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Tarifkonflikt festgefahren: Drohen neue Kita-Streiks in Augsburg?
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Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Tarifkonflikt festgefahren: Drohen neue Kita-Streiks in Augsburg?

 Zuletzt hatten die Kita-Beschäftigten Ende Mai in Augsburg gestreikt. Foto: B4B SCHWABEN

Im festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft ver.di und den kommunalen Arbeitgebern drohen weitere Streiks. Wenn sich die beiden Parteien nicht doch noch einigen, werden sich viele Eltern auch in Augsburg Stadt und Land wieder Alternativen bei der Kinderbetreuung suchen müssen. Bayerns Familienministerin Emilia Müller will diese Situation verhindern. Gleichzeitig setzt sie auf mehr Qualität bei der Kinderbetreuung. „Die Tarifvertragsparteien müssen zurück an den Verhandlungstisch“, fordert Müller.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Angesichts der festgefahrenen Tarifauseinandersetzung im Sozial- und Erziehungsdienst appellierte Bayerns Familienministerin Emilia Müller heute an die Tarifvertragsparteien: „Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter müssen schnellstmöglich an den Verhandlungstisch zurückkehren. Eine weitere Verhärtung der Fronten in den Tarifverhandlungen hilft niemandem. Im Sinne aller Beteiligten sollten beide Seiten den Blick nach vorne richten und eine baldige, gütliche Einigung anstreben. Weitere wochenlange, streikbedingte Schließungen der Kindertagesstätten müssen im Interesse der vielen berufstätigen Eltern unbedingt abgewendet werden. Die Zeit bis zum Start des neuen Kindergartenjahres muss hierfür konstruktiv genutzt werden“, so die Ministerin. Auch viele Eltern in Augsburg Stadt und Land hatte der letzte Kita-Streik hart getroffen.

Ministerium stellt bis zu 63 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung

Gleichzeitig kündigte Ministerin Müller an, im kommenden Kindergartenjahr den Fokus auf die Qualität in den Kindertageseinrichtungen verstärken zu wollen. „Wir haben dazu die Betriebskostenförderung erhöht und stellen zusätzlich bis zu 63 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Gleichzeitig unterstützen wir mit bis zu 60 Qualitätsbegleiterinnen und Qualitätsbegleitern die Kindertageseinrichtungen in den kommenden vier Jahren systematisch. Im neuen Kindergartenjahr werden sie bayernweit im Einsatz sein und das pädagogische Personal in den Einrichtungen gezielt in seiner pädagogischen Arbeit beraten. Wir setzen damit neue Akzente in der bundesweit geführten Qualitätsdebatte“, so Müller.

Familienministerium prüft seit Januar eingereichte Anträge

Träger der Kindertageseinrichtungen konnten seit Januar 2015 die Förderung einer pädagogischen Qualitätsbegleitung beim Bayerischen Familienministerium beantragen. Die eingereichten Anträge prüft derzeit das Zentrum Bayern Familie und Soziales. Insgesamt sind für die Qualitätsbegleitung jährlich bis zu vier Millionen Euro eingeplant. Gefördert werden Personal- und Sachausgaben in Höhe von bis zu 55.000 Euro jährlich je Vollzeitstelle. Der Modellversuch wird wissenschaftlich begleitet.

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