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Universität Augsburg stellt neue Professoren vor
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Lehre und Forschung

Universität Augsburg stellt neue Professoren vor

 Die Universität Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Universität Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

In den vergangenen zwei Monaten wurden fünf neue Professoren an die Universität Augsburg berufen. Ein Überblick über die Neuzugänge mit ihren jeweiligen Forschungsschwerpunkten.

An der juristischen Fakultät wurde Prof. Dr. Benedikt Buchner neu eingesetzt. Seine Forschungsschwerpunkte sind das Bürgerliche Recht, das Gesundheits- und Medizinrecht sowie das Datenschutzrecht. Als Jurist möchte er nach eigenen Angaben Lösungsansätze für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters entwickeln. Seine Arbeit ist zudem interdisziplinäre ausgerichtet. Er hat durch gemeinsame Forschungsprojekte mit anderen Fachdisziplinen wie der Informatik oder der Medizin den Bereich der „ethical, legal and social aspects" abgedeckt.

Juristische Unterstützung im Bereich des Gesundheitswesens 
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Mit dieser Forschungsprofessur in Augsburg beteiligt sich Benedikt Buchner seit dem 1. Juni auch am Aufbau des universitären Forschungsgebietes „Digital Health Research and Artificial lntelligence". Die Digitalisierung und der Einsatz von KI stellen die Rechtswissenschaft im Gesundheitswesen vor eine Herausforderung. Die Chancen und Risiken des medizinisch-technischen Fortschritts sollten durch das Recht begleitet werden. Buchner war zuvor 15 Jahre in Bremen als Professor und Direktor des Instituts für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht tätig. Er studierte in Augsburg, München und Los Angeles, war Gastprofessor an der Universität Osaka und ist der Herausgeber der Zeitschrift „Datenschutz und Datensicherheit“ heraus.

Neuzugang an der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät

Am Zentrum für Elektronische Korrelation und Magnetismus (EKM) am Institut für Physik der Universität Augsburg forscht Prof. Dr. Felix Büttner seit dem 1. Juli an nanometer-großen emergenten Texturen in magnetischen Dünnschichtmaterialien und an der Entwicklung von ultrahochauflösenden Röntgenmikroskopietechniken. Ziel der Forschung ist es, Videos von der teilchenartigen Dynamik dieser topologischen Texturen aufzunehmen. Hierdurch soll nicht nur deren Physik verstanden werden, sondern sie sollen auch der Anwendung in der Informationstechnik dienen. Die Forschung findet in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin statt. Denn dort befindet sich das Bessy-II Synchrotron, welches die Röntgenabbildungen umsetzen kann.

Der Werdegang von Büttner

Felix Büttner war in den letzten zwei Jahren Leiter einer Nachwuchsgruppe am Helmholtz-Zentrum Berlin. Die Gruppe am HZB bleibt im Zuge einer  Kooperationsvereinbarung bestehen. Zuvor arbeitete er als Postdoc am Massachusetts Institute of Technology. Er promovierte 2013 in einer Zusammenarbeit zwischen der Universität Mainz und der TU Berlin. 2022 wurde Felix Büttner mit dem Walter-Schottky-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet.

Neuer Juniorprofessor an der Juristischen Fakultät

Prof. Dr. Tobias Lutzi hat seit dem 1. Juni die Juniorprofessur für Privatrecht inne. Sein Interesse beschränkt sich auf Rechtsfragen der Digitalisierung. Er beschäftigt sich unter anderem mit dem Gebieten des internationalen Privat- und Zivilverfahrensrechts, dem bürgerlichen Recht, dem UN-Kaufrecht und der Privatrechtsvergleichung. Er ist Vorsitzender des Young Research Network und Mitglied des Scientific Council der European Association of Private International Law (EAPIL) sowie Mitherausgeber des Blogs conflictoflaws.net.

Eine internationale Laufbahn 
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Lutzi war als Akademischer Rat am Institut für internationales und ausländisches Privatrecht der Universität zu Köln tätig. Studiert hat er in Köln, Paris und Oxford, wo er anschließend als Rhodes Scholar promovierte. Daneben war er in Oxford als Tutor und Lecturer tätig und hat von 2016 bis 2018 das Oxford University Commonwealth Law Journal (OUCLJ) herausgegeben. 2015 wurde ihm das Diplom der Haager Akademie für internationales Recht verliehen. Seine Dissertation wurde 2019 mit dem Promotionspreis des ICC Institute for World Business Law ausgezeichnet. Lutzi hat eine Tenure-Track-Stelle inne. Diese Professuren richten sich an junge Wissenschaftler in der frühen Karrierephase und sehen nach erfolgreicher Bewährungsphase den Übergang in eine Lebenszeitprofessur vor. 

Verstärkung für die Medizinische Fakultät 

Mit dem Lehrstuhl für Kardiologie übernimmt Prof. Dr. Philip Raake seit dem 1. Juni auch gleichzeitig die Leitung der Medizinischen Klinik am Universitätsklinikum Augsburg. Er ist im Fachbereich der interventionellen Kardiologie tätig und hat mehr als 3.700 diagnostischen Linkskathetern durchgeführt. Ebenfalls war er verantwortlich für über 1.500 sogenannten PTCA, einem minimalinvasiven Verfahren zur Erweiterung verengter Herzkranzgefäße, und hat Implantation von rund 1.000 Schrittmachern und Defibrillatoren durchgeführt. Raake hat sich selbst das Ziel gesetzt, die Klinik auf dem Gebiet der Kardiologie für die Region auszubauen.

Die berufliche Karriere von Raake

Philip Raake war zuletzt leitender Oberarzt und Leiter des Herzkatheterlabors an der Universität Heidelberg. Sein akademischer Weg führte den gebürtigen Münchner nach Studium und Doktorarbeit über Philadelphia nach Heidelberg. Nachdem er sich dort als Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit Zusatzbezeichnung Intensivmedizin etabliert hatte, habilitierte er 2014 mit einer Arbeit zum Thema „Translationale Entwicklung molekularer Therapiestrategien der Herzinsuffizienz“.

Erweiterung des Fachbereichs Neueste Geschichte

Gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte (IfZ) stellte die Universität Augsburg Prof. Dr. Martina Steber zum 1. Juni als Professorin für Neueste Geschichte an der Philologisch-Historischen Fakultät ein. Im IfZ rückt sie gleichzeitig als neue, zweite Stellvertretende Direktorin in die Institutsleitung auf. Das Berufungsverfahren fand in Kooperation zwischen der Universität und der außeruniversitärer Forschungseinrichtung statt. Ziel ist es, Forschung und Lehre zur Zeitgeschichte noch enger miteinander zu verbinden.

Internationale Geschichte als Forschungsschwerpunkt

Martina Steber ist seit 2017 am IfZ und hat mehrere Lehrstuhlvertretungen in Augsburg, Konstanz und Wuppertal übernommen. Die 46-jährige Historikerin wurde 2007 an der Universität Augsburg promoviert, forschte an der Universität Eichstätt-Ingolstadt, dem Deutschen Historischen Institut London, am Historischen Kolleg und an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dort habilitierte sie 2015 mit der Studie „Die Hüter der Begriffe. Politische Sprachen des Konservativen in Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland, 1945-1980“. Neben der britischen Geschichte und der Geschichte des Konservatismus liegen ihre Forschungsschwerpunkte insbesondere in der Gesellschaftsgeschichte der nationalsozialistischen Diktatur und der modernen Regionalgeschichte. 

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