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Die Universität Augsburg erhält einen neuen Vizepräsidenten für Forschung, Digitales und Technologieallianzen. Der Universitätsrat hat Prof. Dr. Matthias Schlesner gewählt. Er tritt das Amt am 1. Oktober 2026 an und übernimmt die Aufgabe bis zum Ende der laufenden Amtsperiode im September 2027. Zur Universitätsleitung der Universität Augsburg gehören neben der Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel und der Kanzlerin Katja Graßl insgesamt vier Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten.
Matthias Schlesner übernimmt damit das Amt von Prof. Dr. Kay Weidenmann. Dieser verlässt die Universität Augsburg zum 30. September 2026, nachdem er einen Ruf an eine andere Universität angenommen hat. Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel begrüßt die Wahl des Nachfolgers. „Ich freue mich, dass wir mit Prof. Dr. Matthias Schlesner einen engagierten Nachfolger finden konnten, der das Amt unseres hoch geschätzten, bisherigen Vizepräsidenten übernimmt und dessen Arbeit fortführt. Dafür wünsche ich viel Erfolg!“, so Doering-Manteuffel. „Gleichzeitig danke ich sehr herzlich Kay Weidenmann für seine erfolgreiche Arbeit in der Universitätsleitung und wünsche ihm alles erdenklich Gute.“
Matthias Schlesner ist seit 2020 Professor für Biomedizinische Informatik, Data Mining und Data Analytics an der Universität Augsburg. Sein Lehrstuhl gehört zur Fakultät für Angewandte Informatik und ist Teil des Forschungs- und Lehrschwerpunkts Medical Information Sciences. Er leitet interdisziplinäre Projekte mit Informatikern, Biologen und Medizinern. Seine Forschung beschäftigt sich mit der Analyse hochdimensionaler biomedizinischer Daten. Ein Schwerpunkt liegt auf der computergestützten Krebsforschung. Vor seinem Wechsel nach Augsburg war Schlesner am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg sowie am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried tätig. Seit 2022 engagiert er sich zudem als Studiendekan für Informatik in der Fakultät für Angewandte Informatik.
Mit seinem neuen Amt will Schlesner die Forschungsbedingungen an der Universität weiterentwickeln. Außerdem sollen Digitalisierung und Technologieallianzen gestärkt werden. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und danke für das entgegengebrachte Vertrauen“, sagt Schlesner. „Gemeinsam mit den Forschenden und den Mitarbeitenden möchte ich dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für exzellente Forschung weiter zu verbessern, die Digitalisierung als Chance für Wissenschaft und Verwaltung zu nutzen und Technologieallianzen zu stärken und auszubauen.“ Dadurch soll die Sichtbarkeit der Universität weiter erhöht und der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig gefördert werden.