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Vom 11. bis 13. April tauschen sich mehr als 200 Bus- und Gruppenreiseveranstalter sowie ihre Branchenpartner mit Politikern und Experten über den Bustourismus aus. Der CSU-Landtagsabgeordnete und Vorstandsvorsitzende des Verkehrsvereins Region Augsburg, Johannes Hintersberger, freut sich, dass Augsburg als Tagungsstandort gewählt wurde: „Diese Veranstaltung bietet die große Chance, für Augsburg als bustouristische Destination zu werben. Die günstige Lage zwischen München und Stuttgart sowie die Nähe zu attraktiven Destinationen machen Augsburg für Busreiseveranstalter attraktiv.“
Busreisende bekommen in Augsburg viel zu sehen
Götz Beck, Geschäftsführer der Regio Augsburg Tourismus GmbH, ist gleicher Meinung: „Augsburg punktet wir mit einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis und gutem Service“, so Beck. „Busgruppen bieten wir Führungen durch die 2000-jährige Stadtgeschichte an und lassen historische Persönlichkeiten wie Brecht, Mozart oder Luther lebendig werden“
Nachwuchs bei den mittelständischen Reiseveranstaltern ist gefragt
Zur Erschließung aller relevanten Ziele für den Bustourismus, seien vor allem mittelständische Veranstalter gefragt, betonte der Präsident von RDA und IBV, Richard Eberhardt. „Der Wettbewerb um helle Köpfe läuft, vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung, auf Hochtouren. So kämpft die Branche bereits mit personellen Engpässen – nicht nur bei Fahrern – die sich noch dramatisch verschärfen werden“, gibt Eberhardt zu bedenken. Deshalb suchen die Verbände auf ihrer Tagung auch nach Wegen, um junge Menschen für einen Beruf in der Bustouristik zu begeistern.
Verbraucher sollen für das Busfahren begeistert werden
Im Vorfeld der Bundestagswahl werden auf dem Kongress die politischen Positionen der Parteien zur Bus- und Gruppentouristik hinterfragt. Problematisch ist für die Branche laut Eberhardt die bürokratische und uneinheitliche Erhebung von Beförderungssteuern im internationalen Reiseverkehr, die auch das deutsche Incoming belasten. Und er kritisiert die Schlechterstellung des Busses gegenüber anderen Verkehrsträgern in Europa durch Einreiseauflagen und Gebühren.
„Mit der Liberalisierung des Fernlinienbusverkehrseröffnen sich für Millionen Reisende neue Beförderungsalternativen“, so Eberhardt. Damit steigen auch Verbraucher in den Bus, die bisher nicht zur klassischen Zielgruppe des Reisebusses gehörten und kommen möglicherweise auf den Geschmack, weshalb Eberhardt damit rechnet, dass sich der Buslinienfernverkehr auch auf die Nachfrage nach Pauschalreisen mit dem Bus positiv auswirken wird.