Corona-Krise

Stadt Augsburg: Welche Geschäfte weiterhin öffnen dürfen

Am 19. März fand eine Online-Pressekonferenz der Stadt Augsburg zum Thema Corona-Virus und dessen Auswirkungen statt. Hier wurde die aktuelle Lage analysiert und erklärt, welche Einrichtungen weiterhin geöffnet haben dürfen.

Die Zahl der positiven Corona-Fälle in Deutschland steigt stetig. Hiervon ist auch Augsburg betroffen, aktuell gibt es hier 34 positiv getestete Personen. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl äußert sich folgendermaßen: „Die Entwicklung in Augsburg in den letzten Tagen ist zwar aufsteigend, verhält sich aber – nach meiner Einschätzung jedenfalls augenblicklich – in einer nicht exponentiell verlaufenden Zahlentwicklung.“ Wichtig sei es vor allem, die angeordneten Maßnahmen zu befolgen, um die Übertragungsketten auf ein Minimum führen zu können. „Es handelt sich um eine Angelegenheit, die nicht nur von den Behörden umgesetzt werden kann, sondern bei der es darauf ankommt, dass jeder Einzelne von uns darauf achtet, dass Sozialabstände eingehalten und sonstige Verhaltensregeln beachtet werden“, führt Gribl fort.

Hotline für Unternehmer und Arbeitgeber

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Seit 12. März gibt es eine besondere Hotline für Unternehmen und Arbeitgeber. Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung beantworten hier Fragen zum aktuellen Geschehen. Hierbei handle es sich um eine städtische Hotline, die nicht für Gesundheitsfragen genutzt werden solle, so die Wirtschaftsreferentin der Stadt Augsburg, Eva Weber. Seit Einrichtung der Rufnummer gehen rund 200 Anrufe täglich ein. Seit bekannt geworden ist, dass der Einzelhandel schließen muss, seien viele Unternehmen nicht sicher, ob sie auch betroffen seien. Für ähnliche Fragen sei die Hotline sowie die Homepage der Stadt Augsburg hilfreich.  

Bestimmte Regeln für Supermarkt, Post und Zeitungsverkauf

Der Ordnungsreferent der Stadt Augsburg, Dirk Wurm, erklärt, welche Geschäfte weiterhin ihrem normalen Alltag nachgehen dürfen – und welche nicht. Allgemein wird festgehalten, dass Supermärkte weiterhin – teilweise sogar mit erweiterten Öffnungszeiten – geöffnet bleiben. Wer innerhalb Supermärkte einen abgeschlossenen Laden hat und keine Lebensmittel verkauft, wie beispielsweise Geschenkboutiquen, darf nicht öffnen. Dieselbe Regelung gilt auch für den Augsburger Stadtmarkt. Zeitungsverkaufsstellen, bei denen der Zeitungsverkauf überwiegend ist, dürfen zum Informationsbedarf geöffnet bleiben. Das gilt nicht für Kioske die beispielsweise nur Tabakwaren verkaufen. Poststellen dürfen ebenfalls geöffnet bleiben, der Verkauf sonstiger Waren ist jedoch untersagt. Der Speisenverkauf in Bäckereien und Metzgereien ist von sechs bis 15 Uhr erlaubt, jedoch nur unter Einhaltung der Mindestabstände und mit einem Maximum von 30 Personen im Laden.

Regale werden weiterhin aufgefüllt

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Was die Versorgungssicherheit der Bürger betrifft erklärt Wirtschaftsreferentin Weber mit Nachdruck: „Wir brauchen keine Hamsterkäufe, niemand muss in den Supermarkt gehen und sich umfänglich eindecken in der Angst, dass die Regale nicht mehr gefüllt werden. Es ist genügend da, um die Regale immer wieder aufzufüllen. Es kann passieren, dass mal was leer ist oder dass das bevorzugte Produkt vielleicht nicht im Regal zu finden ist, aber es wird immer wieder aufgefüllt.“ Deshalb bittet sie: „Bitte verhalten Sie sich solidarisch und kaufen Sie nicht alles leer.“ Trotzdem sei es bei Lebensmittelmärkten wichtig, den Sicherheitsabstand zu wahren. Deshalb wird empfohlen, besser vor der Tür zu warten und nicht zu Stoßzeiten einkaufen zu gehen.

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