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Wirtschaftsspionage beim Unternehmerabend
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Landratsamt Augsburg/aiti-Park

Wirtschaftsspionage beim Unternehmerabend

 H. Leiter, B. Lichte, M. George, G. Crestani, S. Schimpfle, Prof. Dr. Rohrmair und Landrat M. Sailer, Foto: LRA Augsburg

Jeder ist dort, doch kaum einer kennt die Gefahren. Die Rede ist von Sozialen Netzwerken. Die Wirtschaftsspionage im Social Web nimmt immer weiter zu. Wie man sich davor schützen kann, war Thema beim Unternehmerabend des Landkreis Augsburg.

Rund 100 Teilnehmer sind der Einladung des Landkreis Augsburg und des aiti-Park zum Unternehmerabend bei der Andreas Schmid Logitsik AG nach Gersthofen gefolgt. Hier informierten sich die Teilnehmer über Mittel und Wege zum IT- und Know-how-Schutz.

Mittelstand ist gefährdet

Wirtschaftsspionage im Mittelstand ist keine Seltenheit, dies belegt eine aktuelle Studie. 96 Prozent der Spionagefälle in Deutschland entfallen laut dieser Studie auf den Mittelstand. Die größten Angriffsflächen sind Smartphones, ungesicherte Emails und die zunehmende Bedeutung von Sozialen Netzwerken. Michael George vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz bot den Teilnehmern des Unternehmerabends Einblicke in die aktuelle Situation und die Methoden der Wirtschaftsspionage in Deutschland. George verdeutlichte anhand brisanter Fallbeispiele, dass gerade der Mittelstand von Wirtschaftsspionage betroffen ist und aktuelle IT-Kommunikationssysteme besondere Angriffsflächen bieten.

Ausspionieren ist nicht schwer

Wie einfach man an sensible Unternehmensdaten kommen kann machte der Experte anhand von Beispielen klar. Von Spysoftware über kleine Kameras bis hin zu Datenklau mithilfe von USB-Sticks. Dabei seien besonders kleine, technologisch innovative Unternehmen eine wesentliche Zielgruppe für Datenklau. „Deutschland ist ein rohstoffarmes Land, deswegen sind unsere wichtigsten Rohstoffe unsere Innovationsleistungen“, betonte Michael George während seines Vortrags.

Es ist Vorsicht geboten

Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer an der Hochschule Augsburg, berichtete über die Gefahren, die sich aus der zunehmenden Nutzung von Sozialen Netzwerken ergeben. Facebook, Xing und Microblogging-Dienste wie Twitter haben die Kommunikation revolutioniert – beruflich wie privat. Doch das Mitmachweb hat auch seine Gefahren und Schattenseiten. „Vorsicht ist daher besser als Nachsicht. Vertrauen Sie nicht blind jeder Anfrage und Nachricht und entwickeln Sie eine eigene Strategie im Unternehmen für die Nutzung von Sozialen Netzwerken“, so der Tipp von Prof. Rohrmair.

Abschließend referierte Bernhard Lichte von der Quentia AG aus der betrieblichen Praxis und den Erfahrungen der IT-Sicherheit aus der Sichtweise eines IT-Systemhauses. Als oftmals unterschätztes Sicherheitsrisiko nannten die Experten vor allem den Faktor Mensch bzw. Mitarbeiter.

Konkrete Unterstützung für Unternehmen

Mit dem Problem der Wirtschaftsspionage sind Unternehmen aber nicht auf sich allein gestellt. Das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz bietet als neutraler und kompetenter Ansprechpartner kostenfrei Informationen rund um das Thema Wirtschaftsspionage. Vor allem bei Verdachtsfällen kann der Verfassungsschutz auf Wunsch des Unternehmens Vertraulichkeit zusichern. Weitere Informationen zum Thema, unter http://www.wirtschaftsschutz.bayern.de

Eine Führung durfte nicht fehlen

Ein besonderes Highlight für die Gäste war die Führung durch das Europaterminal der Andres Schmid Logistik AG. Gianluca Crestani betonte, dass das heute in der dritten Generation geführte Unternehmen inzwischen Komplettanbieter in der Logistik ist. Das Europaterminal der Andreas Schmid Logisitk AG ist die Schnittstelle zwischen den Kunden in der Region und den Partner in und um Europa.

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