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ver.di ruft zum Streik in Augsburg – mit mäßigem Erfolg
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Warnstreik

ver.di ruft zum Streik in Augsburg – mit mäßigem Erfolg

 Der heutige ver.di-Streik zog sich durch die Augsburger Innenstadt. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Heute, am 8. Juni, hat die Gewerkschaft ver.di zum Warnstreik in Augsburg aufgerufen. Gemeinsam sollten die Arbeitnehmer für Gehälter mit Tarifbindung im Einzel- und Versandhandel demonstrieren – doch nicht alle von der Gewerkschaft angesprochenen Unternehmen gingen auf die Straße.

Beschäftigte von Unternehmen wie Dehner, Esprit, real, Selgros und H&M sollten sich an dem Streik beteiligen. ver.di sieht viele der Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel von Altersarmut bedroht, darauf wollte die Gewerkschaft mit der Demonstration aufmerksam machen. Unter anderem wurden alle drei Augsburger H&M-Filialen bestreikt. Auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte die Modekette jedoch, dass der Streik keinerlei Auswirkungen für die Kunden habe. Mitarbeiter der Augsburger Kaufland-Filialen haben sich – entgegen der Ankündigung von ver.di – nicht an der Demonstration beteiligt, betonte die Kaufland Omnichannel International GmbH & Co. KG auf Nachfrage. Selbiges gilt für Metro C+C. Demnach habe sich der Streik bislang nicht auf das Unternehmen ausgewirkt.

ver.di sieht Beschäftigte im Einzelhandel zu wenig wertgeschätzt

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Trotz der geringen Beteiligung am Streik, sieht Thomas Gürlebeck, zuständiger ver.di Sekretär aus Augsburg kritische Punkte. „Die Beschäftigten im Einzelhandel und Großhandel machen tagtäglich einen hervorragenden Job für die Konzerne", betont Gürlebeck. Besonders mangelt es den Beschäftigten laut Gürlebeck an Anerkennung und Wertschätzung durch die Arbeitgeber. Auch die potenziell drohende Altersarmut sieht der ver.di Sekretär kritisch. Laut Görlebeck seien 70 Prozent der Beschäftigten im Handel trotz harter Arbeit von Altersarmut bedroht. Um darauf aufmerksam zu machen, hat die Gewerkschaft ver.di zum Streik in der Augsburger Innenstadt aufgerufen. Neben den Beschäftigten aus Augsburg kamen auch Mitarbeiter aus Kempten und Umland in die Fuggerstadt. Den Anfang nahm die Demonstration auf dem Plärrer-Gelände und zog sich über die Innenstadt auf den Königsplatz.

Die Gewerkschaft ver.di rief mehrere Einzelhandels-Unternehmen am heutigen Donnerstag, 8. Juni, zum Warnstreik auf. Einige Mitarbeiter folgten der Demonstration – Kaufland blieb dem Streik jedoch entgegen der ver.di-Ankündigung fern.

Fotos: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Solidaritäts-Streik bei Lidl in Graben

Die Beschäftigten im bayerischen Einzelhandel kämpfen seit dem 2. Mai um eine deutliche Erhöhung ihrer Gehälter. Nach zahlreichen stattgefundenen Streiks legten am 2. Juni auch Beschäftigte bei Lidl in Graben ihre Arbeit für einen Solidaritäts-Streik nieder. 

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