Interview

Warum Coworking auch in Augsburg immer beliebter wird

Das Modell „Coworking“ gewinnt zunehmend an Beliebtheit – nicht nur in Metropolen, auch in der ländlichen Region entstehen immer mehr Spaces. Wir haben bei Nathalie Kohlhund, Community Managerin des Digitalen Zentrum Schwabens (DZ.S), welches das roots-Coworking betreibt, nachgefragt, warum Coworking für viele Leute ein interessantes Arbeitsmodell darstellt und was sich für die Betreiber durch Corona verändert hat.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Warum wird Coworking seit einigen Jahren immer beliebter?

Nathalie Kohlhund: Coworking-Spaces sind meist große, offene und kreativ gestaltete Räume, in denen Freelancer, Startups und „Digital Nomads“ gemeinsam auf Zeit arbeiten. Die Grundidee ist das Zusammenkommen verschiedener Personengruppen, um Erfahrungen auszutauschen und von diesen zu profitieren. Oftmals wird in Kombination zum Coworking auch eine Vielfalt an Events angeboten, um den Networking-Gedanken zu unterstützen. Typsache ist das allemal. Doch ein gut ausgebautes Netzwerk bietet neben dem Kennenlernen spannender Persönlichkeiten auch das Entwickeln neuer Ideen.

Zudem unterstützt Coworking Menschen mit Bindungsangst und ermöglicht jedem Einzelnen maximale Flexibilität. Heutzutage möchte sich kaum mehr jemand an lange Laufzeiten und Kündigungsfristen binden. Grund hierfür sind oftmals die schnellen Veränderungen – egal ob im Berufs- oder Privatleben.

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Neben der Flexibilität ist das Modell „Coworking“ auch finanziell spannend. Grundsätzlich sei jedoch gesagt, dass jedes Coworking andere Modelle anbietet. Manche haben Monatspauschalen, einzuhaltende Kündigungsfristen und Mitgliedschaften. Andere wiederrum bieten flexible Preis- und Ticketmodelle an.

Homeoffice ist für viele bequem und zeitsparend. Warum sollte man Coworking in Erwägung ziehen?

In den letzten Monaten gab es eine große Veränderung. Viele ArbeitnehmerInnen mussten von einem auf den anderen Tag ihre Arbeit von zuhause aus erledigen. Für viele ein Segen, für andere ein Fluch. Die Arbeit räumlich nicht von Privatem trennen zu können, fällt vielen schwer. Die räumliche Trennung via Coworking schafft vielen Usern freie Gedanken.

Wer kennt es nicht, eine zufällige Begegnung auf dem Flur, ein spontanes Gespräch in der Cafeteria, ein kurzer Austausch in der Mittagspause und plötzlich gehen einem 100 Gedanken und Ideen durch den Kopf. Impulse werden geschaffen und innovative Ansätze verfolgt. Und wo geht das leichter als in einem Raum mit vielen kreativen Köpfen.

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Laut Bundesagentur für Arbeit pendelten 2019 knapp 3,4 Millionen der ArbeitnehmerInnen in Deutschland regelmäßig zu ihrem Arbeitsplatz. Für viele bereits fest in den Alltag integriert und als Me Time betitelt. Andere hingegen würden die Zeit lieber sinnvoller nutzen und genau hier beginnt Coworking – ein Platz in der Nähe des Wohnortes, die geschätzten Kollegen und die Arbeit, mit der man sich identifizieren kann – behalten. Im gleichen Atemzug spart man sich volle Züge und Autobahnen. Eine Win-Win-Situation für die Umwelt und sich selbst.

Hat sich durch die aktuelle Situation etwas geändert?

Aufgrund der Vielzahl an Hygienevorschriften, wie zum Beispiel die Abstandsregelung stehen die Betreiber von Coworking Spaces vor neuen und nicht vorhersehbaren Herausforderungen. Zur Verfügung gestelltes Desinfektionsmittel, das Auseinanderrücken der Tische, häufiges und regelmäßiges Lüften oder entsprechende Hygienehinweise sind nur ein paar Handlungsempfehlungen, die direkt in die Tat umgesetzt werden mussten. Letztendlich ist es wichtig, dass man lösungsorientiert denkt, handelt und sich nicht in Problemen verliert. Das neue, moderne und flexible Arbeiten gewinnt zunehmend an Bedeutung und nimmt einen festen Bestandteil in den Regionen und den Firmenphilosophien ein.

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Zudem unterstützt Coworking Menschen mit Bindungsangst und ermöglicht jedem Einzelnen maximale Flexibilität. Heutzutage möchte sich kaum mehr jemand an lange Laufzeiten und Kündigungsfristen binden. Grund hierfür sind oftmals die schnellen Veränderungen – egal ob im Berufs- oder Privatleben.

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Homeoffice ist für viele bequem und zeitsparend. Warum sollte man Coworking in Erwägung ziehen?

In den letzten Monaten gab es eine große Veränderung. Viele ArbeitnehmerInnen mussten von einem auf den anderen Tag ihre Arbeit von zuhause aus erledigen. Für viele ein Segen, für andere ein Fluch. Die Arbeit räumlich nicht von Privatem trennen zu können, fällt vielen schwer. Die räumliche Trennung via Coworking schafft vielen Usern freie Gedanken.

Wer kennt es nicht, eine zufällige Begegnung auf dem Flur, ein spontanes Gespräch in der Cafeteria, ein kurzer Austausch in der Mittagspause und plötzlich gehen einem 100 Gedanken und Ideen durch den Kopf. Impulse werden geschaffen und innovative Ansätze verfolgt. Und wo geht das leichter als in einem Raum mit vielen kreativen Köpfen.

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Hat sich durch die aktuelle Situation etwas geändert?

Aufgrund der Vielzahl an Hygienevorschriften, wie zum Beispiel die Abstandsregelung stehen die Betreiber von Coworking Spaces vor neuen und nicht vorhersehbaren Herausforderungen. Zur Verfügung gestelltes Desinfektionsmittel, das Auseinanderrücken der Tische, häufiges und regelmäßiges Lüften oder entsprechende Hygienehinweise sind nur ein paar Handlungsempfehlungen, die direkt in die Tat umgesetzt werden mussten. Letztendlich ist es wichtig, dass man lösungsorientiert denkt, handelt und sich nicht in Problemen verliert. Das neue, moderne und flexible Arbeiten gewinnt zunehmend an Bedeutung und nimmt einen festen Bestandteil in den Regionen und den Firmenphilosophien ein.

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