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So sieht der künftige Firmensitz der Wohnbaugruppe Augsburg aus
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Neubau an der Bürgermeister-Ackermann-Straße

So sieht der künftige Firmensitz der Wohnbaugruppe Augsburg aus

Felix Fink und Stefan Kern (beide Wohnbaugruppe Augsburg) mit Geschäftsführer Dr. Mark Dominik Hoppe und Prokurist Steffen Ruch sowie die Architekten Irene Kaul und Julius Winklhofer vom Büro Lamott + Lamott aus Stuttgart. Foto: Nikky Maier

Die Wohnbaugruppe Augsburg wird eine neue Firmenzentrale errichten. Geplant ist der Neubau auf einem rund 6.400 Quadratmeter großen Grundstück an der Bürgermeister-Ackermann-Straße. Wie der Neubau aussehen soll, wurde gestern bekannt.

Die Ergebnisse des Realisierungswettbewerbs, an dem 15 Architekten teilgenommen haben, stehen fest: das Büro Lamott + Lamott aus Stuttgart wird die Planungen übernehmen. Der Neubau wird auf dem ehemaligen deutsch-amerikanischen Volksfestplatz nördlich der Bürgermeister-Ackermann-Straße, zwischen Somme- und Reinöhlstraße, entstehen.

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„Am jetzigen Standort ist keine ordentliche Unternehmens-Entwicklung möglich“

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Die letzten 90 Jahre war der Firmensitz der Wohnbaugruppe im Schuberthof, der eigentlich als Wohngebäude konzipiert war. Nun soll mit dem Neubau die Zentrale für die nächsten Jahrzehnte errichtet werden. „Damit wir unser anspruchsvolles Neubauprogramm stemmen können, brauchen wir auch das nötige Personal. Am jetzigen Standort ist keine ordentliche Unternehmens-Entwicklung möglich, mit der wir uns für die Zukunft rüsten können“, erklärt Dr. Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg, die Notwendigkeit des neuen Gebäudes.  

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Die skizzierte Ansicht zeigt den Blick von der Bürgermeister-Ackermann-Straße aus auf den Haupteingang der neuen Firmenzentrale. Skizze: Architekturbüro Lamott + Lamott

Stuttgarter Architektenbüro überzeugt

Im Realisierungswettbewerb war ein wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäude, das der Lage des Grundstücks entsprechend eine hohe städtebauliche Qualität aufweist, gefordert. Bei der Sitzung am vergangenen Freitag kam das Preisgericht zur Entscheidung, dass die Wettbewerbsaufgabe am besten vom Büro Lamott + Lamott umgesetzt wurde. Die Stuttgarter Architekten haben einen klassisch-modernen und damit zeitlosen Baukörper mit „vorbildlichen Aufenthalts- und Arbeitsplatzbedingungen“ entworfen. Die städtebauliche Platzierung des Baukörpers auf dem Grundstück überzeugte das Preisgericht ebenso wie die Betonung der Süd-Ost-Ecke durch das siebengeschossige Gebäude. Der Haupteingang ist an der Bürgermeister-Ackermann-Straße.

So soll das Gebäude aussehen

Der Gewinnerentwurf sieht ein Verwaltungsgebäude mit insgesamt sieben Stockwerken vor, an das die Werkstatt nahtlos angegliedert ist. Besonders positiv bewertet wurden die Kommunikationszonen, die den Mitarbeitern als soziale Treffpunkte dienen und ein zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld ermöglichen. Hervorzuheben ist nach Meinung des Preisgerichts auch, dass sich der Empfangsbereich offen und ansprechend gestaltet sei sowie funktional angemessen in halböffentliche Servicebereiche überleite. Mithilfe eigener Photovoltaik-Flächen kann außerdem der Energiebedarf über die Gebäudehülle teilweise selbst erzeugt werden. Durch den Neubau der Straßenbahnlinie 5 entlang der Bürgermeister-Ackermann-Straße mit einer geplanten Haltestelle direkt vor dem Grundstück wird die Erreichbarkeit künftig mittels öffentlicher Verkehrsmittel ebenso gegeben sein wie mit dem Pkw.

Das Modell ermöglicht eine erste Vorstellung davon, wie die neue Firmenzentrale der Wohnbaugruppe Augsburg aussehen wird. Foto: Nikky Maier

Geplanter Einzug Ende 2022

Der Neubau soll bereits zum Jahresende 2022 bezogen werden. Dann soll das jetzige Bürogebäude wieder seinem ursprünglichen Zweck zugeführt und zu Wohnungen zurückgebaut werden. Hier können etwa 15 Wohneinheiten realisiert werden. Das Gelände des Werkstattbetriebs, bietet nach jetzigem Stand Platz für rund 120 neue Wohnungen.

So soll die südliche Ansicht des Gebäudes aussehen. Ansicht: Architekturbüro Lamott + Lamott

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