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Gartner baut weitere Arbeitsplätze ab
Stellenabbau

Gartner baut weitere Arbeitsplätze ab

Josef Gartner GmbH in Gundelfingen. Foto: Josef Gartner GmbH.
Josef Gartner GmbH in Gundelfingen. Foto: Josef Gartner GmbH.

Die Restrukturierung beim Fassadenspezialist aus Gundelfingen hält an: erneut kommt es zu einem Stellenabbau, 50 Personen verlieren ihren Arbeitsplatz. Was bisher bekannt ist.

Der Fassadenbauer Gartner aus Gundelfingen baut erneut Personal ab. Um die Strukturen an den intensiven Wettbewerb und die stockende Baubranche anzupassen, sollen unternehmensweit 50 Arbeitsplätze wegfallen, erklärt ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage der B4B-Redaktion. Wie viele Stellen in Gundelfingen und wie viele in Würzburg wegfallen, beantwortet Gartner jedoch nicht.

Internationale Großprojekte können Preisdruck nicht abfedern

Obwohl das Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit namhafte Aufträge gewinnen konnte, wie etwa das Kyklos Zentrum für Kunst und Kultur bei Athen oder die 50 Fenchurch Street in London, sei die Marktlage weiterhin enorm angespannt. Laut eigenen Angaben leidet Gartner massiv unter dem zunehmenden Preisdruck, der insbesondere durch Konkurrenten aus Niedriglohnländern entstehe. Als Reaktion darauf setze die internationale Permasteelisa Gruppe, der der Fassadenbauer angehört, eine erneute Restrukturierung um.

50 Stellen werden gestrichen, Rest der Belegschaft vorerst abgesichert

Vom abteilungsübergreifenden Stellenabbau betroffen seien Positionen, die entweder doppelt besetzt seien oder als nicht zwingend notwendig erachtet werden. Wie bereits bei den vorherigen Streichungen sei es den betroffenen Mitarbeitenden möglich, in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Auf die Frage der Redaktion, ob darüber hinaus ein weiterer Interessensausgleich oder Sozialplan vorgesehen ist, antwortet der Fassadenbauer nicht.

Für den Rest der Belegschaft habe die Geschäftsführung derweil gemeinsam mit dem Betriebsrat Sicherheiten ausgehandelt. So soll es eine umfassende Beschäftigungs- sowie Standortgarantie für Gundelfingen als auch Würzburg geben. Laut Informationen der AZ seien betriebsbedingte Kündigungen für zwei Jahre ausgeschlossen, die Standortgarantie beider Niederlassungen bestehe für drei Jahre. Wie es danach weitergehen soll, beantwortet Gartner nicht, zu vertraulichen Details des Vorgangs wolle man sich nicht äußern.

Gleichzeitig teilt man mit, dass „Gartner mit dieser Lösung aus der aktuellen Krise am Markt gestärkt“ hervorgehen werde. Ähnlich zuversichtlich zeigte sich der Fassadenbauer auch im Januar 2025 bei der Berufung von Dr. Andreas Bachmann in die Geschäftsführung.

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