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WashTec: Trotz Wachstum bleiben Zahlen rot
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WashTec

WashTec: Trotz Wachstum bleiben Zahlen rot

 WashTec will Betriebsteile von Augsburg nach Tschechien verlagern, Symbolbild © Knut Wiarda - Fotolia.com, Washtec, B4B SCHWABEN

WashTec konnte die Prognose für das Jahr 2012 bestätigen und den Umsatz leicht verbessern. Dennoch sind die Rahmenbedingungen für das Augsburger Unternehmen weiteren schwierig. Die Tarif- und Preissteigerungen machen WashTec zu schaffen. Die roten Zahlen in der Bilanz bleiben hartnäckig.

Die WashTec-Gruppe konnte trotz unverändert schwieriger Rahmenbedingungen positiv in das Geschäftsjahr 2012 starten. Dank des hohen Auftragsbestands zum Jahresende 2011 konnte der Konzernumsatz im ersten Quartal um 5,2 Prozent gesteigert werden. Insgesamt sind die Wintermonate Januar bis März traditionell die schwächsten des Jahres. Dies spiegelt sich auch in der Ergebnisentwicklung wider. So lag das EBIT wie erwartet mit 0,1 Mio. € nur leicht im positiven Bereich und in etwa auf Vorjahresniveau. Bereinigt um Währungskurseffekte wäre wie in der Vergleichsperiode 2011 ein Wert von 0,4 Mio. € erzielt worden. Dies ist WashTec gelungen, obwohl Tarif- und Rohmaterialpreissteigerungen sowie ein Anstieg der sonstigen Beschaffungskosten zu einer deutlichen Erhöhung der operativen Kosten geführt hatten.

Keine Euphorie aber Zufriedenheit

„Angesichts unverändert schwieriger Rahmenbedingungen können wir mit dem Verlauf des ersten Quartals durchaus zufrieden sein, auch wenn kein Grund zur Euphorie besteht. Dennoch sind wir zuversichtlich, unsere Jahresziele mit einem leichten Umsatzplus und einer deutlichen Verbesserung des bereinigten Ergebnisses erreichen zu können, zumal die kommunizierte strategische Neuausrichtung des Konzerns weiter voranschreitet“, kommentiert Finanzvorstand Houman Khorram den Geschäftsverlauf.

Der Weg von den roten in die schwarzen Zahlen

Bezogen auf die Segmente konnte WashTec im Berichtsquartal in Kerneuropa beim Umsatz leicht und in Nordamerika sowie Asien/Pazifik deutlich zulegen. In Emerging Europe verläuft das Geschäft angesichts stark anziehender Auftragsbestände weiter positiv, obwohl es hier abrechnungsbedingt in den ersten Jahresmonaten zu einem Umsatzrückgang kam. Bezogen auf den Produktumsatz ist die Fortsetzung des starken Wachstums im Chemiegeschäft besonders hervorzuheben. Die Ergebnisentwicklung innerhalb der Segmente verlief wie erwartet; in Nordamerika wurden nochmals kleinere Verluste als Folge der Bereinigungsmaßnahmen aus dem Vorjahr realisiert. Beim Vor- und Nachsteuerergebnis sowie beim Ergebnis je Aktie wurde wie schon im vergleichbaren Vorjahreszeitraum jeweils ein kleines Minus ausgewiesen. Wie für den Jahresverlauf üblich wird hier jedoch bereits im Folgequartal mit einer nachhaltigen Rückkehr in die Gewinnzone gerechnet.

WashTec zieht es ins Ausland

Anfang 2012 verkündete WashTec die strategische Neuausrichtung des Unternehmens, die nun weiter voranschreitet. Entsprechende Projekte sind in Europa bereits überwiegend angelaufen. Bezüglich der Verlagerung von Teilen der Produktion nach Tschechien konnte mit dem Betriebsrat jedoch noch keine Einigung erzielt werden. In Nordamerika wurden die Maßnahmen zur umfangreichen Kostensenkung und Restrukturierung der Aktivitäten wie geplant vorangetrieben. Im Rahmen des Ende 2011 eingeleiteten Sofortprogramms werden deutliche Kostenreduzierungen durch die Optimierung sämtlicher Strukturen und Prozesse realisiert. Trotz des umfangreichen Restrukturierungsprogramms ist die Gesellschaft ihren Verpflichtungen gegenüber den Kunden weiter in vollem Umfang nachgekommen. Der Verlauf des ersten Quartals 2012 bestätigt, dass auch in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld schon 2012 eine deutliche Reduzierung der Verluste gegenüber 2011 erreicht werden kann

Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte erwartet

Traditionell ist das erste Quartal eines Geschäftsjahres das schwächste für den WashTec Konzern. WashTec erwartet daher eine Verbesserung des Geschäftsverlaufs im Wesentlichen in der zweiten Jahreshälfte. Die Gesellschaft hält weiterhin an ihren Zielen für das Gesamtjahr 2012 fest.

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