Zukunftspläne

Schwarze Zahlen stoppen Weltbild wohl nicht beim Stellenabbau

Symbolbild. Weltbild-Filiale. Foto: Weltbild
Seit der Insolvenz geht es bergauf: Der Buch- und Medienhändler positioniert sich neu. Trotz schwarzer Zahlen wird die Mitarbeiterzahl in Augsburg aber wohl weiter sinken.

Die Weltbild-Gruppe verkündet: Die Trendwende ist gelungen. Weltbild CEO Christian Sailer informierte darüber die Belegschaft bei einer Mitarbeiterversammlung in Augsburg. Erstmals seit der Insolvenz schreibt das Unternehmen schwarze Zahlen, soll 2019 sogar wieder wachsen. Weltbild plant eine Erlössteigerung von fünf Prozent. Mehr Stellen wird es deswegen aber wohl nicht in Augsburg geben.

Weltbild wird personell schrumpfen

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Zwischen 1.100 bis 1.200 Mitarbeiter zählt die Gruppe nach der Insolvenz noch. In einigen Bereichen wird aufgestockt. Von den etwa 350 Mitarbeitern in Augsburg bleiben am Ende aber wohl nur noch etwas über 300 übrig. Insgesamt werde das Unternehmen wohl etwas kleiner. Das bestätigte die Gruppe auf Nachfrage.

Investitionen in Sortiment und Marketing

Beim Blick aufs kommende Jahr präsentiert sich Weltbild jedoch positiv. 70 Jahre nach Verlagsgründung setzt das Unternehmen auf neue Sortimente, digitale Angebote, und baut Eigenproduktionen aus. Auch ins Marketing soll investiert werden. Gerade der Ausbau von Non-Media Eigenproduktionen trage zur guten Entwicklung bei. 2019 wird Weltbild diesen, etwa im Bereich Küche, noch verstärken. Zu den Wachstumstreibern gehören auch die Weltbild-Buchausgaben. Wachstumssieger im laufenden Jahr ist „Jokers“. Sowohl Filialen wie Versand liegen deutlich über dem Vorjahr. Der Onlineshop bücher.de freut sich ebenfalls über eine positive Ergebnisentwicklung.

Drei Viertel des Umsatzes werden online erwirtschaftet

Für den Jahreswechsel kündigt das Unternehmen den Launch eines neuen digitalen Medienangebotes an. „Unser Sortimentsmix und Multichannel-Auftritt machen uns unabhängiger und sie stärken zugleich das Buch in Zeiten, in denen Wettbewerber mit den Herausforderungen des Buchmarktes kämpfen“, betont Sailer. Die Gruppe sei die Nummer zwei im Onlinebuchhandel und erwirtschaftet rund drei Viertel des Umsatzes online. Auch wenn Weltbild die Digitalisierung, das Online-Neukundenmarketing und den Ausbau des Social Media-Vertriebs forciert, bleibt der Katalog weiter fest integriert.

Neun Prozent Wachstum im November

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Bereits das Geschäftsjahr 2016/17 hat Weltbild mit einem positiven Jahresüberschuss sowohl in Deutschland wie in der Gruppe insgesamt abgeschlossen. CEO Sailer: „Die aktuelle Umsatzentwicklung in Deutschland liegt über unseren Erwartungen – und das in Kombination mit verbesserten Margen. Auch stationär läuft es gut. Im November erwirtschafteten unsere Filialen bisher neun Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Wir freuen uns auf das Weihnachtsgeschäft.“  

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