Zweites berufliches Standbein

Nachwuchsspieler von FCA und AEV zu Gast in der HWK Schwaben

AEV-Spieler probieren sich als Elektrotechniker aus. Foto: Sascha Schneider, www.bild-text-ton.de
Roy Stapelfeld, Ulrich Wagner, Wolfgang Renner, Michael Ströll und Michael Bakos. Foto: Sascha Schneider, www.bild-text-ton.de
FCA-Spieler lernen den Beruf des Kaminkehrers kennen. Foto: Sascha Schneider, www.bild-text-ton.de
Die Nachwuchstalente von FCA und AEV in der Maler- und Lackierwerkstatt. Foto: Sascha Schneider, www.bild-text-ton.de
Viele junge Menschen träumen von einer Profikarriere als Fußballer oder Eishockeyspieler. Doch nur ganz wenigen Nachwuchssportlern gelingt dies. Die Handwerkskammer für Schwaben informiert daher frühzeitig auch über alternative Chancen.

130 Nachwuchstalente des FC Augsburg und des Augsburger Eishockey Vereins waren vor Kurzem zu Gast bei der Handwerkskammer für Schwaben. Insgesamt neun Berufe wurden den Jugendlichen vorgestellt. Dabei bekamen sie auch das neue Berufsbildungs- und Technologiezentrum zu sehen.

Nachwuchsspieler von FCA und AEV erleben das Handwerk

Die Jugendlichen konnten zum Beispiel mit Farbe, Spraydose und Pinsel ihre Kreativität unter Beweis stellen. Ein gutes Auge für Situationen war bei den Fotografen gefragt. Fingerspitzengefühl wurde an der Station der Konditoren unter Beweis gestellt. Geschick war auch bei den Bauberufen gefragt. Interessant wurde es für die Jugendlichen auch an der Station der Orthopädietechniker der Hessing-Stiftung. Darüber hinaus konnten sie die Berufe aus der Elektrotechnik, der Holztechnik, der Metalltechnik und dem Kaminkehrer-Handwerk näher kennenlernen.

Zweites berufliches Standbein aufbauen

Auch Wolfgang Renner, Präsident des AEV, und Michael Ströll, Geschäftsführer des FC Augsburg, betonten: Es sei wichtig, sich neben dem Sport um eine berufliche Alternative zu kümmern. Schließlich kann auch das größte Talent zum Beispiel durch eine schwere Verletzung komplett aus der Bahn geworfen werden. Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, sagte: „Auch wenn ihr euch derzeit voll und ganz auf den Fußball und das Eishockey konzentriert und eure Zukunft im Profigeschäft seht, es ist nie verkehrt, ein zweites Standbein zu haben, einen Plan B. Und das Handwerk, in dem Leidenschaft, Teamgeist, Disziplin und Fairness ebenso wie im Sport, gefordert ist, bietet tolle berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.“

Talent in Sport und Handwerk wichtig

Regelmäßig veranstaltet die HWK Schwaben solche Berufsinfoveranstaltungen. Sie sollen den jungen Sportlern berufliche Möglichkeiten außerhalb des Fußballplatzes aufzeigen. HWK-Hauptgeschäftsführer Wagner betonte: „Im Handwerk wie im Fußball oder im Eishockey ist eines gleichzeitig gefragt: Talent. Und auch die anderen Attribute, wie Leistungsbereitschaft, Einsatz und Zuverlässigkeit sind für beide Felder wichtig.“

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