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Warnstreik im ÖPNV: Wie geht es am Dienstag weiter?
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Warnstreik im ÖPNV: Wie geht es am Dienstag weiter?

Symbolbild. Aufgrund eines Streiks kam der ÖPNV in Augsburg zum Erliegen. Foto: swa / Thomas Hosemann
Symbolbild. Aufgrund eines Streiks kam der ÖPNV in Augsburg zum Erliegen. Foto: swa / Thomas Hosemann

Ein ganztägiger Warnstreik der Gewerkschaft Verdi hat am heutigen Montag den öffentlichen Nahverkehr in Augsburg fast vollständig zum Erliegen gebracht. Fahrgäste mussten sich auf massive Ausfälle einstellen. Wird am Dienstag ebenfalls gestreikt?

Am heutigen Montag, den 2. Februar, blieben die gewohnten Fahrpläne in Augsburg weitgehend Theorie: Aufgrund eines bundesweiten Warnstreikaufrufs im Rahmen der Tarifverhandlungen für den Nahverkehr (TV-N) blieb der Großteil der rund 140 Busse und Straßenbahnen der Stadtwerke im Depot. Betroffen waren neben dem Fahrpersonal auch die Werkstätten und die Verkehrslenkung.

Massive Ausfälle im gesamten Stadtgebiet

Von den 76 Straßenbahnen, die normalerweise ab dem frühen Morgen ausrücken, hätten lediglich acht den Betrieb aufgenommen. Am frühen Nachmittag habe sich dieses minimale Angebot weiter ausgedünnt, sodass nach Angaben der swa nur noch fünf Trams im gesamten Schienennetz verkehren. Nahezu ungestört verlief der Betrieb lediglich auf den Stadtteillinien 21 (Bärenkeller), 24/25 (Haunstetten) sowie 38 (Göggingen/Inningen/Bergheim). Diese Linien werden teils von privaten Busunternehmen bedient, und sind somit nicht direkt vom Arbeitskampf betroffen. Sie blieben auch den Rest des Tages im Einsatz.

Ein kurzfristiger Ersatz der restlichen swa-Flotte durch externe Firmen sei laut den Stadtwerken nicht möglich gewesen, da den Fremdfahrzeugen die notwendige technische Bordausstattung fehlt und das Personal nicht auf die Augsburger Linien geschult ist.

Alternativen für Fahrgäste während des Streiks

Viele Pendler wichen auf Regionalbahnen und die Busse des Augsburger Verkehrs- und Tarifverbunds (AVV) aus, was dort jedoch zu einem deutlich erhöhten Fahrgastaufkommen geführt habe. Auch boten die swa ihren „swabi“-Kunden an, die Leihräder des städtischen Fahrradverleihsystems am Montag bis zu einer halben Stunde pro Fahrt kostenlos zu nutzen – auch mehrmals am Tag. 

Regelfahrplan am Dienstag, weitere Streiks schon bald

Für Dienstag, den 3. Februar, hat die swa bereits Entwarnung gegeben: Der Augsburger Nahverkehr soll dann wieder zum Normalbetrieb zurückkehren. Alle rund 140 Fahrzeuge sollen ab dem frühen Morgen wieder planmäßig nach dem regulären Takt ausrücken. Fahrgäste werden dennoch gebeten, sich vor Fahrtantritt kurzfristig über die digitalen Kanäle oder die App der Stadtwerke zu vergewissern, dass alle Anschlüsse wie gewohnt zur Verfügung stehen.

Indessen hat Verdi angekündigt, dass es bis zur nächsten Tarifverhandlungsrunde weitere Warnstreiks geben wird. An welchen Tagen und für wie lange dann gestreikt wird, werde die Gewerkschaft rechtzeitig bekanntgeben. 

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