Polizei Schwaben Nord

Neueste Statistik: In Augsburg nehmen die Verkehrsunfälle zu

Symbolbild. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die aktuellste Auswertung der Unfallzahlen für den Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord wurde kürzlich in Augsburg vorgestellt. Sie ergab: Es gab zuletzt mehr Verkehrsunfälle in Nordschwaben. Immer häufiger sind daran auch Radfahrer beteiligt.

Am 19. Februar veröffentlichte das Polizeipräsidium Schwaben Nord die Verkehrs-Statistik für das Jahr 2017. Zusammengefasst wird deutlich: Alle 20 Minuten ereignet sich ein Verkehrsunfall. Fast alle zwei Stunden wird dabei ein Mensch verletzt. Etwa jeden zwölften Tag wird dabei ein Mensch getötet.

Mehr Verkehrsunfälle in Nordschwaben

Die Gesamtzahl der von der nordschwäbischen Polizei registrierten Verkehrsunfälle ist gestiegen: von 26.230 im Jahr 2016 auf 26.661 im Jahr 2017 und damit um 1,64 Prozent. Die Zahl der dabei verletzten Personen nahm hingegen im gleichen Zeitraum um 2,85 Prozent von 5.024 auf 4.881 ab. Betroffen sind sowohl die Stadt Augsburg als auch die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg. Lediglich in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries ist die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle zurückgegangen.

Die Zahl der Verkehrstoten lag, wie schon im Jahr 2016, bei 30 Personen. Dieser Wert stellt somit erneut den niedrigsten Stand seit Statistikbeginn dar. Unter den Verkehrstoten befanden sich weder ein Kind noch ein Jugendlicher. Die Zahl der getöteten Senioren stieg allerdings deutlich um 87,50 Prozent, von acht auf 15.

Das sind die häufigsten Unfallursachen

Betrachtet man die Hauptunfallursachen, so liegt auf Platz eins der mangelnde Sicherheitsabstand (33 Prozent), gefolgt von Fehlern beim Abbiegen/Wenden/Rückwärtsfahren (25 Prozent), Vorfahrtsverletzungen (15 Prozent) und an vierter Stelle die Geschwindigkeit (10 Prozent). Bei den tödlichen Verkehrsunfällen liegt die Unfallursache Geschwindigkeit mit einem Anteil von 26 Prozent auf Platz eins. Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss belief sich auf insgesamt 365. Erfreulicherweise gingen sowohl der Anteil der dabei verletzten Personen von 213 zurück. Die Unfallursache „Alkohol“ steht bei den tödlichen Verkehrsunfällen mit zehn Prozent an vierter Stelle.

Mehr Zweiradunfälle als im Vorjahr

Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei erneut einen Anstieg der Fahrradunfälle um 4,28 Prozent, von 1.426 auf 1.487. Daraus resultierte, dass auch die Anzahl der dabei verletzten Personen um 2,4 Prozent auf 1.282 angestiegen ist. Dabei wurden 2017 acht Radfahrer tödlich verletzt. Im Vorjahr war es einer gewesen. In sechs von acht Fällen war dem Unfallgeschehen dabei ein Fehlverhalten der Radfahrer vorausgegangen. Von den insgesamt acht getöteten Radfahrern hatte ein Radfahrer einen Fahrradhelm getragen.

Annähernd gleich blieb die Anzahl der Unfälle im Bereich des motorisierten Zweiradverkehrs. In diesem Segment ereigneten sich 2017 insgesamt 595 Unfälle, ein leichter Anstieg von 0,17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Verletzten von 516 in 2016 auf 498  in 2017 zurück, die Zahl der Getöteten von sieben auf sechs.

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Die Gesamtzahl der von der nordschwäbischen Polizei registrierten Verkehrsunfälle ist gestiegen: von 26.230 im Jahr 2016 auf 26.661 im Jahr 2017 und damit um 1,64 Prozent. Die Zahl der dabei verletzten Personen nahm hingegen im gleichen Zeitraum um 2,85 Prozent von 5.024 auf 4.881 ab. Betroffen sind sowohl die Stadt Augsburg als auch die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg. Lediglich in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries ist die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle zurückgegangen.

Die Zahl der Verkehrstoten lag, wie schon im Jahr 2016, bei 30 Personen. Dieser Wert stellt somit erneut den niedrigsten Stand seit Statistikbeginn dar. Unter den Verkehrstoten befanden sich weder ein Kind noch ein Jugendlicher. Die Zahl der getöteten Senioren stieg allerdings deutlich um 87,50 Prozent, von acht auf 15.

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Betrachtet man die Hauptunfallursachen, so liegt auf Platz eins der mangelnde Sicherheitsabstand (33 Prozent), gefolgt von Fehlern beim Abbiegen/Wenden/Rückwärtsfahren (25 Prozent), Vorfahrtsverletzungen (15 Prozent) und an vierter Stelle die Geschwindigkeit (10 Prozent). Bei den tödlichen Verkehrsunfällen liegt die Unfallursache Geschwindigkeit mit einem Anteil von 26 Prozent auf Platz eins. Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss belief sich auf insgesamt 365. Erfreulicherweise gingen sowohl der Anteil der dabei verletzten Personen von 213 zurück. Die Unfallursache „Alkohol“ steht bei den tödlichen Verkehrsunfällen mit zehn Prozent an vierter Stelle.

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Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei erneut einen Anstieg der Fahrradunfälle um 4,28 Prozent, von 1.426 auf 1.487. Daraus resultierte, dass auch die Anzahl der dabei verletzten Personen um 2,4 Prozent auf 1.282 angestiegen ist. Dabei wurden 2017 acht Radfahrer tödlich verletzt. Im Vorjahr war es einer gewesen. In sechs von acht Fällen war dem Unfallgeschehen dabei ein Fehlverhalten der Radfahrer vorausgegangen. Von den insgesamt acht getöteten Radfahrern hatte ein Radfahrer einen Fahrradhelm getragen.

Annähernd gleich blieb die Anzahl der Unfälle im Bereich des motorisierten Zweiradverkehrs. In diesem Segment ereigneten sich 2017 insgesamt 595 Unfälle, ein leichter Anstieg von 0,17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Verletzten von 516 in 2016 auf 498  in 2017 zurück, die Zahl der Getöteten von sieben auf sechs.

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