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REWE Augsburg: So funktioniert Waschstraße für Einkaufswagen
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Hygienemaßnahmen

REWE Augsburg: So funktioniert Waschstraße für Einkaufswagen

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REWE-Inhaber Carsten Reincke (rechts) nutzt die mobile Waschstraße von Tobias Keck (links), Geschäftsführer der Firma Ungurean. Foto: Lisa Zöls/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Von Lisa Graf

In Zeiten der Corona-Krise müssen Supermärkte für die Gesundheit und Sicherheit ihrer Kunden und Mitarbeiter regelmäßig die Einkaufswagen desinfizieren. Ein Augsburger REWE Markt setzt dafür auf eine Waschstraße. Entwickelt hat das Gerät eine Firma aus dem Landkreis Günzburg.

Am Freitag gab es für die Kunden des REWE Carsten Reincke in Augsburg ein besonderes Spektakel zu beobachten: eine Waschstraße für Einkaufswagen. Die Firma Ungurean aus Ettenbeuren bei Günzburg fuhr dafür mit ihrem Fahrzeug direkt auf den Parkplatz des Supermarktes und stellte die Waschstraße auf. Und unter Beobachtung einiger interessierter Zuschauer wurden die 90 Einkaufswagen des Marktes nicht nur gewaschen, sondern auch komplett desinfiziert. 

„Mir ist es sehr wichtig, dass unsere Kunden ihre Lebensmittel in saubere Einkaufswagen legen können“, erklärt REWE-Inhaber Carsten Reincke. Denn diese würden durch die tägliche Benutzung sowie Straßendreck und Blütenstaub auf ganz natürlichem Wege verschmutzen. „Seit dem Corona-Ausbruch desinfizieren wir die Wagen bereits mehrmals täglich. Aber wenn man einen Einkaufswagen wirklich sauber bekommen möchte, dann erzielt eine professionelle Reinigung und Desinfektion auf jeden Fall ein effizienteres und qualitativ hochwertigeres Ergebnis.“ 

Die mobile Waschstraße von Ungurean auf dem Parkplatz des Augsburger Rewes von Carten Reincke. Foto: Lisa Zöls/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Umweltfreundliche Reinigung

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Mindestens einmal im Jahr lässt Reincke seine Einkaufswagen professionell reinigen. Das koste ihn zwar mehr Geld als die manuelle Arbeit mit einem Hochdruckreiniger, aber: „Das Ergebnis ist aber auch besser und unsere Kunden bekommen zusätzlich noch einen echten Showact geboten. Wer kann von sich behaupten, so etwas schon mal gesehen zu haben?“ Außerdem störe die Arbeit nicht den laufenden Betrieb – „es sind immer genug Wagen für die Kunden übrig.“ 

Ein wichtiger Faktor sei für Reincke vor allem auch die Umweltfreundlichkeit: Laut Waschstraßen-Betreiber Tobias Keck, Geschäftsführer der Firma Ungurean, recycle die Maschine ihr Wasser mehrmals. Somit reiche eine Füllung für bis zu 500 Einkaufswagen. „Das bekommt man bei einer manuellen Wäsche niemals hin“, betont Keck. 

Die Waschstraße von Ungurean im Einsatz. Foto: Lisa Zöls/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Große Herausforderungen wegen Corona 

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Seit dem Ausbruch und der Verbreitung von COVID-19 in Deutschland, die sich seit März 2020 exponentiell steigerte, haben sich die Anforderungen an Supermärkte stetig verändert. „Gerade die Monate März und April stellten uns vor ungeahnte Herausforderungen“, erzählt Carsten Reincke rückblickend. „Keiner wusste, was auf uns zukommt und dann begannen die Hamsterkäufe.“ Heute sei die Warenverfügbarkeit in den Märkten wieder vollständig hergestellt. Doch die auferlegten Hygiene- und Abstandsregeln erschweren den Mitarbeitern die Arbeit. „Uns geht es wie vielen aus anderen Branchen: Teils schwere körperliche Arbeit wie das Einräumen der Regale mit Mund-Nasen-Schutz und das über mehrere Stunden hinweg gehen an die Substanz“, sagt Reincke.  

Aber auch die Abstandsregeln seien in Supermärkten nicht immer einzuhalten. Gerade wenn ein Mitarbeiter in einem Gang die Regale einräumt, können die zwei Meter nicht komplett gewährleistet werden. „Wir versuchen natürlich, auf unsere Kunden so viel Rücksicht wie möglich zu nehmen. Aber trotzdem müssen wir auch unsere Arbeit machen – keine einfache Aufgabe, immer beides unter einen Hut zu bekommen.“ Deshalb betont der Supermarkt-Inhaber: „Wir alle sind froh, wenn wir wieder ein wenig zur Normalität zurückkehren können.“ 

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