Regierung von Schwaben

Unterlagen zur Linie 3 der Stadtwerke Augsburg liegen aus

Symbolbild der Linie 3. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Bis Königsbrunn mit der Straßenbahn – so das Ziel der Stadtwerke Augsburg. Planunterlagen samt Gutachten können nun eingesehen werden.

Nächster Schritt in Richtung Linie 3: Am 31. Januar reichten die Stadtwerke Augsburg (swa) die Planfeststellungsunterlagen bei der Regierung von Schwaben ein. Diese muss die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 von Haunstetten nach Königsbrunn genehmigen. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens liegen diese Unterlagen nun öffentlich aus.

Hier liegen die Akten aus

Bis zum 4. April können die Unterlagen zu den jeweils üblichen Geschäftszeiten eingesehen werden. Sie liegen beim Tiefbauamt der Stadt Augsburg, Annastraße 16, 1. Stock, Zimmer 104 sowie in der Bauverwaltung der Stadt Königsbrunn, Marktplatz 7, 2. Stock, Zimmer 213. Dies gibt Anwohnern, die das Bauvorhaben unmittelbar betrifft, die Chance, ihre Einwände vorzubringen. Deshalb gibt es für sie ein Anhörungsverfahren und eine öffentliche Erörterung. Sie können hier ihre Anliegen bei der Regierung von Schwaben als Genehmigungsbehörde vortragen. Danach erfolgt der Planfeststellungsbeschluss. Anschließend ist der Weg frei für die Ausführungsplanung und Ausschreibung der Bauleistungen, archäologische Untersuchungen und den Baubeginn. Rechtsverbindliche Einwendungen können bis spätestens 19. April ausschließlich bei der Regierung von Schwaben eingereicht werden.

Kurz und knapp: Die Linie 3

Die Linie 3 wird ab der heutigen Endhaltestelle Haunstetten West verlängert. Sie zieht sich entlang der Postillionstraße Richtung Königsbrunn. Auf Königsbrunner Markung verläuft sie entlang der Guldenstraße, an Brunnenzentrum und Maria unterm Kreuz vorbei, zur Ammerseestraße und zum heutigen Busbahnhof Königsbrunn. Die Baukosten werden auf rund 48 Millionen Euro geschätzt. 83 Prozent werden durch Zuschüsse von Bund und Land finanziert. Die Verlängerung der Linie 3 ist in die bereits bestehende Förderung des Projekts Mobilitätsdrehscheibe integriert. Die Beteiligten vereinbarten, dass die Stadt Königsbrunn und der Landkreis Augsburg ab Baubeginn jährlich gemeinsam einen Zuschuss von 950.000 Euro leisten. Dieser Betrag wird ab Inbetriebnahme der Linie an die Fahrpreisentwicklung angepasst. Aus Haunstetten wird mit 3.500 Fahrgästen täglich gerechnet, aus Königsbrunn mit 6.500.

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