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Schwaben präsentiert sich auf der Messe „Jagen und Fischen“
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Sonderschaufläche

Schwaben präsentiert sich auf der Messe „Jagen und Fischen“

 Aquarien mit Kindern_Foto Rainer Nitsche_FV Schwaben
Besonders Kinder sind von den Aquarien auf der Messe „Jagen und Fischen“ begeistert. Foto: Rainer Nitsche/ FV Schwaben

Beim Auftritt der Fischereifachberatung des Bezirks Schwaben auf der Sonderschaufläche der Fischerei bei der Messe „Jagen und Fischen“ erhalten die Besucher einen seltenen Blick in das Leben der schwäbischen Gewässer. So soll vor allem über den Artenschutz informiert werden.

In den beliebten Schauaquarien bei der Messe „Jagen und Fischen“ vom 16. bis 19. Januar 2020 können Messebesucher in die Vielfalt der schwäbischen Unterwasserwelt eintauchen und über 30 verschiedene Fischarten beobachten. Selbst erfahrene Fischer entdecken dort oft Fisch-, Krebs- und Muschelarten, die sie noch nicht aus nächster Nähe gesehen haben. Darüber hinaus wird die Entwicklung der Fische vom Ei bis zum Brütling in der speziellen Erbrütungsrinne gezeigt. Kinder und Jugendliche sind davon besonders fasziniert.

Die Messebesucher werden so über die Rolle des Schwäbischen Fischereihofs Salgen für den Fischartenschutz informiert. Im Zuge von Artenhilfsprogrammen werden dort bedrohte Fischarten vermehrt und zur Bestandsstützung und Wiederbesiedelung in schwäbische Gewässer besetzt. „Die Menschen sind sehr interessiert daran, welche Fischarten in welchem Bach oder Fluss leben. Das ist nicht nur für Fischer wichtig, sondern das finden auch Gewässerökologen und Naturliebhaber spannend“, weiß der Fischereifachberater Dr. Born.

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Arten- und Gewässerschutz dringend nötig

Für die gefährdeten Fischarten ist viel zu tun. Nach dem aktuellen Fischzustandsbericht sind in 87 Prozent der bayerischen Gewässerstrecken die Artenzusammensetzungen gestört. Der Bestand vom „Fisch des Jahres 2020“ der Nase wurde in 77 Prozent der Untersuchungsstrecken mit „mäßig“ oder gar „schlecht“ bewertet.

„In Schwaben kommt die Nase nur noch in kleinen und sehr instabilen Beständen vor“, erläutert Dr. Born. „Alles ist daran zu setzen, diese letzten Reliktpopulationen zu stärken.“ Der Bereich des Arten- und Gewässerschutzes ist daher ein Schwerpunkt der Tätigkeit im Fischereihof.

Fischottermanagement im Fokus

Der europäische Otter war früher überall in Deutschland heimisch. Flussregulierungen, der Verlust der Lebensräume und das Nachstellen mit Fallen und Otterhunden führten im 19. Jahrhundert zum weitgehenden Verschwinden des „Wassermarders“. Seit einigen Jahren breitet sich der Fischotter in Bayern wieder aus. Insbesondere in den Teichwirtschaften Nordbayerns verursachen die Fischfresser aktuell große Probleme. Aus Österreich mehren sich die Meldungen über drastisch sinkende Fischbestände in den vom Otter besiedelten Gewässern.

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Angesichts des Gefährdungsstatus der Fischfauna zeichnet sich ein Konflikt im Artenschutz ab. In Schwaben werden bis heute nur Einzeltiere vermutet. In Zukunft ist jedoch auch in unseren Gewässern mit dem verstärkten Vorkommen zu rechnen. Daher informiert die Fischereifachberatung des Bezirks Schwaben auf der Jagd- und Fischereimesse erstmals auch über dieses Thema. Derzeit wird auf der Basis von Landtagsbeschlüssen das Fischottermanagement für Bayern weiterentwickelt. Grundlage ist ein Monitoring, das realitätsnahe Zahlen über das Besiedelungsgebiet liefern soll. Ausgebildete Otterhunde unterstützen die Zählung, indem sie die Hinterlassenschaften des Otters aufspüren.

„Ziel ist es, ein verträgliches Zusammenleben mit diesem Wassermarder zu erarbeiten. In Schwaben sind wir an der Schwelle zur Wiederbesiedlung durch den Fischotter und es geht darum, die Fischer und Teichwirte über diese seit Jahrzehnten als ausgestorben geltende Tierart zu informieren“, so Dr. Born. Der Fischotter ist nachtaktiv und das Erkennen der Fährte oder gar seiner Losung ist schwierig. „Die Verluste in der Teichwirtschaft können sehr drastisch sein“, gibt Dr. Born zu bedenken, dem diese Aufklärungsarbeit deshalb sehr wichtig ist. In anderen Gebieten Bayerns blieb der tatsächliche Bestand zu lange verborgen, was ein Miteinander von Fischottern, Fischzüchtern und Anglern sehr erschwert. „Das ist der Grund für unsere frühzeitige Aufklärungsarbeit“, erläutert Dr. Born.

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