Parken

Neue Tiefgarage am Kongress am Park notfalls in Eigenregie der Stadt

Die Parksituation am Kongress am Park ist nach wie vor mangelhaft. Nun will die Stadt selbst für Stellplätze sorgen.

In der morgigen Stadtratssitzung (26. Juli) stimmen die Beteiligten unter anderem über eine neue Tiefgarage am Kongress am Park ab. Da die Stadt keinen Einfluss auf das bestehende Parkhaus nehmen kann, soll es ein gesondertes Projekt geben. Dafür wird auch nach Investoren gesucht.

Eine Millionen Euro für die Vorplanungen

Entstehen soll eine Tiefgarage über zwei Stockwerke, mit mindestens 360 Stellplätze, sowie einer Zu-/Abfahrt über die Gögginger Straße aus Norden und Süden. In der anstehenden Vorplanungen, sollen verschiedene Varianten dargestellt werden, die beispielsweise auch einen barrierefreien Zugang zum Kongress am Park und oder dem Hotel Dorint beinhalten. Planung, Gutachten und Angebote werden die Stadt  rund eine Millionen Euro kosten. Die Arbeiten sind nötig, um eine Entwurfsplanung darzustellen und die zu erwartenden Kosten zu berechnen. Die Vorbereitungs-Maßnahmen werden wohl zwei bis drei Jahre dauern.

„Es ist kein Gegenprojekt“

Auch das ist ein Grund, warum die Stadt nicht länger warten möchte, was mit dem alten Parkhaus geschieht. „Es ist kein Gegenprojekt“, machte der OB zwar deutlich, wies aber auch darauf hin, dass weiteres Abwarten „nicht zuträglich“ sei. Es sei nicht absehbar, ob, was und wann etwas mit dem alten Parkhaus geschieht. Eine Modifizierung der nun angestoßenen Pläne sei dagegen leichter, als erst in ein paar Jahren die Planungen zu starten.

City-Zone könnte vergrößert werden

Dr. Kurt Gribl hält derweil auch an seinem Vorschlag fest, die City-Zone gegebenfalls um eine Haltestelle – zum Kongress am Park – zu erweitern. Dies „sollte geprüft werden“, wenn das Parkhaus-Projekt steht. Es handele sich um eine Haltestelle, die besonders den Individual-Verkehr in der Innenstadt reduzieren könnte. Dies sei jedoch kein Modell für alle Park & Ride Plätze und kein Schritt zu einem komplett kostenfreien ÖPNV in Augsburg.

Projekt bereits 2015 angestoßen

Bereits im März 2015 beauftragte die Stadt die Verwaltung, die Realisierung einer Tiefgarage zu prüfen. Diese soll östlich unter Einbeziehung der Gögginger Straße mit direktem Zugang zu Kongress am Park errichtet werden. Im Juli 2017 einigte man sich auf eine Version. Anschließend wurden die Planungen bewertet. Aufgrund der hohen Bausumme soll ein Investoren-Auswahlverfahren durchgeführt werden. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sprach sich in der Stadtrats-Pressekonferenz klar für das Projekt aus. Der Wille sei da, die Tiefgarage auch in Eigenregie umzusetzen, falls nötig.

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