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So möchte Präg die schwäbische Wirtschaft klimaneutral machen
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Nachhaltigkeit

So möchte Präg die schwäbische Wirtschaft klimaneutral machen

Klimaschutzbeauftragter und Energieberater Christian Walther (links) und Tony Hiller, Gebietsverkaufsleiter Allgäu, besichtigen die neue PV-Anlage am Kemptener Unternehmensstandort. Mit ihr senkt das Unternehmen seinen CO2-Fußabdruck. Foto: Präg

Klimaneutralität soll ein neuer Fokuspunkt  von Präg werden. Das Kemptener Familienunternehmen geht diesen Weg bereits seit Oktober. Jetzt sollen weitere Firmen zu diesem Schritt motiviert werden.

Schritt eins: Energieverbrauch analysieren und Maßnahmen zum CO2-Sparen erarbeiten. Schritt zwei: Aus den gewonnenen Ergebnissen den Gesamtverbrauch reduzieren. Schritt drei: Unvermeidbares Treibhausgas neutral stellen. Mit diesem Dreischritt möchte der Augsburger Energiedienstleister Präg das Klima schonen. Christian Walther, Energiemanager bei Präg, zieht bereits jetzt ein positives Fazit: „Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung für die Umwelt zunehmend bewusst und bestrebt, ihre Emissionen nachhaltig zu senken.“ Der Ausstoß von Treibhausgasen lasse sich mit den erarbeiteten Maßnahmen zur Energieeffizienz oder durch den Einsatz von erneuerbaren Energien merklich reduzieren, „wer einen Schritt weitergehen möchte zur Klimaneutralstellung, kann die bis dato noch unvermeidbaren CO2-Emissionen über entsprechende Zertifikate neutral stellen. Unsere Treibhausgas-Berechnung haben wir validieren lassen und legen auch bei den Zertifikaten Wert auf den allerhöchsten Qualitätsstandard.“ Für jedes Gramm Kohlendioxid, das durch die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens ausgestoßen wird, werden an anderer Stelle Projekte gefördert, die nachhaltig Treibhausgase einsparen.

Präg seit Oktober klimaneutral

„Als umweltbewusster Energiedienstleister sind wir diesen Weg bereits gegangen“, erklärte Christian Walther außerdem. Seit Oktober seien sämtliche Geschäftsprozesse an den Präg-Standorten inklusive der Arbeitswege von Mitarbeitern und Dienstfahrten klimaneutral. Auch der Anteil erneuerbarer Energien bei der Strom- und Wärmeerzeugung sei erhöht, sagte er. „Für die Wärmeversorgung wurde eine Pelletheizung in Kombination mit einer Wärmepumpe gewählt. Bei der Eigenstromversorgung setzt Präg auf eine knapp 80 Kilowatt-Peak große Photovoltaikanlage auf dem Dach.“ Hinter der neuen Präg-Dienstleistung, Firmen dabei zu unterstützen, klimaneutral zu werden, stecke die Überzeugung, dass die Energiewende nur gelingt, wenn alle innovativen Technologien und Konzepte eingebunden werden, so Walther. „Dazu zählen auch Zwischenschritte, die einen schnellen Beitrag zum Klimaschutz bieten. Klima wirkt global. Deshalb kommt es darauf an, dass wir weltweit etwas für seinen Schutz tun.“

So kann optimiert werden

Um als Unternehmen klimaneutral zu werden, sollen bestehende Prozesse auf den Prüfstand gestellt werden, erklärt Walther. Das können klassische Effizienzmaßnahmen wie Dämmung oder Prozessoptimierung sein oder der Einsatz von erneuerbaren Energien. Dabei können außerdem Verbräuche bei Heizung, Lüftung, Druckluft, Beleuchtung, elektrischen Antrieben und Kälteanlagen ebenso überprüft werden, wie Kraftstoffverbräuche der Mitarbeitenden auf dem Arbeitsweg oder bei Dienstfahrten. Die Senkung des Energieverbrauchs sowie der Einsatz erneuerbarer Energien wirkt sich dann auch auf den nächsten Schritt aus: Je weniger Emissionen übrig sind, desto geringer die Kosten für die Neutralstellung. Dazu wendet Präg einen fest definierten Berechnungsstandard an, der sowohl nach dem Greenhouse Gas Protokoll validiert ist, als auch nach DIN EN ISO 14064-1 sowie dem derzeit höchsten Standard für die Reduktion von Klimaemissionen: dem internationalen Regelwerk PAS 2060:2014.

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