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Das insolvente Unternehmen manroland braucht unbedingt einen Investor und dies am besten in den nächsten zwei Wochen. Es ist derzeit eine anstrengende Zeit für den Insolvenzverwalter Werner Schneider, aber vor allem für die Beschäftigten von manroland. Sie leben derzeit in Ungewissheit und müssen um ihre Arbeitsplätze bei manroland bangen.
Steht manroland einer Zerschlagung bevor?
Ziel des Insolvenzverwalters ist es bis Weihnachten einen Investor für das insolvente Unternehmen manroland zu finden. Die IG Metall befürchtet eine Aufspaltung der beiden Werke, da sich die einzelnen manroland Werke besser an den Mann bringen lassen könnten. Doch für die IG Metall ist Berichten der F.A.Z zufolge, eine frühzeitige Zerschlagung nicht der richtige Weg.
Verhandlungen laufen
Der vorläufige Insolvenzverwalter Werner Schneider hält sich derzeit noch bedeckt über die mögliche Zerschlagung der manroland-Werke. Es gäbe noch keine konkrete Aussage darüber, ob manroland im ganzen einen Geldgeber findet oder es nur aufgeteilt eine Zukunft für manroland gebe. Wie die Augsburger Allgemeine berichtete soll Werner Schneider sich bereits mit Interessenten an dem insolventen Unternehmen manroland getroffen haben.
Mitarbeiter kämpfen um ihr Unternehmen
Es sind insgesamt 6500 Mitarbeiter bei manroland beschäftigt, 2400 allein in Augsburg und weitere 1900 in Offenbach. Sie alle hoffen auf einen guten Ausgang der Verhandlungen. Wie wichtig für die manroländer der Erhalt ihres Unternehmens ist zeigte sich bereits auf der Protestkundgebung der IG Metall (B4B SCHWABEN berichtete). Auch bei einer Andacht auf dem Elias-Holl-Platz zeigten die Beschäftigten von manroland wie hart sie die Nachricht über die Insolvenz getroffen hat. Die IG Metall hatte die beiden Kirchen und den DGB zu einer gemeinsamen Ökumenischen Andacht für die manroland-Mitarbeiter gebeten.