B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
swa und UPM kooperieren: Zwei Wasserturbinen für Schäffler- und Stadtbach
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Stadtwerke Augsburg Holding GmbH | UPM GmbH

swa und UPM kooperieren: Zwei Wasserturbinen für Schäffler- und Stadtbach

Dr. Walter Casazza und Wolfgang Ohnesorg mit dem Turbinenmodell. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Dr. Walter Casazza und Wolfgang Ohnesorg mit dem Turbinenmodell. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Der Papierhersteller UPM und die Stadtwerke Augsburg arbeiten künftig an einem neuen Projekt zusammen. Das gaben beide Unternehmen am Freitag bekannt. UPM möchte die Wasserkraft von Schäffler- und Stadtbach nicht länger ungenutzt lassen. In Zusammenarbeit mit den swa werden hier also zwei neue Rohrturbinen eingebaut. Die Kosten von zwei Millionen Euro übernehmen die Stadtwerke.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Mit einem neuen Wasserkraftwerk wollen die Stadtwerke Augsburg (swa) und der Papierhersteller UPM einen gemeinsamen Beitrag zur Energiewende leisten. Zwei Rohrturbinen sollen schon ab Dezember 2016 Strom für rund 750 Augsburger Haushalte liefern. UPM-Werkleiter Wolfgang Ohnesorg und swa-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza stellten vergangenen Freitag dazu die Pläne des zwei Millonen Euro teuren Kooperationsprojektes vor.

Papierhersteller UPM setzt auf Wasserkraft

Mit dem Schäffler- und dem Stadtbach fließen zwei starke Kanäle durch das UPM-Gelände. Seit Jahren ungenutzt, sollen diese nun zur Stromerzeugung herangezogen werden. Schon in der Vergangenheit waren beide Bäche mit Wasserrädern ausgestattet gewesen und hatten für die Papiermühle Energie geliefert. Das Projekt schließt also an eine traditionsreiche Energiegewinnung an.

swa übernehmen Investitionskosten

„Für die Reaktivierung haben wir einen tollen Partner gefunden, die Stadtwerke Augsburg“, freute sich Ohnesorg. Die swa übernehmen hierbei die Investitionskosten für die Turbinen. „Ziel ist, dass die Turbinen im nächsten Jahr laufen“, so Ohnesorg. Der Gewinn soll geteilt werden.

Turbinen produzieren jährlich 1,8 Millionen Kilowattstunden Strom

„Ich finde es sehr schön, dass zwei traditionsreiche Unternehmen wie UPM und swa in einer Kooperation zusammenwirken und einen Beitrag zur Energiewende leisten“, erklärte auch Walter Casazza. Die Wasserkraft aus dem Schäffler- und dem Stadtbach sei „ein Erbe, das wir gerne aufgenommen haben“. Weiter bezeichnete der swa-Geschäftsführer das Projekt als ökologisches Vorzeigemodell. Schließlich dürfe „eine solche Möglichkeit in Zeiten des Klimawandels nicht ungenutzt bleiben“. Die swa werden auf dem UPM-Gelände kommenden Oktober zwei moderne Rohrtubinen von Kaplan in das bestehende Turbinenhaus einbauen. Zusammen sollen diese eine Leistung von rund 275 Kilowatt erzeugen. Bei einer jährlichen Leistung von 7.500 Stunden ergeben sich so rund 1,8 Millionen Kilowattstunden.

Stadtwerke Augsburg engagieren sich vielseitig für die Energiewende

Die Energiewende wird bei den Stadtwerken Augsburg großgeschrieben. Erst Ende November nahmen die swa die „Power-to-Heat“ Anlage in Betrieb. Die Anlage gleicht einem riesigen Tauchsieder und stabilisiert das Stromnetz. Darüber hinaus beteiligen sich die Stadtwerke auch an einem Pilotprojekt der Energiewende. Mit „C/sells“ soll in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern eine Modellregion entstehen, die das Stromnetz Stück für Stück zu einem intelligenten Netz wandelt.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema