Unternehmer-Loge Augsburg e.V.

Unternehmer-Loge Augsburg: Neue Lösungen für Generationen-Konflikte in der Firma

Dr. Vera Hofmann, Dr. Bernd W. Dornach und Dr. Peter Möller. Foto: Unternehmer-Lodge

Was wollen die Generationen X und Z und wie lässt sich das in Unternehmen umsetzen? Die neue Initiative „Vier Generationen, vier Lebensläufe“ der Unternehmer-Loge Augsburg beleuchtet genau dieses Zusammentreffen der Altersgruppen in der Arbeitswelt.

Dr. Vera Hofmann (Hofmann Consulting), Dr. Bernd W. Dornach (Marketing-Experte) und Dr. Peter Möller (Unternehmer-Loge) verrieten im Interview, welche Motivation hinter der Initiative steckt und welche Lösungsansätze sie Unternehmern an die Hand geben.

Herr. Dr. Dornach, das Thema Ihrer neuen Initiative lautet „Vier Generationen, vier Lebensläufe“. Worum geht es?

Dr. Bernd W. Dornach: Die momentanen Rahmenbedingungen der Wirtschaft wie Nachwuchs-und Fachkräftemangel, Digitalisierung aber auch die teilweise Orientierungslosigkeit der Jugend erfordern ein Umdenken. Die Generation X ist gerade am Zug und die Generation Z steht in den Startlöchern. Die Frage ist aber: Welche Vorstellungen und Lebensentwürfe haben diese Generationen und wie können Unternehmen daher diese Generationen an sich binden und begeistern? Im Wesentlichen möchten wir das in unseren Veranstaltungen klären und diskutieren. Somit erhalten Interessenten nicht nur Ideen für ihre eigene Karriere, sondern auch Handlungsempfehlungen zur Lösung der Nachwuchsproblematik.

Wie genau darf man sich das vorstellen?

Dr. Bernd W. Dornach: Nach unserer erfolgreichen Kick-off Veranstaltung am 27. September sowie eines weiteren Symposiums finden nun in regelmäßigen Abständen Vortrags- und Diskussionsabende statt. In diesen werden sich interessante Persönlichkeiten mit ihrem Lebensentwurf vorstellen und Vorträge mit speziellen dazugehörigen Themen halten. Abschließend soll es ein finales Symposium geben.

Dabei stehen alle Veranstaltungen unter dem Dachthema „das authentische, menschliche, ausbalancierte Mittelstands-Unternehmen – heute und morgen“. Jede Veranstaltung bietet neue Themen und neue Redner. Außerdem setzen wir auf rotierende Veranstaltungsorte, die auch nochmals diese erforderliche Dynamik und Innovation unterstreichen sollen.

Wie sind sie auf diese Idee gekommen?

Verena Hofmann: Auch bei uns in der Unternehmerloge treffen unterschiedliche Generationen aufeinander, was zu interessanten Gesprächen, aber auch kontroversen Ansichten führt. Da ich auch der Generation Y angehöre, der oft nachgesagt wird, zu wenig Mut zu haben, auf der einen Seite zu wenig flexibel zu sein, auf der anderen Seite aber auch zu sprunghaft und orientierungslos, war ich sofort von der Idee begeistert und verspüre eine gewisse Motivation zu zeigen, dass die Generation Y auch ihre positiven Seiten hat. Das Problem ist, dass die Strukturen am Arbeitsmarkt teilweise starr und veraltet sind und somit nicht in das Bild der Generation Y passt.

Welche Lösungsvorschläge haben Sie dazu?

Verena Hofmann: Es gibt kein Patentrezept, aber zunächst ist es wichtig, dass die Bedürfnisse der unterschiedlichen Generationen überhaupt wahrgenommen und akzeptiert werden, um daraus Strategien zu entwickeln. Unsere Empfehlung für die Generationen Y und Z: Seid mutig!

Hr. Dr. Möller, die gesamte Veranstaltungsreihe steht ja unter der Leitung der Unternehmer-Loge Augsburg in Kooperation mit Uni Marketing und Hofmann Consulting. Welche Ziele hat die Loge?

Dr. Peter Möller: Die Unternehmerloge e. V. ist ausgerichtet auf den mittelständischen Unternehmer und sein Unternehmen. Unter dem Credo „die Balance des Erfolges“ bietet sie mit ihrem Netzwerk qualifizierte Wissensvermittlung sowie firmenspezifische Vor-Ort-Beratung an. Diese ist in die drei betrieblichen Themen-Komplexe „menschliche strategische U's-Führung“, „menschliche Kunden- und Mitarbeiter-Führung“ und „Menschliche Finanz-Führung“ unterteilt.

Das nächste Symposium findet am Montag, 21. November2016, um 18 Uhr in der Baguette Company Augsburg. Thema des Abends wird „Die jungen, digitalen Wilden – nach ihrem Start ins Unternehmertum“ sein.

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Wie genau darf man sich das vorstellen?

Dr. Bernd W. Dornach: Nach unserer erfolgreichen Kick-off Veranstaltung am 27. September sowie eines weiteren Symposiums finden nun in regelmäßigen Abständen Vortrags- und Diskussionsabende statt. In diesen werden sich interessante Persönlichkeiten mit ihrem Lebensentwurf vorstellen und Vorträge mit speziellen dazugehörigen Themen halten. Abschließend soll es ein finales Symposium geben.

Dabei stehen alle Veranstaltungen unter dem Dachthema „das authentische, menschliche, ausbalancierte Mittelstands-Unternehmen – heute und morgen“. Jede Veranstaltung bietet neue Themen und neue Redner. Außerdem setzen wir auf rotierende Veranstaltungsorte, die auch nochmals diese erforderliche Dynamik und Innovation unterstreichen sollen.

Wie sind sie auf diese Idee gekommen?

Verena Hofmann: Auch bei uns in der Unternehmerloge treffen unterschiedliche Generationen aufeinander, was zu interessanten Gesprächen, aber auch kontroversen Ansichten führt. Da ich auch der Generation Y angehöre, der oft nachgesagt wird, zu wenig Mut zu haben, auf der einen Seite zu wenig flexibel zu sein, auf der anderen Seite aber auch zu sprunghaft und orientierungslos, war ich sofort von der Idee begeistert und verspüre eine gewisse Motivation zu zeigen, dass die Generation Y auch ihre positiven Seiten hat. Das Problem ist, dass die Strukturen am Arbeitsmarkt teilweise starr und veraltet sind und somit nicht in das Bild der Generation Y passt.

Welche Lösungsvorschläge haben Sie dazu?

Verena Hofmann: Es gibt kein Patentrezept, aber zunächst ist es wichtig, dass die Bedürfnisse der unterschiedlichen Generationen überhaupt wahrgenommen und akzeptiert werden, um daraus Strategien zu entwickeln. Unsere Empfehlung für die Generationen Y und Z: Seid mutig!

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