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Wie geht die Region mit ihrem Wachstum um?
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IHK München und Oberbayern

Wie geht die Region mit ihrem Wachstum um?

Augsburg von oben. Foto: Hans Peter Denecke - Fotolia.com

Der Wirtschaftsraum rund um die Metropolregion München, zu der auch große Teile Nordost-Schwabens sowie Augsburg und der Landkreis zählen, steht vor gewaltigen Herausforderungen. Es gilt, frühzeitig die Probleme zu meistern, die der Erfolg von heute der Region morgen bescheren wird, mahnt eine Studie der IHK München.

Haben wir Platz für ein zweites Augsburg? Keine abstrakte Überlegung und keine Auswüchse einer wirren Phantasie sind es, die hinter dieser Frage stehen. Sondern durchaus realistische Überlegungen – Überlegungen zur Zukunft des Wirtschaftsraums „Metropolregion München“. Denn bei anhaltendem Wachstum wird dessen Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2031 genau um diese Zahl zunehmen: 260.000 Neubürger, ein zweites Augsburg eben.

200.000 neue Arbeitsplätze bis 2030

Der Großraum München, so stellt die Studie „Wachstumsdruck erfolgreich managen“ fest, die jetzt von der IHK für München und Oberbayern vorgestellt wurde, wird in den nächsten zwei Jahrzehnten seine Erfolgsgeschichte fortsetzen und weiter sprunghaft wachsen. Die Hälfte der zusätzlichen Einwohner wird sich in der Landeshauptstadt ansiedeln, der Rest in den Landkreisen Aichach-Friedberg, Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg, Miesbach, München, Pfaffenhofen, Rosenheim, Starnberg und Weilheim-Schongau sowie den vier anderen großen Städten Augsburg, Ingolstadt, Rosenheim und Landshut. Gleichzeitig entstehen 200.000 neue Arbeitsplätze bis 2030, von denen ein Drittel auf München fällt.

Schwachstellen in der Planung beseitigen

Während das Wachstum fast von selbst kommt – die Anziehungskraft der Metropolregion samt Feriengebieten und Oktoberfest ist ungebrochen – stellen seine Begleiterscheinungen das Siedlungsgebiet vor gewaltige Herausforderungen. Sprich: Um das Wachstum zu meistern, müssen allerdings eklatante Schwachstellen in der Regionalplanung abgestellt werden. Aus dem „Jeder für sich und gegen alle“ muss ein Miteinander werden. Das sehen unterm Strich auch die 50 (Ober)Bürgermeister so, die für die Studie interviewt wurden.

„Wohlstand fällt nicht vom Himmel“

„Wachstum darf kein Schimpfwort sein“, warb Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, für einen grundsätzlichen, neuen Schulterschluss zwischen Bürgern, Politik und Wirtschaft. „Der große Wohlstand, die überdurchschnittlichen Einkommen und die sicheren Arbeitsplätze in der Region fallen nicht vom Himmel“, so der Chef des bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), „sondern sind ihrerseits das Ergebnis des Wachstums der vergangenen Jahrzehnte.“

Auf Augenhöhe mit Münchens Umland

In der Planungspolitik sei ein Ende des Kirchturmdenkens notwendig. „Der Konkurrenzkampf zwischen den Münchner Umlandkommunen behindert die Entwicklung der Region“, so der IHK-Chef. Auch die Landeshauptstadt müsse den Dialog mit dem Umland auf Augenhöhe führen, mahnte Driessen. Zusätzlich fordert die IHK eine neue „Konzeptregion Großraum München“, in der die Siedlungs- und Verkehrsplanung aus einem Guss erfolgt. Dies sei dringend notwendig, um Wohnraum für die zuziehenden Menschen zu schaffen und Druck aus dem Immobilien- und Mietmarkt zu nehmen.

Ausbau der Verkehrssysteme

Konkret fordert die IHK-Studie im öffentlichen Nahverkehr einen größeren Verkehrsverbund mit einem vereinfachten Tarifsystem, um die zunehmenden Pendlerströme zu bewältigen. Dreh- und Angelpunkt dafür ist laut Studie nach wie vor die 2. Stammstrecke der Münchner S-Bahn, um den drohenden Verkehrsinfarkt abzuwenden. 

Systematische Erfassung von Wohnraum

Die IHK verlangt zudem die systematische Erfassung von Flächen, damit Wohnbebauung, Gewerbegebiete und Verkehrsinfrastruktur besser aufeinander abgestimmt werden können. „Es gibt keinen Mangel an Flächen, sondern einen Mangel an koordinierter Planung“, sagte Driessen. Um die verschiedenen Interessen der Umlandgemeinden zu berücksichtigen, sprach sich Driessen für Infrastrukturzuschüsse für besonders wachstumswillige Gemeinden aus, an denen sich alle Kommunen der Region finanziell beteiligen.

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