20 Jahre UTG Augsburg

Umwelt-Technologisches Gründer-Zentrum: Vorreiter feiert Jubiläum

Gemeinsam wird das 20. Jubiläum des UTG Augsburg gefeiert. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
In den letzten zwei Jahrzehnten hat das Umwelt-Technologische Gründerzentrum (UTG) in Augsburg 147 erfolgreiche Existenzgründer begleitet. Heute feiert das UTG im Beisein hochkarätiger Gäste sein Jubiläum.

„Die Umweltthematik war damals noch nicht so drängend. Dadurch hatte Augsburg mit der frühzeitigen Gründung einen Vorsprung. Das machte es auch zu einer umso mutigeren Entscheidung. Obwohl ich vor 20 Jahren noch kein Bürgermeister war, habe ich die Entstehung des UTG wahrgenommen. Es war eine Zeit, in der neue Pfade und Wege gefunden werden musste, nach dem Niedergang der Textilindustrie“, betonte Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg.

Unterstützer mit guten Konzepten überzeugen

Träger der Institution sind die Stadt Augsburg, die Bayerische Staatsregierung sowie die schwäbischen Wirtschaftskammern HWK und IHK. Die Investition in das UTG zahlte sich für alle vier Beteiligten Einrichtungen aus. „Wir wünschen uns, dass die Erfolgsgeschichte des Gründerzentrums weitergeschrieben wird. Aber es muss klar sein, das passiert nicht einfach so. Wichtig sind deshalb Unterstützer und Förderer, die durch gute Konzepte ins Boot geholt werden“, so Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben.

Jubiläumsfeier im Umwelt-Technologischen Gründerzentrum Augsburg

„Augsburg ist das umwelttechnologische Zentrum Bayerns“

Wie wichtig Innovationen und junge Gründer sind, weiß auch Alfons Zeller, Staatssekretär a.D., der die ersten Schritte des UTG Augsburg begleitet hat. „Wir brauchen etwas Neues. Genau dafür müssen wir junge Unternehmer in Verbindung bringen. Das Umwelt-Technologische Gründerzentrum Augsburg bietet hierfür die ideale Plattform. Denn Augsburg ist das umwelttechnologische Zentrum Bayerns, wenn nicht sogar Deutschlands“, so Zeller.

Little Lunch und GP JOULE als erfolgreiche Gründer

Von den Erfolgen des UTG zeugen die rund 147 Existenzgründer, die dort in den letzten 20 Jahren eine Heimat für ihre Start-Ups gefunden haben. Die Geschichte von GP JOULE diente im Rahmen des Jubiläums als Beispiel für die unternehmerischen Erfolge, die mithilfe des UTG bereits erzielt wurden. Die Firma, die Konzepte mit Solarenergie, Windenergie und Biomasse entwickelt, fand ihren Anfang im Augsburger Gründerzentrum. Heute beschäftigt GP JOULE rund 200 Mitarbeiter. Als zweites Augsburger Start-Up referierten die Brüder Denis und Daniel Gibisch, Gründer von Little Lunch. Sie zeigten in ihrer Keynote die Hürden junger Unternehmer auf. Damit wurde deutlich, wie sehr Gründer von bereits geschaffenen Infrastrukturen wie denen des UTG profitieren können.

UTG Augsburg wächst weiter

Um noch vielen weiteren Jungunternehmern diese Strukturen bereitstellen zu können, wird investiert. „Am UTG Augsburg wird kräftig investiert, eine neue Halle wird entstehen und außerdem eine neue IT eingerichtet. Dafür werden über drei Millionen Euro in die Hand genommen. Die Investitionssumme wird teilweise vom UTG selbst getragen. Die restlichen rund 2,2 Millionen Euro will der Freistaat übernehmen“, erklärte Rudolf Escheu, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. „Damit wird das UTG für die nächsten 20 Jahre fit gemacht“, so Dr. Hartmut Wurster, stellvertretender Präsident der IHK Schwaben.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
20 Jahre UTG Augsburg

Umwelt-Technologisches Gründer-Zentrum: Vorreiter feiert Jubiläum

Gemeinsam wird das 20. Jubiläum des UTG Augsburg gefeiert. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
In den letzten zwei Jahrzehnten hat das Umwelt-Technologische Gründerzentrum (UTG) in Augsburg 147 erfolgreiche Existenzgründer begleitet. Heute feiert das UTG im Beisein hochkarätiger Gäste sein Jubiläum.

„Die Umweltthematik war damals noch nicht so drängend. Dadurch hatte Augsburg mit der frühzeitigen Gründung einen Vorsprung. Das machte es auch zu einer umso mutigeren Entscheidung. Obwohl ich vor 20 Jahren noch kein Bürgermeister war, habe ich die Entstehung des UTG wahrgenommen. Es war eine Zeit, in der neue Pfade und Wege gefunden werden musste, nach dem Niedergang der Textilindustrie“, betonte Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg.

Unterstützer mit guten Konzepten überzeugen

Träger der Institution sind die Stadt Augsburg, die Bayerische Staatsregierung sowie die schwäbischen Wirtschaftskammern HWK und IHK. Die Investition in das UTG zahlte sich für alle vier Beteiligten Einrichtungen aus. „Wir wünschen uns, dass die Erfolgsgeschichte des Gründerzentrums weitergeschrieben wird. Aber es muss klar sein, das passiert nicht einfach so. Wichtig sind deshalb Unterstützer und Förderer, die durch gute Konzepte ins Boot geholt werden“, so Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben.

Jubiläumsfeier im Umwelt-Technologischen Gründerzentrum Augsburg

„Augsburg ist das umwelttechnologische Zentrum Bayerns“

Wie wichtig Innovationen und junge Gründer sind, weiß auch Alfons Zeller, Staatssekretär a.D., der die ersten Schritte des UTG Augsburg begleitet hat. „Wir brauchen etwas Neues. Genau dafür müssen wir junge Unternehmer in Verbindung bringen. Das Umwelt-Technologische Gründerzentrum Augsburg bietet hierfür die ideale Plattform. Denn Augsburg ist das umwelttechnologische Zentrum Bayerns, wenn nicht sogar Deutschlands“, so Zeller.

Little Lunch und GP JOULE als erfolgreiche Gründer

Von den Erfolgen des UTG zeugen die rund 147 Existenzgründer, die dort in den letzten 20 Jahren eine Heimat für ihre Start-Ups gefunden haben. Die Geschichte von GP JOULE diente im Rahmen des Jubiläums als Beispiel für die unternehmerischen Erfolge, die mithilfe des UTG bereits erzielt wurden. Die Firma, die Konzepte mit Solarenergie, Windenergie und Biomasse entwickelt, fand ihren Anfang im Augsburger Gründerzentrum. Heute beschäftigt GP JOULE rund 200 Mitarbeiter. Als zweites Augsburger Start-Up referierten die Brüder Denis und Daniel Gibisch, Gründer von Little Lunch. Sie zeigten in ihrer Keynote die Hürden junger Unternehmer auf. Damit wurde deutlich, wie sehr Gründer von bereits geschaffenen Infrastrukturen wie denen des UTG profitieren können.

UTG Augsburg wächst weiter

Um noch vielen weiteren Jungunternehmern diese Strukturen bereitstellen zu können, wird investiert. „Am UTG Augsburg wird kräftig investiert, eine neue Halle wird entstehen und außerdem eine neue IT eingerichtet. Dafür werden über drei Millionen Euro in die Hand genommen. Die Investitionssumme wird teilweise vom UTG selbst getragen. Die restlichen rund 2,2 Millionen Euro will der Freistaat übernehmen“, erklärte Rudolf Escheu, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. „Damit wird das UTG für die nächsten 20 Jahre fit gemacht“, so Dr. Hartmut Wurster, stellvertretender Präsident der IHK Schwaben.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben