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So bereitet sich Augsburg auf ukrainische Geflüchtete vor
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Ukraine-Krieg

So bereitet sich Augsburg auf ukrainische Geflüchtete vor

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Archivbild. Augsburgs Landrat Martin Sailer. Foto: Landratsamt Augsburg

Seit vergangener Woche trifft der Landkreis Augsburg in Abstimmung mit der Regierung von Schwaben Vorbereitungen für Unterbringung und Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine. Was genau geplant ist.

„Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden Tagen eine koordinierte Aufnahme von geflüchteten Menschen aus der Ukraine auf Bundes- und Landesebene organisiert werden wird. Auch, wenn noch nicht absehbar ist, wie viele Menschen uns letztlich zugewiesen werden  oder  um  Aufnahme  bitten,  wird  der  Landkreis Augsburg  selbstverständlich  bedürftigen  geflüchteten  Menschen eine  Heimat  auf  Zeit  geben  und  sie  unterstützen.  Aus diesem Grund treffen wir bereits jetzt alle notwendigen Vorkehrungen“, sagt Landrat Martin Sailer.

 


Unterbringung und Versorgung im Landkreis Augsburg

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Die ersten Schutzsuchenden aus der  Ukraine  sind  bereits  in Deutschland  und  auch  im  Landkreis  Augsburg angekommen.  In den nächsten Tagen und Wochen werden weitere  erwartet.  Zeitgleich ist die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung enorm. „Ich bin überwältigt, wie viele Anrufe und Nachrichten uns bereits jetzt aus dem Landkreis erreicht  haben“,  betont  Sailer.  „Die Hilfsangebote reichten von privat angebotenen Unterkünften für  Geflüchtete bis hin zu Sach- und Geldspenden.“

 


Kostenfreies Angebot privater Unterbringungsmöglichkeiten

 

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Personen aus dem Landkreis Augsburg, die privaten Räumlichkeiten zur Unterbringung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine kostenfrei zur Verfügung stellen möchten, werden gebeten, diese über diverse Plattformen zu Verfügung zu stellen. Daneben können sich Landkreisbürgerinnen und -bürger auch an die Gemeindeverwaltung in ihrer Wohnsitzkommune wenden. Hier werden ebenfalls Wohnangebote und Kontaktdaten für den Bedarfsfall gesammelt und an das Landratsamt weitergegeben. Sobald die Nachfrage die bestehenden  Kapazitäten  des  Landkreises  übersteigt,  wird  sich  die  Behörde  direkt  mit  den  registrierten Bürgerinnen und Bürgern in Verbindung setzen.

 


Einreise und Aufenthalt für ukrainische Staatsangehörige

 

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Für einen vorübergehenden Aufenthalt ohne Aufnahme einer Erwerbstätigkeit können ukrainische Staatsangehörige mit biometrischem Pass ohne ein Visum nach Deutschland einreisen. Der Aufenthalt ist in diesem  Fall grundsätzlich zunächst  auf 90 Tage begrenzt. Aufgrund der aktuellenLage in der Ukraine ist es für ukrainische Staatsangehörige, die für einen solchen Kurzaufenthaltnach Deutschland einreisen oder sich bereits hier befinden, nicht zumutbar, in die Ukraine zurückzukehren. Sie können nach heutigem Sachstand nach Ablauf der 90 Tage eine Aufenthaltserlaubnis für zunächst weitere 90 Tagen bei der Ausländerbehörde einholen. Für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis ist kein vorheriges Visumverfahren erforderlich. Die Europäische Union prüft derzeit die Einführung eines erleichterten Verfahrens für ukrainische Staatsangehörigen für den weiteren humanitären Aufenthalt. Damit ist davon auszugehen, dass ein Asylantrag nicht erforderlich sein wird. Weitere Informationen hierzu werden in den nächsten Tagen erwartet. Das Recht zur Stellung eines Asylantrags besteht unabhängig davon weiterhin. Personen,  die  einen  Asylantrag stellen  möchten,  können  sich  an  die Aufnahmeeinrichtung  für Asylbewerber in Augsburg wenden.

 


Sach- und Geldspenden

 


Da sich zahlreiche Menschen dazu bereit erklären, die Menschen in der Ukraine durch Sach- und Geldspenden zu unterstützen, stellt das Landratsamt Augsburg in den nächsten Tagen auf seiner Inernetseite eine Auflistung von seriösen (Hilfs-)Organisationen und Vereinen zusammen, die sich im Bereich der Ukraine-Hilfe einsetzen. Es wird darum gebeten, insbesondere bei Sachspenden darauf zu achten, welche Dinge zum aktuellen Zeitpunkt konkret benötigt werden, um damit auch den logistischen Aufwand für die sammelnden Stellen so gering wie möglich zu halten. „Für finanzielle Hilfen, die direkt vor Ort ankommen, möchte ich an dieser  Stelle  den  Verein  Hilfswerk Schwaben-Bukowina  e. V. nennen, der  gezielt  die ukrainische Partnerregion des Bezirks Schwaben in der rumänisch-ukrainischen Grenzregion Bukowina, unterstützt“, erläutert Sailer, der als Bezirkstagspräsident des Bezirks Schwaben enge Verbindungen zu den Menschen in dieser Region hat

 

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