sich am 3. Februar 2022 für die Corona-Impfung mit diesem Vakzin für Menschen ab 18 Jahren ausgesprochen.

 

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