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Auch in Dillingen schwächelt die Konjunktur
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Industrie- und Handelskammer Schwaben

Auch in Dillingen schwächelt die Konjunktur

 Die Wirtschaft in Dillingen nimmt zwar ab, aber die Firmen erwarten noch dieses Jahr eine Verbesserung, Foto: Fotolia DL

Im Landkreis Dillingen spürt man die allgemeine konjunkturelle Abschwächung. Dennoch ist die gegenwärtige wirtschaftliche Lage insgesamt zufriedenstellend. Die Firmen sind positiv gestimmt und erwarten sogar noch dieses Jahr eine leichte Belebung.

Die IHK-Konjunkturumfrage für das Frühjahr 2013 hat im Landkreis Dillingen das bestätigt, was man schon in ganz Deutschland weiß: die Konjunktur schwächelt. Hauptgrund dafür sind weiter steigende Kosten in allen Bereichen, wie beispielsweise Material, Personal und Energie. Die Ertragslage der Unternehmen hat sich verschlechtert und drückt die Investitionen. „Wenn jetzt noch etwa Steuererhöhungen diskutiert werden, so verunsichert dies nicht nur die Unternehmen, sondern es senkt auch unsere Wettbewerbsfähigkeit“, so Dr. Harald Westheide, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Dillingen. Deutschland wäre weiterhin ein bedeutender Produktionsstandort. „Nur wenn wir auch als Produktionsstandort wettbewerbsfähig bleiben, werden wir ausreichend Beschäftigung bieten können.“ Der Arbeitsmarkt der Region gibt sich trotzdem Robust. Die meisten Betriebe sehen keinen Grund ihren Personalstand zu ändern.

Der Landkreis macht sich aber keine Sorgen

„Die Grundstimmung ist immer noch sehr positiv in unserer Region“, so Dr. Westheide. „Zwar mussten auch bei uns einige Unternehmen Auftragsrückgänge hinnehmen, jedoch hält sich das Ausmaß bislang in Grenzen.“ Über 80 Prozent der befragten Unternehmen bewerten ihre derzeitige Geschäftslage als gut oder befriedigend. Nur jedes fünfte stufte sie als schlecht ein. Damit ähneln sich die Ergebnisse denen aus der letzten Umfrage im Jahre 2012. Obwohl nun weniger Firmen eine Auftragssteigerung melden können, haben die Verschiebung über einen längeren Zeitpunkt stattgefunden und wären nicht überraschend gewesen, erläutert IHK-Regional-Vizepräsident Walter Berchtenbreiter. Die Kapazitätsauslastung habe im Vorjahresvergleich nur geringfügig abgenommen. Mehr als 40 Prozent der Betriebe gaben für dieses Frühjahr eine volle Kapazitätsauslastung an und nur fast halb so viele eine nicht ausreichende.

Firmen sehen der Zukunft positiv entgegen

Obwohl die konjunkturelle Lage momentan etwas ernüchternd ist, erwarten die Unternehmen des Landkreises eine leichte Belebung der Wirtschaft. Ein Viertel von ihnen erwartet eine Verbesserung und ungefähr zwei Drittel keine Veränderung. Fast keines der befragten Unternehmen glaubt, dass es in diesem Jahr eine Verschlechterung geben wird. Diese positiven Ansichten werden durch konkrete Zunahmen der Auftragseingänge gestützt. Auch in dieser Sparte wird von so gut wie keinem Unternehmen eine Abnahme erwartet. Vielmehr werde die Geschäftstätigkeit durch Aufträge aus dem Inland und Ausland nochmals leicht gestärkt. „Es wird kein Boom ausbrechen“, darüber sind sich die beiden IHK-Vertreter Westheide und Berchtenbreiter einig. „Wir gehen aber aufgrund der Umfragewerte davon aus, dass sich die Konjunktur etwas beleben wird mit positiven Auswirkungen auf Investitionen und Beschäftigung“.

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